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Einrichtung zum zeitgerechten Ablassen der Förderkörbe von Seilhängebahnen und ähnlichen
Transporteinrichtungen.
Bei Seilhängebahnen ist es ebenso von Wichtigkeit, dass die Belastung des Tragseiles das zulässige Mass nicht überschreite, als dass auch innerhalb dieser Grenzen die Fördermöglichkeit voll ausgenutzt weide.
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werden, welche sich aus der Transportgeschwindigkeit der Körbe und der für den laufenden Meter des Tragseiles zulässigen Nutzlast ergeben.
Um auch beim Transport verschieden belasteter Körbe die Belastungsgrenze bei Ausnutzung der Leistungsfähigkeit des Tragseiles einzuhalten, ist man derzeit auf Zeitbeobachtungen angewiesen, indem man für jedes fallweise festgestellte Korbgewicht das Zeitintervall errechnet und nach Ablauf desselben den nächsten Korb ablässt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Einrichtung, durch welche der Zeitraum, welcher bei Berücksichtigung der obangegebenen Umstände zwischen dem Ablassen der einzelnen, verschieden schweren Förderkörbe einzuhalten ist, selbsttätig angegeben wird.
Der Erfindung gemäss wird diese Aufgabe unter bekannter Zuhilfenahme einer das Gewicht der belasteten Förderkörbe feststellenden Wage dadurch gelöst, dass da Transportseil die Vorwärtsschaltung eines Zeigers bewirkt, dessen Winkelgeschwindigkeit gemessen an der Ziffernblatteilung gleich ist dem Produkte aus der Transportgeschwindigkeit und der für die Längseinheit des Tragseiles zulässigen Belastung, und dass der Zeiger durch einen beim Ablassen eines Förderkorbes betätigten Mitnehmer selbsttätig auf den Nullstrich der Teilung zurückgestellt wird.
In der Zeichnung ist eine im Sinne der Erfindung konstruierte Einrichtung schematisch in Seitenansicht und einem schematischen Querschnitt nach A-A der Fig. i in grösserem
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In bekannter Weise ist oberhalb des Trag-und des Transportseiles w, v die Abfahrtsschiene n angeordnet, von welcher der Laufrollenstuhl k des Förderkorbes auf das Tragseil w abfährt und sich dabei in bekannter Weise automatisch mit dem Transportseile v verklemmt. Ein Stück nl der Abfahrtsschiene n bildet in bekannter Weise die Tlagbahn einer automatischen Wage m, welche, wenn der Rollenstuhl das Schienenstück n1 überfährt, automatisch das Gewicht des belasteten Förderkorbes anzeigt.
Neben dieser automatischen Wage ist ein im Gehäuse U eingeschlossenes Zählwerk angeordnet, dessen Teilscheibe a Gewichte anzeigt, und dessen Zeiger t im Wege einer Rillenfriktionsscheibe o durch das Transportseil v unter Zwischenschaltung einer Übersetzung mit solcher Winkelgeschwindigkeit angetrieben wird, dass er auf dem Ziffernblatte a das Produkt aus der für die Längeneinheit zulässigen Belastung und der jeweiligen Seillänge zeigt, die von dem Zeitpunkt, in welchem der Zeiger die Nullstellung verlassen hat, abgelaufen ist.
Der Zeiger t sitzt nicht auf der von der Friktionsscheibe o ständig angetriebenen
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gelagerten Welle y, die durch eine im Gehäusevorbau Z angeordnete Feder g gegen die Zählerwelle d gedrückt wird ; hierdurch wird die zwischen den beiden Wellen y, d an-
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geordnete, stumpfzahnige Klauenkupplung f, f eingerückt und die Zeigerwelle y von der ständig rotierenden Welle d mitgenommen, und zwar entgegen einer zwi ('hen der Zeiger- welle y und der Innenwandung des starren Gehäuses Z eingelegten Spiral der s, welche bestrebt ist. den Zeiger t gegen einen beim Nullstricht der Ziffernblatteilung angeo dneten Anschlag r (Fig. I) zurückzudrehen.
Das über den Gehäusevorhau Z vortretende Ende der Zeigerwelle y it durch einen
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(Mg. l) verbunden, der an jener Stelle der Führungsschiene n, an welcher der Förderkorl auf das Tragseil abgleitet, derart angeordnet ist, dass er vom abfahrenden Korb aus-
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so dass er-wie früher erörtert-jeweils das Produkt aus der für die Längeneinheit zulässigen Belastung und der Seillänge anzeigt. die seit Rückstellung des Zeige@s auf die Nullstellung abgelaufen ist.
Es wird nunmehr ein zweiter Fö derkorb gewogen und auf die Abfahrtsschiene gebracht, aber erst in dem Augenblicke abgelassen, in welchem der Zeiger t auf den dem Gewichte des vorher abgelassenen Förderkorbes entsprechenden Teilstrich zeigt, wodurch der Zeiger wieder auf Null zurückschwingt und wieder gekuppeft \\iId. Weist der Zeiger auf den dem Gewichte des zweiten Förderkorbes entsprechenden Teilstrich, wird der dritte Förderkorb abgelassen usw.
Die Benutzung des Apparates kann auch in der Weise stattfinden, dass der erste Förderkorb ohne Wiegung abgelassen und erst der zweite gewogen und nach der seinem Gewichte entsprechenden Zeitperiode abgelassen wird. ebenso der dritte, vierte usw. Dieser
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und zwar jenes des abzulassenden Korbes vermerken muss.
Sollte zwischen dem Ablassen der einzelnen Förderkö. be ein grösseres Zeitintervall verstreichen als der Gesamtteilung der Teilscheibe eatsp icht, so wird der Neige, durch den bei 0 der Teilung angeordneten Anschlag r arretiert und die stumpfen Kupplungsscheiben f, f gleiten aneinander vorüber. Im übrigen kann auch eine Ausrückvorrichtung vorgesehen sein, welche die Kupplung in dieser Stellung des Zeigers ausrückt. und letzteren auf Null zurückführt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
I. Einrichtung für Seihängebahnen, durch welche der Zeitraum, welcher zwischen dem Ablassen der einzelnen, verschieden schweren Förderkörbe einzuhalten ist. unter Zuhilfenahme einer das Gewicht der belasteten Förderkörbe feststellenden Wage selbsttätig angegeben wird, dadurch gekennzeichnet. dass das Transportseil die Vorwärtsschaltung eines Zeigers bewirkt. dessen Winkelgeschwindigkeit, gemessen an der Ziffernblatteilung, gleich ist dem Produkte aus der Transportgeschwindigkeit des Förderkorbes und der für die Längeneinheit des Tragseiles zulässigen Belastung, und dass der Zeiger durch einen beim Ablassen eines Förderkorbes betätigten Mitnehmers selbsttätig auf den Nullstrich der Teilung zurückgestellt wird.
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