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Basisentfernungsmesser mit an das Basisrohr sich im Winkel ansetzendem Okularrohr.
Bei Basisentfernungsmessern mit an mem tende des Basisrohres sich im Winkel an dieses ansetzendem Oku1arrohr, wie sie zur Beobachtung aus gedeckter Stellung im Schützengraben benutzt werden, ist es vielfach erwünscht, dass der Beobachter bei der Beobachtung durch das gegen den Feind gerichtete Instrument sich bei der Beobachtung dicht neben der Vorderwand des Schützengrabens halten kann, weil er in diesem Falle die beste Deckung findet. um dies zu ermöglichen, wird der Schützengrabenentfernungsmesser gemäss Patent Nr. 80866 der Erfindung zufolge so ausgebildet, dass sein Winkelokular. d. h.
der Okularkörper einschliesslich des den Okularlinsen vorgelagerten Ablenkprismas, um die Achse des Okularrohres drchbar ist, so dass der Einblick nach Belieben geradsichtig nach vorn
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der Verwendung des Schützengrabenentfernungsmessers zur Beobachtung von Flugzeugen und sonstigen Luftzielen, weil sich hierbei, und zwar ebenfalls aus der erwähnten gut gedeckten Stellung ein Einblick in das Instrument schräg nach unten ergibt.
Das einseitig am Basisrohr angeordnete Oku ! a. rrohr des Instrumentes bietet hierbei zugleich die Möglichkeit, auf bequeme Weise ein unsymmetrisches Gesichtsfeld sowohl für die Beobachtung in der Richtung nach vorn hin als auch in der Richtung nach hinten zu schaffen. Es bedarf hierzu nur eines Versetzung der bei solchen Instrumenten im Okularrohr
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achse für das Winkelokular zur Trennungswand im Oku) arrohr in der Art. dass die Drehungsachse mit der Trennungswand zusammenfällt. Bei einer solchen Anordnung der Drehungsachse des Okulars bleibt der Bile, charakter erhalten, gleichviel ob man nach vorn oder nach rückwärts in das Instrument hineinsieht.
Wenn der Schützenglabenentfernungsmesser zum Zweck der Ermöglichung abwechselnder Benbachtung von Feld- und von Luftzielen mit einem in der Höhe einstellbaren Lichteintrittsreflektor am das Okularrohr tragenden Ende des Basisrohres ausgerüstet ist, dann kann man auch bei drehbarer Anordnung des Winkelokulars den bildwechsel beibehalten unter Zuweisung des grösseren Bildfeldes für da, aufrechte Bild. Es bedarf hierzu nur einer entsprechenden Anordnung der Drehungsachse des winkelokulars in der Art, dass bei gegenüber dem Mittelpunkt der Blende versetzter Trennungswand im Okularrohr die Drehungsachse durch sie Mitte der Blende geht. Das drehbare Prisma im Basisrohr, durch welches der Bildwechsel erzielt wird, kann hierbei natürlich mit dem drehbaren Winkelokular gekuppelt werden.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt :
Fig. i und 2 einen Schützengrabenentfernungsmesser gemäss der Erfindung für Beobachtung nach vorwärts und rückwärts mit verschieden grossen Bildfeldern ohne Bildwechsel und die
Fig. 3 bis 5 einen Entfernungsmesser der gleichen Art mit BDdwechsc).
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Bei dem Entfernungsmesser nach Fig. I und 2 ist das Basistohr mit 4 bezeichnet.
Die beiden Lichteintrittsöffnungen tragen die Bezeichnung - das Okularrohr die Be- zeichnung 4. Das Objektiv ist bei J angedeutet und der Reflektor, welcher die Strahlen, die von den beiden Lichteintrittsöffnungen herkommen, in das Okularrohr hineinwirft, bei 6. Die Okularlinsen tragen die Bezeichnung 7 und der Okularreflektor die Be- zeichnung 8. 9 ist eine unsymmetrisch zur Achse des Okularrohres angeordnete Trennungs- wand, welche die beiden Bildfelder im Gesichtsfeld voneinander scheidet. Das Okular- gehäuse 10 ist drehbar an das Okularrohr 4 angesetzt.
In Fig. 2 der Zeichnung ist die Stellung des Winkelokulars für Beobachtung gerade nach vorn in ausgezogenen Linien und diejenige für Beobachtung nach rückwärts in punktierten Linien angedeutet. Die Drehungsachse des Okulargehäuses fällt in die
Scheidewand 9.
Infolge der unsymmetrischen Anordnung der Scheidewand 9 ist das Bildfeld für das obere Bild sowohl für die Beobachtung nach vorn als auch für diejenige nach hinten kleiner als für den unteren Teil des Bildes. Dieses entspricht den Bedürfnissen für die BeobachtungvonFeldzielen.
Das Okular wird bei dieser Anordnung etwas unsymmetrisch benutzt ; soll dies veimieden werden, so muss mit der Drehung eine entsprechende Höhenverschiebung des Okulars verbunden sein.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 bis 5 ist das Basisrohr mit 11 und das Okularrohr mit 12 bezeichnet. Die Lichteintrittsöffnungen tragen die Bezeichnung 13, 14.
Der Eintrittsöffnung 14 ist ein drehbares Prisma 7J vorgelagert, welches nach Belieben des Beobachters so eingestellt werden kann, dass es entweder die durch die untere Hälfte der Öffnung 14 eintretenden Strahlen auffängt oder die durch die obere Hälfte dieser Lichteintrittsöffnung eintretenden Strahlen. Die von beiden Lichteintrittsöffnungen her-
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