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Sägegatter.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich insbesondere auf solche Sägegatter, welche zur Herstellung dünner Bretter aus einem vollen Block dienen und demgemäss mit einer grossen Anzahl Sägeblätter ausgerüstet sein müssen. Diese Sägegatter verursachen naturgemäss einen umso grösseren Schnittverlust) je dünnere Bretter geschnitten werden, je grösser a'so die Anzahl der im Gatterrahmen vorhandenen Sägen ist, und je stärker die letzteren sind. Dieser Schnittverlust lässt sich durch Verwendung sehr dünner Sägeblätter erheblich ver-
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empfindlichen Sägeblätter zu verhindern, welche Erwärmung ein starkes Verziehen der Säge- blätter und damit neben einem unsachgemässen Schnitt eine staike Abnutzung der Blätter herbeiführt.
Diese Übelstände treten umso stärker in die Erscheinung, je dünnere Bretter geschnitten werden, also je dichter die Sägeblätter im Gatter liegen, in welclem Fall sie sich gegenseitig stark bestrahlen und an der Abgabe der Wärme hindern.
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zu zerlegenden Block in bekannter Weise vorgesehene Druckluftdüsen mit breiter Mündung derart angeordnet sind, dass die Mündungsteile der Düsen in einer Richtung einander gegen- überliegen, so dass die den Düsen mit gleichem Druck entströmende Luft in der Mitte der Schnittstelle zusammenprallt.
Damit ist die Grundbedingung für die wirtschaftliche Verwendung sehr dünner Sängeblätter von beispielsweise I mm und weniger Stärke in grösserer Anzahl gegeben.
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Fig. i zeigt dnen Längsschnitt durch den Gatterrahmen und Fig. 2 eine Vorderansicht des Gatterrahmens. Fig. 3 zeigt die Mündung einer Düse im Schnitt und in Draufsicht. Fig. 4 zeigt eine Düse in abgeänderter Ausführungsform.
Der Gatterrahmen 1, in welchem die Sägeblätter 2 befestigt sind, ist zwischen den Ständern. 3, -1 in bekannter Weise geführt. An den Ständern 3, 4 sind die Tiansportwalzen 5 für den zu zerlegenden Block 10 angebracht. Unterhalb des Stammes 10 liegt vor
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spalten des Stammes eindringt und in der Mitte desselben zusammenstösst, wobei die Blätter sowohl innerhalb wie auch ausserhalb des zu zerlegenden Blocks von der Luftstark umspült werden, so dass ihnen die bei der Arbeit auftretende Wärme entzogen wird.
Die Anwendung dieser Kühlvorrichtung ermöglicht nicht nur den Gebr uch sehr dünner Sägeblätter, sondern sie erlaubt auch eine wesentliche Erhöhung der Schnittgeschwindigkeit gewöhnlicher Sägegatter und damit eine wesentliche Leistungssteigerung der betreffenden Maschine, da auch hier die der höheren Schnittgeschwindigkeit entsprechende und schädlich wirkende starke Erwärmung der Sägeblätter nicht auftreten kann. Ausserdem spült dcr Kühlluftstrom die Sägespäne aus den Zahnlücken der Sägeblätter heraus und verhindert so deren Verstopfung.
Die in Fig. 3 dargestellte Düse besitzt eine einzige breite Ausströmöffnung 8, während das in Fig. 4 gezeichnete Ausführungsbeispiel einer derartigen Düse in der Mündung mit
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einzelnen schräg zueinandergerichteten Luftkanälen 9 versehen ist, wodurch eine starke Wirbelung der Luft zwischen den Sägeblättern des Gatterrahmens erzielt wird.
Die Sägeblätter : 2 sind mit Angeln 11 von der Stärke des Sägeblattes versehen,
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was aber nicht notwendigerweise der Fall zu sein braucht. An ihren oberen Enden tragen die Sägeblätter je zwei miteinander durch Nieten verbundene Koptstücke 12, welche am Ende der Angel durch einen Niet 13 drehbar befestigt sind und von einem zum. \nspannen des Sägeblattes dienenden gegabelten Keil 14 untergriffen werden. Dabei sind die Kopf- stücke 12 an der Angriffsseite des Keils nach der Mitte zu unterschnitten, während die entsprechenden Kanten des Keils mit passenden Abschrägungen versehen sind (Fig. 2), wodurch das Auseinanderklaffen des Keils beim Anspannen des Sägeblattes vermieden wird.
Der Gatterrahmen trägt auf seinem Querb-dken eine Spannvorrichtung 1-J, 16, 17. mittels welcher die Kopfenden der Sägeblätter, gegebenenfalls unter Anwendung von Zwischenlagen 18, zusammengepresst werden, wodurch das Ausweichen der Sägeblattköpfe beim Anspannen bzw. hei der Arbeit verhindert wird.
PATEXT-AXSPRÜCHE :
I. Sägegatter mit über und unter der Bahn des Blocks angeordneten Druckluftdüsen mit breiter Mündung, dadurch gekennzeichnet, dass die MündunssteHe der Düen ('6, in einer Richtung einander gegenüberliegen, so dass die den Düsen unter gleichem Druck entströmende Luft in der Mitte der Schnittstelle zusammenprallt.
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