AT81753B - Feuerwaffe. Feuerwaffe. - Google Patents

Feuerwaffe. Feuerwaffe.

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AT81753B
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Austria
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cartridge
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gases
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Inventor
Giovanni Agnelli Giova Agnelli
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Giovanni Agnelli Giova Agnelli
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Feuerwaffe. 



   Bei Selbstladefeuerwaffen, bei denen die Öffnung des Bodenstückes infolge des Abfeuerns bewerkstelligt wird, üben die die abgefeuerte Patrone unmittelbar nach rückwärts treibenden Gase einen durch die Pfeile   m,   ml, n, nl in Fig. i angedeuteten radialen Druck auf die Patrone aus und pressen diese, besonders an ihren vorderen Teil, wo der Druck ein grösserer ist, gegen die Wandung des Laufes, wodurch eine starke Reibung entsteht. Infolgedessen lässt sich die Patronenhülse schwer aus dem Lauf entfernen und   zeneisst   oder es löst sich die Zündkapsel ab. Es ist daher notwendig oder vorteilhaft. die Patrone vorher einzufetten oder das Öffnen des Bodenstückes erst zu veranlassen, wenn der darin vorhandene Druck nicht mehr   ausre : cht,   um unmittelbar auf die Patrone einzuwirken.

   Dies geschah bisher mit
Hilfe verwickelter Anordnungen mit einem langen Rohrrücklauf oder durch Zwischenschaltung schwerer Teile, welche infolge der ihnen durch die Gase verliehenen lebendigen Kraft zur Wirkung kommen oder aber mit anderen Mitteln, welche in der Praxis nicht sehr zuverlässig sind. 



   Um die erwähnten Übelstände zu beseitigen, wird der Erfindung gemäss der auf die Patronenhülse von innen wirkende Druck durch einen Druck von aussen ausgeglichen, der durch dieselben Pulvergase hervorgerufen wird. Letztere drücken gleichzeitig die zwischen der Patrone und dem Lauf befindlichen kleinen Luftteilchen zusammen, so dass diese gleichsam als Schmiermittel wirken. 



   Die Erfindung besteht in der Anbringung geradlinig oder krummlinig angeordneten Längsrinnen c, c bzw. Kanäle oder Löchern, welche entsprechend dem Vorderteil der Patrone und dem Anfang des für   das Geschoss   bestimmten Raumes in der Wandung des Laufes vorgesehen sind, und den Gasen den Durchgang von vorn nach hinten gestatten. 



  Diese Gase wirken dann dem radialen Innendruck entgegen und drücken die in den Rinnen befindliche Luft zusammen, die hierdurch veranlasst wird, gleichsam als Schmierung zu dienen, um die Ablösung der Patrone von der Wandung des Laufes (Fig. i und 2) zu erleichtern. 



   Der Durchgang der Gase von vorn nach hinten soll nicht weiter reichen als der vordere Teil der Patrone, wo bekanntlich der grösste Druck erzeugt wird und sich keineswegs bis zum hinteren Teil der für die Patrone bestimmten Kammer erstrecken, damit sie zwischen der Patrone und dem Lauf nicht nach aussen entweichen können, weshalb eine   vollkommene'Bejührung   zwischen diesen beiden Teilen erhalten bleiben muss und letztere sogar gegeneinander angepresst zu halten sind. 



   Die   Fig. g   zeigt, dass die Rinnen c je nach dem auf die Patrone wirkenden Gasdruck eine grössere Tiefe a oder eine geringere Tiefe b erhalten können. 



   Die vorspringenden Teile g (Fig. 2) der Rinnen c geben der Patronenhülse die erforderliche Stütze, damit sie sich nicht erweitern oder ihre Form verändern kann. Die Breite der Rinnen soll so gering sein, dass die Wandung der Patrone nicht das Bestreben hat, selbst nicht im Augenblick der Explosion, sich an den Boden der Rinnen anzulegen, wenn das Geschoss sich von der Patronenhülse noch nicht getrennt hat und der Durchgang für die Gase noch nicht offen ist, damit diese der Erfindung gemäss wirken können. 

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Selbst wenn die selbsttätige Wirkungsweise einer Waffe weder das Einfetten der Patronen noch einen langen Rückstoss des Laufes erfordert, und selbst wenn der Lauf feststehend ist und   das Verschlussstück   allein zurückläuft, wie dies bei Browning-Revolvern und dgl.

   der Fall ist, ist die Anwendung der Erfindung sehr vorteilhaft, selbstverständlich muss sie dann mit passenden konstruktiven Abänderungen angewendet werden. 



   Ein allgemeiner Fehler, um nicht zu sagen der schwerste Fehler der selbsttätigen Feuerwaffen, besonders der Faustwaffen, ist das Versagen des Ausziehens der abgefeuerten Patrone. Dieser hängt tatsächlich mit abnormalen Umständen zusammen ; solche sind z. B. übermässige Abmessungen einer Patrone, in die Kammer eingedrungener Sand oder Staub, Rost oder im Getriebe der Waffe entstandene Reibungen. 



   Die Erfindung erleichtert, ohne den Rückstoss der beweglichen Teile zu vergrössern, die Ablösung der Patrone von der Wandung, macht die Ablösung verlässlicher und gleichmässiger, selbst wenn der Verschluss nicht geschmiert ist oder bei langem Gebrauch, oder bei einer mangelhaften bzw, nachlässigen Handhabung der Waffe.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Feuerwaffe, dadurch gekennzeichnet, dass im Lauf Rinnen (c) bzw, Kanäle oder Löcher, die beliebig geformt sein und z. B, in der Längsrichtung, geradlinig, krummlinig oder schraubenförmig verlaufen können, vorgesehen sind, um den Pulvergasen und der Luft den Zutritt in den Raum zwischen dem Patronenhals bzw. den Geschoss und dem Lauf zu ermöglichen, damit zwecks Erleichterung des Herausziehens der Patronenhülse dem im Innern derselben entstehenden Druck entgegengewirkt und die in den Rinnen befand-- liehe Luft zusammengedrückt wird, so dass diese gleichsam als Schmiermittel wirkt.
AT81753D 1914-06-18 1915-06-02 Feuerwaffe. Feuerwaffe. AT81753B (de)

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AT81753B true AT81753B (de) 1920-11-25

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