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Einrichtung zum Betrieb3 von Röntgenröhren für Therapiezwecke mittels eines Induktors.
Um bei einer Einrichtung zur Erzeugung sehr harter Röntgenstrahlen für Therapiezwecke mittels eines Induktors möglichst wenig weiche Strahlen zu erzeugen, schaltet man bisher in den die Röntgenröhre enthaltenden Hochspannungskreis des Induktors eine Ventilfunkenstrecke ein. Durch die im Funkenraum auftretende Luftionisation wird aber mit der Zeit die Ventilwirkung aufgehoben. Es ist daher vo-geschlagen worden, an Stelle der Ventilfunkenstrecke einen mit dem in den Primärkreis eingeschalteten Quecksilberunterbrecher synchron umlaufenden Hochspannungsschalter zu verwenden, um einen schliessungslichtfreien Betrieb zu ermöglichen.
Eine solche Einrichtung liefert nun aber wieder einen grösseren Anteil an weichen Strahlen, so dass man dazu überging, den Hochspannungsschalter mit einer Funkenstrecke zu vereinigen, indem man die festen und beweglichen Kontakte durch einen grösseren Luftraum trennte, als es sonst bei Hochspannungsschaltungen üblich ist. Den grösseren Luftraum hat man nun entweder durch Unterteilung oder Verlängerung der Funkenstrecke geschaffen. Bei der Unterteilung der Funkenstrecke beansprucht der Hochspannungsschalter aber erheblich mehr Raum, während bei deren Verlängerung besondere Vorkehrungen zum schnellen Abreissen der überspringenden Funken vorzusehen sind.
Hierzu dienen bisher in einem abgeschlossenen Raum laufende Ventilatoren, durch die Luftströme nur gegen die Stromunterbrechungsstellen geblasen werden.
Mit der Frfindung wird dun bezweckt, die ganze Einrichtung zu vereinfachen und mit der Vorrichtung zum schliessungsfreien Betrieb der Röntgenröhre die ganze Röntgeneinrichtung ausgiebig zu kühlen. Zu diesem Zwecke wird die in dem die Röntgeneinrichtung umschliessenden Raum frei umlaufende Kontaktvorrichtung des Hochspannungsschalters selbst als Ventilatorflügel ausgebildet. Hierdurch wird einerseits eine ausreichende Funkenlöschung durch die gegen die Unterbrechungsstellen des Hochspannungsschalters gerichteten kräftigen Luftströme und andrerseits eine ausgiebige Kühlung sämtlicher sich erwärmenden Teile erreicht. Ausserdem kann der Induktor kleiner gewählt werden, als er sonst bei Einrichtungen für ununterbrochenen Betrieb sein müsste.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schaubildlicher Ansicht dargestellt.
In dem Schrank a ist der Induktor b und die Kontaktvorrichtung c untergebracht.
Die Kontaktvorrichtung besteht im einzelnen aus einem Motor d, der den im Niederspannungskreis liegenden Quecksilberunterbrecher e und den beweglichen Teil f des Hochspannungsschalters g antreibt. Der bewegliche Kontaktteil f des Hochspannungsschalters g ist gemäss der Erfindung als Ventilatorflügel ausgebildet. Bei der gezeichneten Ausführungsform besteht er einfach aus einem auf der umlaufenden Welle h des Motors d angebrachten Blechstreifen, der nach seinen beiden Enden zu entsprechend aufgebogen ist. Die beiden festen Kontakte des Hcchspannungsschalters g sind bei dem gezeichneten Ausführungsbeisp ! e ! durch einfache Drahtbügel i gebildet, so dass an ihnen nur ein kurzzeitiger Strom schluss
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auftritt.
Infolge der Flügelform des beweglichen Kontaktteiles./'werden kräftige Luftströme gegen die Unterbrechungsstellen des Hochspannungsschalters geblasen. Um die hierdurch erzielte Funkenlöschung noch zu unterstützen, sind die Drahtbügel nach Art von Hörnerfunkenstrecken gebogen. An seinem oheren Ende und in der Decke ist der Schrank a mit Luftlöchern k versehen, durch die die vom Ventilator angesaugte und ausser zur Funkenlöschung auch noch zur Kühlung der ganzen Einrichtung benutzte Luft zusammen mit dem gebildeten Ozon abströmen kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
EMI2.1
Induktors und eines mit der im Primärkreis liegenden Unterbrechungseinrichtung synchron umlaufenden Hochspannungsschalters. dadurch gekennzeichnet, dass der den Stromschluss zwischen den festen Kontakten (i) bewirkende Teil f/) des Hochspannungsschalters (g) als Ventilatorflügel ausgebildet ist.