AT81817B - Medizinische Bestrahlungsquarzlampe ohne Wasserkühlung. - Google Patents

Medizinische Bestrahlungsquarzlampe ohne Wasserkühlung.

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  Medizinische Bestrahlungsquarzlampe ohne Wasserkühlung. 



   In der Therapeutik werden vielfach   Quecksilberdampflampen   mit Brennern aus geschmolzenem Quarz verwendet. Bekannte Ausführungsformen derartiger Apparate sind die 
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 nur durch primitive Reflexionsflächen wenig verstärkt ist, also für intensive Bestrahlung   kiemer Körpernächen   nicht ausreicht. Die Kromayerlampe hat diesen Nachteil am wenigsten, da sie erlaubt, den zu bestrahlenden Körperteil infolge der bei dieser Lampe notwendigen
Wasserkühlung nahe an die Lichtquelle heranzubringen. Der Nachteil dieser Lampe besteht nun in der Wasserkühlung, welche praktisch viele Unbequemlichkeiten bringt.

   Dies sind   i.   die Notwendigkeit einer Wasser-Zu- und Ableitung, 2. häufige Undichtigkeiten an der Lampe, verknüpft mit kostspieligen Reparaturen und   3.   die Abfilterung der Strahlen kürzester Wellenlänge durch die Wasserschicht selbst und vor allem durch die von dem strömenden Wasser herrührenden Niederschläge auf dem Quarzbrenner, welche schwächend auf die Lichtausstrahlung einwirken. 



   Durch die Erfindung sind die genannten Nachteile der bisher bekannten Quarzlampen behoben, insofern, als zunächst die Lichtausnutzung eine erheblich stärkere ist. Dies wird, wie Fig. i schematisch zeigt, bewirkt durch zwei dem Lichtbogen L parallel und ihm nahe liegende, rechtwinklige,   gleichschenklige Bergkristall-oder   Quarzprismen P, deren Hypotenusenflächen ohne jede spiegelnde Auflage, die durch die Wärme des Quarzbrenners (etwa   5000)   zerstört werden würde, das Licht, welches vom Lichtbogen nach oben bzw. unten unter einem Winkel von etwa   600,   und zwar sonst fast nutzlos ausgestrahlt wird, in der Gebrauchsrichtung reflektieren, wie die   Strahlengänge. ,   und 6 zeigen. Es wird somit die gesamte nützliche Lichtmenge, welche von der Fläche AB aus nutzbar ist, erheblich vergrössert.

   In geringem Masse trägt zur Lichtverstärkung ein Reflektor R bei, während ein konisches, innen poliertes Metallrohr K die vom Brenner, von den Prismen und vom Reflektor ausgehenden Strahlen sammelt und zugleich bewirkt, dass die Fläche AB von besonders gleichmässigem Licht durchströmt wird.

   Mit der intensiven Lichtstrahlung ist auch eine starke Wärmestrahlung verbunden, welche für therapeutische Zwecke nicht erwünscht ist, Versuche ergaben, dass ein oder zwei ultraviolett durchlässige Glas-oder Quarz-oder Bergkristallscheiben S die schädliche Wärmestrahlung verhindern ; die eine dieser Schutzscheiben kann zweckmässigerweise aus Blauviolglas hergestellt sein und als Blaufilter dienen zur Verhinderung des Austrittes ultravioletter Strahlen kürzester Wellenlänge. 
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 beschriebene optische Einrichtung ist in einer kugelförmigen   Metallkappe E untergebracht.   welche mit in der Zeichnung nicht dargestellten Ventilationsöffnungen versehen ist, die gegen direkten Lichtaustritt durch Schirme F geschützt sind.

   Die Metallkappe E ist drehbar gelagert um zwei durchbohrte Zapfen Z, diese tragen den Quarzbrenner L, dessen Stromführungsdrähte durch die Zapfen   Z wgeführt   sind. An der Metallkappe E befestigt sind die Prismen P, der Reflektor R und   das konische Metallrohr 7c,   so dass mit der 
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 brenner um etwa 3000 gedreht werden kann.

   Es wird somit nicht nur   horizontal,   wie hei der Kromayerlampe, sondern auch   schräg-und lotrecht   nach oben und nach   unten   bestrahlt, 
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 Teil für letztere Zwecke werden, wie bei der   Kromayerlampe. besondere Ansätze."wie   beispielsweise in   Fig. 2,   benötigt, welche mit den zu behandelnden Körperteilen in direkte Berührung kommen, bisweilen unter besonderem Druck bei der sogenannten Kompressionbehandlung. Ausser besonderen Quarzansätzen können auch Filter so benutzt werden. 



   Bei Verwendung dieser Ansätze ist erforderlich, dass die Wärmewirkung des Quarzbrenners   femgehalten   wird. Während dies bei der Kromayerlampe durch Wasserkühlung geschieht, ist es bei der erfindungsgemässen Bestrahlungslampe gelungen, durch   zweckmässige   Verbindung von Wärmeisolation und Ventilation bzw. durch einfache Luftkühlung denselben Zweck auf einfachere Weise zu erzielen, und zwar dadurch, dass der Ansatzträger   N   aus mit Ventilationsöffnungen versehenem Blech hergestellt und unter Zwischenlegen einer starken, besonders geformten Asbestschicht G an der Metallkappe E befestigt wird.

   Auf diese Weise wird zunächst die Wärmeleitung von der Metallkappe E aus praktisch sehr gering ; weiter wird die Wärmestrahlung von dem äussersten Teil des konischen Reflektorrohrs K verhindert ; ferner wird dadurch, dass die zwischen den Ventilationsöffnungen gelassenen Metall   (BIech)-Stege möglichst   schmal gehalten sind, die noch mögliche Erwärmung des vorderen Teiles des Ansatzträgers   A* auf ein Minimum herabgedruckt,   so dass praktisch die Ansätze für therapeutische Zwecke genügend kühl bleiben.

   Die Tragzapfen Z sind an einem   halbkreisförmigen   Arm T befestigt, der zwecks Zündung des Quarzbrenners um einen horizontalen Zapfen kippbar ist ; dieser Zapfen sitzt in einem Kopf. der seinerseits um einen lotrechten Zapfen drehbar ist, welch letzterer in der Höhe in einem   Stativ verstellbar Ist,   das 
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 ganzen Apparates wirksam erhöht. 



     PATEXT-ANSPRÛCHE   :   i.   Medizinische Bestrahlungsquarzlampe ohne   Wasserkühlung, gekennzeichnet   durch zwei nahe und parallel dem Brenner (L) befindliche, total reflektierende Quarz-oder Bergkristallprismen   (P)   und durch einen kegelförmigen, innen polierten, metallischen Reflektor (K) mit ein oder mehreren, die Wärmestrahlung zurückhaltenden   Quarz-oder BergkristaH-   scheiben (S).

Claims (1)

  1. 2. Bestrahlungsquarzlampe nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Einrichtung an einer kugelförmigen, mit gegen Lichtaustritt geschützten Ventilations- öffnungen versehenen Armatur (E) befestigt ist, welche um eine zwecks Zündung des Brenners kippbare Achse drehbar ist, welche den Brenner (L) trägt und durch welche die Stromzuführungen geleitet sind, so dass bei stets horizontalem, feststehendem Brenner, dessen konzentriertes Licht nach Scheinwerferart in einem lotrechtem Kreise von etwa 300 schwingen kann.
    3. Bestrahlungsquarzlampe nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch einen an der- Armatur (E) befestigten und von dieser wärmeisolierten, mit Ventilationsöffnungen versehenen dünnwandigen Ansatzträger (N), welcher beim Verschwenken des Reflektors als Handhabe dient und an dem ein Fassungsring befestigt ist, an welchem die bekannten Ansätze (ill), die mit den zu behandelnden Körperteilen in direkte Berührung kommen, angebracht werden können.
AT81817D 1916-07-24 1917-11-14 Medizinische Bestrahlungsquarzlampe ohne Wasserkühlung. AT81817B (de)

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