AT81591B - Vorrichtung zur Stabilisierung von Flugzeugen. - Google Patents

Vorrichtung zur Stabilisierung von Flugzeugen.

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AT81591B
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Adolphe Doutre
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Adolphe Doutre
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  • Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)

Description


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  Vorrichtung zur Stabilisierung von Flugzeugen 
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 Falle als Höhensteuer wirken, derart zu verbinden, dass das Flugzeug bei einer Vorwärtsverschiebung des Sitzes auf   Aufstieg,   bei einer   Rückwärtsve @ hiebung degegen auf Abstieg   verstellt wird. 



   Verwendet man nun das   Pendelsystel11   bei einem   Flugzeug, dessen Schwerpunkt sich   unterhalb des Druckmittelpunktes befindet, was ja am häufigsten der Fall ist, so ergibt sich, dass das Pendel ebenso wie die wagrechten Steuerflächen sich in ihrer normalen Stellung befinden, wenn die Maschine ebenfalls ihre normale Lage einnimmt. Nimmt man 
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 anhebt und dass das Gleichgewicht wieder hergestellt wird. Wenn nun aber alsdann die Geschwindigkeit des Flugzeuges sich plötzlich vermindert, sei   es.   weil der Motor langsamer läuft oder aber überhaupt plötzlich zum Stillstand gelangt usw., so wird das Pendel durch 
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 Verhältnissen abnehmen kann, dass die   Unterstützung des Flugzeuge- ! nicht mehr gesichert   wird ; dann haben wir also den Absturz. 



   Zahlreiche tödlich   verlaufene     Unglücksfälle   sind einzig und allein diesen plötzlichen Geschwindigkeitsveränderungen, welche man auf alle Fälle vermeiden muss, zuzuschreiben. 



   Wenn nun das Pendel derart geregelt wäre, dass es die Steuerflächen infolge des Beharrungsvermögens auf den Abstieg umstellte, sobald die Geschwindigkeit sich plötzlich 
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 beschleunigen. Mann hätte also nur im ersteren Falle die   richtige Bewegung, während im   zweiten Falle eine durchaus schädliche Bewegung einträte. 



   Aus vorstehend geranntem Grunde ist nun einzusehen, dass jode Pendeleinrichtung und jedes ähnliche System in dem einen Falle sehr wohl selbsttätig eine richtige Bewegung veranlasst, dagegen   abe, in dem   anderen Falle die Ursache zu einer unbedingt gefährlichen Bewegung gibt. 



   Es ergibt sich aus dieser   Überlegung,   dass es absolut unmöglich ist, für die selbsttätige Verstellung der Tiefensteuer eines Flugapparates ein Pendel oder eine Trägheitsmasse zu verwenden, wenn man nicht dieses Pendel oder die betreffende Masse an einer freien Bewegung mit Bezug   auf   die Flugmaschine hindert, wenn die Schwerkraft eine derartige Verstellung oder Lageverände : ung herbeizuführen strebt. 



   Um nun den letztgenannten Zweck zu   erreichen, werden auf dem Aeroplan Massen   
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   plötzlichen Veränderung   der absoluten Geschwindigkeit unterworfen wird, während sich diese Massen aber doch   nicht frei unter   der   Einwirkung der Schwerkraft ve ; stellen können.   

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 Man benutzt nun die Lagenänderungen dieser Massen zur Verstellung einer Stabilisierungsfläche. Als   hewegbarc-Masse kann   man ein vorhandenes Organ der Flugmaschine benutzen, das dann in geeigneter Weise anzubringen ist. indessen kann man andrerseits aber auch einen besonderen beweglichen Teil anordnen.

   Unter solchen Bedingungen kann die selbsttätige Steuerung der Stabilisierungsfläche in beliebiget Weise ausgeführt werden, sei es direkt durch die bewegliche Masse oder   abe@ indirekt.   



     Fi.     1 gibt   ein Ausführungsbeispiel einer indirekten Verstellung. Hier wird die Be- 
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 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
   ptìndlich   gegen die verschiedenen Wand(llungen der absoluten Geschwindigkeit. 



   Die   Suasse zist   mit der   Stange 29   des Schiebers 30 des Hilfsluftmotors verbunden. 



  Dieser Hilfsluftmotor besteht aus einem Kolhen 31, der bei 32 fest mit dem Rahmen des Flugapparates   verbunden ist,   und aus einem   beweglichen Zylinderkörper. An   diesem Zylinder- 
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   Die   Stange 34 Übertriigt   die Bewegung des Zylinders 33 auf die Stabilisierungsflächen.   Natürlich kann man ebensowohl auch   den Zylinder festigen und den Kolben beweglich anordnen oder irgendeine andere Art des Hilfsmotors oder der Bewegungsübertragung wählen und ebenso mechanische oder elektrische Relais verwenden. 



   Wie schon im vorstehenden angegeben, kann die Masse, deren Energie man ausnutzt, irgendwelche sein. Man kann auch das Gewicht des Luftschiffers hierzu ausnutzen. Zwei Verwendungsarten des Gewichts des Luftschiffers sind besonders brauchbar. Die eine Ver-   wendungsart   besteht darin, dass der Sitz des Luftschiffers auf Gleitschienen angeordnet und mit den Stabilisierungsflächen verbunden ist. Nach der anderen Verwendungsart wird an dem Rücken des Luftschiffers eine Stange angebracht und mit denselben   Stahilisierungsfliichen   
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   Man weiss   nun, dass die Stabilität einer Flugmaschine in deren Längsrichtung auch den Veränderungen der Relativgeschwindigkeit unterworfen ist, d. h. den   Veränderungen   der Geschwindigkeit des betreffenden Flugzeuges gegenüber dem Wind.

   Da nun diese be-   treffenden Geschwindigkeitsveränderungen nicht   heftig oder plötzlich auftreten, so ist es von Bedeutung, eine Vorrichtung zu besitzen, welche die selbsttätige Aufrechterhaltung des 
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 gegenüber den heftig und plötzlich auftretenden Veränderungen der   ah301uten Geschwindig-     keit gewährleistet. Die In Fig.   2 der   Zeichnung veranschaulichte Einrichtung trägt gleich-   zeitig den beiden vorerwähnten Störungsfällen Rechnung. 



   In dieser Figur, welche einen Grundriss darstellt, bezeichnet 1 eine verstellbare Fläche, welche senkrecht zur Flugbahn der Flugmaschine angeordnet ist und somit unter der Wirkung der von dem Flugzeug durchflogenen Luft steht. Diese Fläche wird von Stangen   40   getragen,   welche In Gleitstücken-M geführt   sind. Jede Stange ist mit einem Rohr 42 verbunden, welches ebenfalls beweglich in Gleitführungen 43 ist. Dieses   Rohr-/.' ? trägt zwei Ringe 4   
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 Rohres 42 gleiten. Das Rohr 42 besitzt eine Aussparung 48, durch welche eine gebogene Stange 49 reicht. Diese sitzt fest an dem beweglichen   Massestück   27 und der Stange 29 des Schiebers eines Hilfsmotors.

   Die verschiedenen Stangen 49 des Apparates sind also in dieser Weise mit de ; einzigen Stange 29 des Schiebers verbunden. Schliesslich stosserr Federn   50,   welche hinter den Ringen 41 sitzen, die Fläche 1 nach vorwärts, sobald die Wirkung der Luft nachlässt. Der   Hilfsmotor kann ähnlich   dem in Fig. i dargestellten sein. 
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 Wirkung der Fläche 1 durch Zwischenhaltung der Organe 40, 42 und der Anordnung   44,     .

   J5. 46, 4t. 27 und   der   Stange 49. sowie   der Wirkung der Trägheitsmassen 27 durch Ver- 
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 einziger Hilfsmotor der Wirkung der Veränderungen der relativen Geschwindigkeit des Apparates und der Wirkung der Veränderungen der absoluten Gesehwindigkeit unterworfen und es ist so möglich, mit einem einzigen Relais   vollständig   das Gleichgewicht der Maschine zu regeln, welches auch die störenden Wirkungen dieses Gleichgewichts seien. 



   Die Kombination der   Führfläche   und der Masse ist auch anwendbar an Apparaten mit drehbaren Flügeln. Im allgemeinen kann diese Kombination an jedem Flugapparat angebracht werden, sei derselbe schwerer oder leichter als die Luft. 



   Auch kann die Fühlfläche, welche hier nichts weiter ist als ein Apparat, der empfindlich für die   Veränderungen   der Relativgeschwindigkeit der Maschine im Vergleich zum Wind, also ein Anemometer ist, auch durch ein anderes Anemometer ersetzt werden, beispielsweise durch ein Flügelrad, das mit einem Regulator verbunden ist. der direkt oder indirekt die 
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 Organ ersetzt werden, welches empfindlich ist für die Veränderungen der absoluten Geschwindigkeit des Flugapparates. 
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 flächen hervorgerufen infolge jeder   Veränderung der Geschwindigkeit.

   Man   kann selbst die Apparate derart anordnen, dass man eine Einwirkung auf die Stabilisierungsflächen nur erzeugt, wenn die   Veränderungen   der relativen oder absoluten   Geschwindigkeit beträchtliche   sind, d. h. wenn die Geschwindigkeit bestimmte zulässige Grenzen über- oder unterschreitet,   PATEXT-AXSPRÜCHE   : 
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 kennzeichnet, dass eine in der Flugrichtung bewegliche und lediglich gegen die Veränderungen der absoluten Geschwindigkeit empfindliche   Trägheitsmasse   mit einer Stabilisierungsfläche, etwa dem Höhensteuer, derart verbunden ist, dass dieses bei   Fahrtbeschleunigung auf Aufstieg,   bei Fahrtverzögerung dagegen auf   Abstieg verstellt   wird. 



   2. Vorrichtung zur Stabilisieiung von Flugzeugen in der   Längsrichtung mit   einem 
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 gleichen Richtung beweglichen Trägheitsmasse, die auf ein gemeinsames Organ für das Höhensteuer einwirken, dadurch gekennzeichnet, dass das. Anemometer und die Trägheitsmasse von zwei besonderen Einrichtungen gebildet werden, die derart miteinander verbunden sind. dass sie auf das gemeinsame Organ für das Höhensteuer die algebraische Summe ihrer   Bewegungen übertragen.   
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  1. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT81591D 1910-06-27 1911-06-24 Vorrichtung zur Stabilisierung von Flugzeugen. AT81591B (de)

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