AT81619B - Verfahren und Einrichtung zum Reinigen von SpeisewVerfahren und Einrichtung zum Reinigen von Speisewasser. asser. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Reinigen von SpeisewVerfahren und Einrichtung zum Reinigen von Speisewasser. asser.

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AT81619B
AT81619B AT81619DA AT81619B AT 81619 B AT81619 B AT 81619B AT 81619D A AT81619D A AT 81619DA AT 81619 B AT81619 B AT 81619B
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Nicolaus Tikhomiro Tikhomiroff
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Nicolaus Tikhomiro Tikhomiroff
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Einrichtung zum Reinigen von Speisewasser. 



   Bei der Reinigung von Speisewasser durch Zusatz von Enthärtungsmitteln hängt der Verlauf der Reaktion wesentlich von der vollkommenen Durchmischung des Reagenzmittels mit dem Wasser-und von der   Höhe. der   Temperatur ab. 



   Diese Bedingungen werden bei dem den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Verfahren in einwandfreier Weise dadurch erfüllt, dass das zu reinigende Wasser mit dem Reagenz- 
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 mit den Rauchgasen gebracht wird. Dieses Verfahren bietet gleichzeitig den Vorzug, dass in an sich bekannter Weise die Verbrennungsgase gewaschen werden und das Wasser durch diese vor- gewärmt wird. 



   In den Fällen, in denen bisher die Heizgase durch Besprühen mit Wasser gewaschen wurden, hat man vielfach von der Benutzung des Waschwassers als Speisewasser abgesehen, weil es durch Asche, Russ u. dgl. verunreinigt wurde. Damit war dann aber auch die den Rauchgasen entzogene Wärme verloren. Wollte man das Wasser benutzen, so musste es filtriert werden, was wiederum als Nachteil empfunden wurde. Bei dem neuen Verfahren ist die Verunreinigung des Wassers durch die Rauchgase nicht als Nachteil anzusehen, weil ohnedies eine Filtration zwecks Entfernung der durch Wirkung des Reagenzmittels gebildeten Niederschläge erforderlich ist. 



   In der Zeichnung stellt Fig. i schematisch einen senkrechten Längsschnitt und Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt des zur Ausführung des neuen Verfahrens dienenden Apparates dar. 
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   Das mit einer Lösung eines Enthärtungsmittels versetzte kalte Wasser wird mittels der Pumpe 20 durch das Rohr 1 zugeführt und sprüht durch drei Düsen   4   in die Kammer A in Form von drei Kegeln feinen Staubes, der in der Richtung nach der Scheidewand   10   hingetragen wird. 



  Durch die Strahlwirkung werden durch das Rohr K Gase aus der Kammer B in die Kammer   A   gesaugt. Eine gleiche Wirkung erzeugen in den anderen Kammern B, C die durch Pumpen 19 bzw. 18 und Rohre 2 bzw. 3 gespeisten   Düsen J, J, a   und 6,6, 6. 



   Das in der Kammer   A   zerstäubte Wasser begegnet Gasen, die der Reihe nach die Kammern C, B durchzogen haben und bereits erheblich abgekühlt sind. Daher kann das Wasser in der Kammer   A   sich nur fast bis zu der Temperatur erwärmen, mit der die Rauchgase aus dem Apparat durch das Rohr 13 abgeleitet werden. Für die meisten praktischen Zwecke muss angenommen werden, dass das Wasser in der Kammer   A   bis zu einer Temperatur von 45 bis   500 C   erwärmt wird. 



   Das in der Kammer   A   vorgewärmte Wasser wird aus dieser unten durch das Rohr 7 in die Abteilung   I   eines   Behälters'X abgeleitet,   aus der es durch eine Pumpe 19 angesaugt und in die Kammer B durch die Düsen   5,     o,-   eingespritzt wird.'In der Kammer B begegnet das Wasser Rauchgasen von verhältnismässig hoher Temperatur und erwärmt sich, da es schon auf 45 bis 
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 eingespritzt wird. 



   Das in die Kammer C bereits mit einer Temperatur von 70 bis 750 eingespritzte Wasser vermischt sich in dieser Kammer mit den Gasen, die eine Temperatur von 250 bis   300    C und mehr besitzen, so dass es schnell bis auf die Siedetemperatur gebracht wird. 

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   Ein gewisser Teil des   Wasserstaubes.   der in der Kammer C mit den heissen   Gasen \ er-   mischt wird, muss sich in Dampf verwandeln. der zum Teil, mit Gasen vermischt, in die Kammer B 
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   In dem Apparat ist das mit dem Reagenzmittel versetzte Wasser längere Zeit der Einwirkung hoher Temperatur und einer   idealen Mischwirkung durch   die mehrfache Zerstäubung ausgesetzt, so dass die Reaktion unter den denkbar günstigsten Bedingungen mit der grössten praktisch erreichbaren Vollkommenheit und Schnelligkeit vor sich geht. 



   Das heisse Wasser gelangt aus der Kammer C in die Abteilung   111   des Behälters   X.   aus der es durch ein   Rohr 77 In   ein Sandfilter abfliesst, das die Niederschläge und die aus den Rauchgasen aufgenommenen mechanischen Verunreinigungen zurückhält. Aus dem Filter wird das gereinigte Wasser entweder unmittelbar von der Speisepumpe abgesaugt oder es gelangt in den Heisswassersammler. 



   Die zum Einpumpen des Wassers in die Zerstäubungsdüsen sämtlicher Kammern dienenden Schleuderpumpen   18,   19, 20 sind auf einer gemeinsamen Achse angeordnet. 



   Die Anzahl der Kammern (drei) sowie die Etagenanordnung ist angesichts der unter solchen Bedingungen sich ergebenden vorteilhaften Wirkung gewählt worden. Die Zahl und Anordnung der Kammern kann jedoch ebenso wie ihre Form eine beliebige sein. 



   In der Kammer C werden die Rauchgase fast vollkommen von den sie verunreinigenden Beimengungen befreit, so dass das in den Kammern B,   A   erwärmte Wasser in ganz reinem Zustande erhalten wird und ein Verstopfen der Düsen ausgeschlossen ist. Aus diesem Grunde kann man auf Wunsch das erwärmte Wasser schon aus der Kammer B entnehmen und die Kammer C speziell zum Reinigen der Rauchgase ausnutzen. 



   Da das heisse Wasser in der Kammer C eine gewisse Menge aus den Rauchgasen ausgeschiedener Beimengungen enthält, muss, falls kristallklares Wasser gewünscht wird. gleichzeitig mit dem Wasser durch das Rohr 3 eine zweckentsprechende Menge schwefelsaurer Tonerde oder eines anderen Koagulationsmittels eingeführt werden. Der Zusatz der   Koagulationslösung erfolgt   in einer Menge, die dem in der Kammer C zu zerstäubenden Wasser proportional ist : zu diesem Zwecke wird der Behälter mit der   Koagulationslösung   mittels eines Hebers mit dem Pumpenrohr verbunden, durch das das Wasser aus der Abteilung II des Behälters X abgesaugt wird. Die Durchlassquerschnitte des Saugrohres der Pumpe und des Hebers sind entsprechend dem gewünschten Verbrauch des Koagulationsmittels zu bemessen.

   Infolge der gleichmässigen Zer-   stäubung der aus   dem Koagulationsmittel und Wasser bestehenden Mischung erfolgt die Ausscheidung des Hydrates sehr schnell und findet auch die Koagulierung der   verunreinigenden   Beimengungen unter den günstigsten Bedingungen statt. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   : i. Verfahren zum Reinigen von Speisewasser, dadurch   gekennzeichnet, dass da. s mit dem   Reagenzmittel versetzte Wasser in zerstäubter Form in unmittelbare Berührung mit den Rauchgasen gebracht wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i mit mehreren über-oder nebeneinander angeordneten, von den Rauchgasen nacheinander durchströmten Kammern. in die das Wasser durch Zerstäubungsdüsen eingespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass aus der in der Durchströmungsrichtung der Rauchgase letzten Kammer das Wasser in einen Behälter abfliesst, aus dem es nach den Zerstäubungsdüsen der vorhergehenden Kammer gepumpt wird, worauf es aus dieser nach einem zweiten Sammelbehälter fliesst, von dem es durch eine weitere Pumpe nach den Zerstäubungsdüsen der nächst vorhergehenden Kammer geführt wird usw.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anwendung eine-, durch Scheidewände in unabhängige Abteilungen (1, II, III) geteilten Behälters (X). dessen Abteilungen je mit einer Kammer und mit Ausnahme der letzten, je mit einer die Zerstäubungsdiisen der vorhergehenden Kammer speisenden Pumpe (19 bzw. 18) in Verbindung stehen.
AT81619D 1912-12-27 1912-12-27 Verfahren und Einrichtung zum Reinigen von SpeisewVerfahren und Einrichtung zum Reinigen von Speisewasser. asser. AT81619B (de)

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