AT8154U1 - Anordnung zur ermittlung der ergebnisse bei feuerwehrwettbewerben - Google Patents

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AT8154U1 AT0061604U AT6162004U AT8154U1 AT 8154 U1 AT8154 U1 AT 8154U1 AT 0061604 U AT0061604 U AT 0061604U AT 6162004 U AT6162004 U AT 6162004U AT 8154 U1 AT8154 U1 AT 8154U1
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Abstract

Bei einer Anordnung zur Ermittlung der Ergebnisse bei Feuerwehrwettbewerben wird die Zeit gemessen, die eine Gruppe zum Kuppeln der Saugschläuche oder der Saug- und Druckschläuche an eine Tragkraftspritze benötigt. Im Bereich der Anfangsaufstellung der Gruppe ist ein von einem Mitglied der Gruppe zu betätigender Einschalter der Zeitnehmung, und im Bereich des Endes der verbundenen Schläuche ein von einem Mitglied der Gruppe zu betätigender Ausschalter der Zeitnehmung angeordnet. Dadurch wird eine objektive Zeitnehmung erreicht.

Description

2 AT008154U1
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Ermittlung der Ergebnisse bei Feuerwehrwettbewerben, bei denen die Zeit gemessen wird, die eine Gruppe zum Kuppeln der Saugschläuche oder der Saug- und Druckschläuche an eine Tragkraftspritze benötigt. 5 Feuerwehrwettbewerbe dienen als Anreiz für die Mitglieder der Feuerwehr zu üben, wodurch die Fähigkeiten nicht nur im Bewerb sondern auch im Ernstfall gesteigert werden. Daneben wird durch einen öffentlich ausgetragenen Wettbewerb bzw. Wettkampf auch das zuschauende Publikum angesprochen und das Vertrauen in die Feuerwehr gestärkt bzw. vertieft. 10 Die Wettbewerbe werden unter Zugrundelegung von Wettbewerbsordnungen durchgeführt, die national oder auch international sein können. Ein Wettbewerb dabei ist der sogenannte „Löschangriff“, bei dem die Zeit gemessen wird, die eine Gruppe braucht, um eine bestimmte Anzahl von Saug- und Druckschläuchen an eine Tragkraftspritze anzukuppeln. 15 Ein im Vergleich dazu abgekürzter Wettbewerb ist der sogenannte „Kuppelbewerb“, bei dem die Zeit gemessen wird, die eine Gruppe zum Kuppeln nur der Saugschläuche an eine Tragkraftspritze benötigt.
In beiden Fällen erfolgte bisher die Zeitnehmung durch Bewerter händisch. Beim Start gibt ein 20 Hauptbewerter den Befehl „Beginnen“ und gleichzeitig heben der Hauptbewerter und ein zweiter Bewerter die Hand mit einer Stoppuhr. Sobald ein Mitglied der Bewerbsgruppe startet, senken der Hauptbewerter und der zweite Bewerter den Arm und drücken dabei die Stoppuhren. Damit beginnt die Zeitzählung. Nach Durchführung der Aufgaben des jeweiligen Bewerbes stellen der Hauptbewerter und der zweite Bewerter fest, daß die Bewerbsgruppe die Arbeit 25 beendet hat und ruhig steht, worauf die Zeit gestoppt wird.
Eine derartige Zeitnehmung ist zweifellos mit Fehlern behaftet. Auch bei der selbstverständlich vorauszusetzenden unparteiischen Einstellung der Bewerter ist es menschlich, daß der eine Bewerter beim Absenken des Armes früher, der andere später die Stoppuhr drückt, sodaß es zu 30 Ergebnissen kommt, die von der tatsächlichen Zeit abweichen, und zwar sowohl im positiven als auch im negativen Sinne.
Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt eine Anordnung zu schaffen, bei deren Einsatz derartige durch den jeweiligen Bewerter hervorgerufenen Ungenauigkeiten ausgeschaltet sind. 35
Erreicht wird dies dadurch, daß im Bereich der Anfangsaufstellung der Gruppe ein von einem Mitglied der Gruppe zu betätigender Einschalter der Zeitnehmung, und im Bereich des Endes der verbundenen Schläuche ein von einem Mitglied der Gruppe zu betätigender Ausschalter der Zeitnehmung angeordnet ist. 40
Dadurch, daß sowohl der Beginn als auch das Ende der Zeitnehmung von einem Mitglied der Gruppe bestimmt wird, was selbstverständlich durch den oder die Bewerter überwacht wird, sind Unregelmäßigkeiten bei der Zeitnehmung tatsächlich völlig ausgeschlossen. 45 Um insbesondere bei Bewerben mit mehreren Gruppen, bei denen ein Publikum zusieht, diesem Publikum die jeweilige Zeit vor Augen zu führen, wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Zeit ab der Einschaltung der Zeitnehmung auf eine allgemein sichtbare Anzeigetafel übertragen. so Es ist weiters vorteilhaft, wenn bei Teilnahme mehrerer Gruppen die Wertung der einzelnen Gruppen auf eine Anzeigetafel übertragen wird.
Nachstehend ist die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben, ohne auf diese Beispiele beschränkt zu sein. Dabei zeigen: 55

Claims (4)

  1. 3 AT 008 154 U1 Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Wettbewerbsbahn bei einem Kuppelbewerb; Fig. 2 die an die Fig. 1 bei der strichlierten Linie anschließende Wettbewerbsbahn bei einem Schlauchangriff. 5 Gemäß Fig. 1 haben der Gruppenkommandant 1, der Maschinist 2, der Wassertruppführer 3, der Wassertruppmann 4, der Schlauchtruppführer 5 und der Schlauchtruppmann 6 auf der Wettbewerbsbahn 7 Aufstellung genommen. Auf der Wettbewerbsbahn 7 steht die Tragkraftspritze 8. Um diese liegen in festgelegter Weise die an die Tragkraftspritze 8 anzukuppelnden Saugschläuche. Diese Saugschläuche sind nicht dargestellt, weil die von den Wettbewerbsord-io nungen vorgeschriebene Anordnung der Saugschläuche für die Erfindung nicht wesentlich ist. Sobald nach Anordnung durch den Hauptbewerber der Gruppenkommandant den Befehl zum Beginn gibt, drückt der Schlauchtruppmann 6 eine Starttaste 9 und die Zeitnehmung beginnt zu laufen. Die Gruppe kuppelt nun in der in der Wettbewerbsordnung festgelegten Weise die 15 Saugschläuche 10 (Fig. 2) an die Tragkraftspritze 8 an. Nach Beendigung der Arbeit drückt ein Mann der Gruppe, zweckmäßig der Wassertruppführer, eine Stopptaste 11, wodurch die Zeitnehmung gestoppt wird. Der Kuppelbewerb ist damit beendet. 20 Ist statt nur des Kuppelbewerbes ein Schlauchangriff Gegenstand des Wettbewerbes, kuppelt die in diesem Fall neun Mann starke Gruppe Druckschläuche 12 an die Tragkraftspritze 8 und an einen Verteiler 13 an. An den Verteiler 13 werden noch Zwischenschläuche 14, 15 angekuppelt. Nach Durchführung dieser Arbeiten wird die Zeitnehmung durch Drücken einer Stopptaste 25 16 angehalten. Sowohl beim Kuppelbewerb als auch beim Schlauchangriff wird die laufende Zeit ab der Einschaltung der Zeitnehmung auf eine für das Publikum sichtbare Anzeigetafel übertragen. Wie schon ausgeführt wurde, ist es auch sinnvoll, bei Teilnahme mehrerer Gruppen die Wertung der 30 einzelnen Gruppen auf eine Anzeigetafel zu übertragen und/oder auch direkt mit der Auswertung zu koppeln. Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abänderungen möglich. So kann die Starttaste bzw. auch die Stopptaste durch Lichtschranken oder Körperauslösung mit Chip ersetzt werden. 35 Selbstverständlich ist die in Fig. 1 gezeigte Aufstellung der Gruppe bei Änderung der Wettbewerbsordnungen auch änderbar. Ansprüche: 40 1. Anordnung zur Ermittlung der Ergebnisse bei Feuerwehrwettbewerben, bei denen die Zeit gemessen wird, die eine Gruppe zum Kuppeln der Saugschläuche oder der Saug- und Druckschläuche an eine Tragkraftspritze benötigt, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Anfangsaufstellung der Gruppe ein von einem Mitglied der Gruppe zu betätigen- 45 der Einschalter der Zeitnehmung, und im Bereich des Endes der verbundenen Schläuche ein von einem Mitglied der Gruppe zu betätigender Ausschalter der Zeitnehmung angeordnet ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeit ab der Einschaltung so der Zeitnehmung auf eine allgemein sichtbare Anzeigetafel übertragen wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Teilnahme mehrerer Gruppen die Wertung der einzelnen Gruppen auf eine Anzeigetafel übertragen wird. 55 5
  4. 4 AT008 154U1 Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55
AT0061604U 2004-08-24 2004-08-24 Anordnung zur ermittlung der ergebnisse bei feuerwehrwettbewerben AT8154U1 (de)

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