AT81036B - Selenzelle. Selenzelle. - Google Patents

Selenzelle. Selenzelle.

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AT81036B
AT81036B AT81036DA AT81036B AT 81036 B AT81036 B AT 81036B AT 81036D A AT81036D A AT 81036DA AT 81036 B AT81036 B AT 81036B
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selenium cell
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Hans Thirring Dr Hans Thirring
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Hans Thirring Dr Hans Thirring
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  Selenzelle. 



   Die Erfindung betrifft Selenzellen jener Art, bei welcher zueinander parallele leitende   Metallp@ättchen hochkant gestellt   und kammartig ineinander greifend durch isolierende Plättchen voneinander getrennt und durch eine auf die Schmalseite aufgebrachte Selenschichte untereinander verbunden sind. Die tür eine gute Wirkung der Selenzelle einzuhaltenden Bedingungen suchte man dadurch zu erreichen, dass man die   Metallplättchen mikroskopisch   dünn machte und auf den isolierenden   Piättchen   mechanisch starr befestigte (D. R.   P.   



  Nr. 204535). Die starre mechanische Befestigung der   Metallplättchen   auf den isolierenden   Plättchen   macht es zunächst notwendig, letztere verhältnismässig dick zu wählen, wodurch die Berührungsfläche zwischen Metall und Selen gegenüber jener zwischen Isolationsmaterial und Selen sehr klein ausfällt und somit eine   verhältnismässig   grosse   Selenobe Sache not-   wendig gemacht wild, um den Widerstand der   belichtetsn Selenzelle   in den wünschenswerten Grenzen zu halten, was wieder eine starke Konzentration des Lichtes ausschliesst.

   Ausserdem aber ist bei diesen bekannten Selenzellen die Herstellung der Verbindung zwischen den   Metallplättchen   und den Zuleitungen nur durch gesonderte Fahnen möglich, die zwischen die mit Metal1 überzcgenen Flächen des einen und die metallfreie   E@äche   des nächsten Plättchens eingreifen müssen und diese Anordnung der Fahnen ist äusserst schwierig, denn entweder werden die mit Metall überzogene und die   metallf eie   Seite des Plättchens glatt gelassen, dann kann man zwar einen guten Kontakt zwischen den Fahnen und den Metallplättchen erzielen, aber die benachbaiten P. ättchen sind durch Zwischenräume voneirander getrennt, in welche Atmosphärilien und andere Verunreinigungen eindringen, die die Zelle alsbald unb :

   auchbar machen, oder es wird die eine oder die andere Seite der Plättchen abgetreppt, um die Fahne aufnehmen zu können, dann besteht eine grosse Gefahr, dass der 
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 völlig zerreisst, ganz abgesehen davon, dass dann zwischen den Fahnen und den benachbarten   Metallschichten Zwischen ; äume   entstehen können und durch Eindringen   von Verunra < nigungen   in dieselben die Zelle in kurzer Zeit versagt. 



   Um diesen Mängeln zu begegnen, sind bei der vorliegenden Selenzelle Metallfolien ohne jede mechanische Befestigung auf Glimmerplättchen gelegt und die Fahnen werden 
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 gebildet, bestehen also in einem Stück mit den Folien. 



   In der Zeichnung ist eine Selenzelle gemäss der   Erfirding   in der Vorde ansicht und im Schnitt veranschaulicht. 



   Die Selenzelle wird aus zwei Scharen paralleler, hochkant stehender   Metallplättchen     1,   2, von   möglichst geringer   Dicke aufgebaut, wobei die Plättchen der einen Schar zwischen die Plättchen der anderen Schar in bekannter Weise kammartig eingreifen und jedes Metall- 
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 gelegt, derart, dass die Enden der Metallplättchen der einen Schar auf der einen und die der Metallplättchen der anderen Schar auf der anderen   Selts   über die Enden der Glimmerblätter hinausragen und die so gebild ten Fahnen, die je ein   Stück   mit den   Metallplättchen   bilden, in leitenden Schienen 4, 5 festgek'emmt sind, die als Zuleitungen dienen.

   Dieses, aus zwei Scharen kammartig ineinandergreifender   Metal1plättchen   bestehende Gebilde, wird auf einer der Seiten, auf denen   d : e Metallplättchen   senkrecht oder hochkant stehen, abgeschl'ffen und sodann eine punkt ; ert angedeutete Selenschicht 6 auf diese Fläche aufgebracht. 

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   Da die Glimmerblätter nur lose auf die   Metallplättchen   3 gelegt, also keiner mechanischen Beanspruchung ausgesetzt werden, so kann man sie so dünn halten, als es die Spaltbarkeit des   G@immers gestattet. Man   kann also auf eine gegebene Breite der Selenzelle und bei gegebener Dicke der Metallfolien eine weitaus grössere Zahl Metallfolien 
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 erreichen. De Kleinheit des   Selenüberzuges gestattet   ein sehr stark zusammengedrängtes Licht zu   vue'wenden   und dadurch bei gegebener Lichtquelle die Reichweite der Vorrichtung, bei welcher die Zelle verwendet wird, weiter zu erhöhen. 



   Wenn man beispielsweise Mtellfolien von   0#0I     mm Dicke   und   Glimmbrblättchen   
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 zehn Metallfolien decken, was für den praktischen Gebrauch vollkommen ausreicht. 



   Dadurch, dass die Metallplättchen glatt (ohnew Abtroppungen) auf del Glimmerblättchen liegen und je ein Stück mit ihren Fahnen bidon, entfallen alle Spalten in der Zelle und alle Quellen mangelhafter Kontakte, es ist somit die   \" er1äss1ichkeit   und Lebensdauer der vorliegenden Zelle weitaus grösser als die der bekannten. 



   Ausserdem wird durch die Kleinheit der Zelle ermöglicht,   ('ne   sehr rasche   Abkühlung   derselben zu erreichen, falls eine solche   beim,, Formieren." gewünscht   wird. 



   Das aus lose aufeinandergelegten Metallplättchen und Glimmerblättern bestehende Gebilde. kann in irgendeiner geeigneten bekannten Weise in einen Rahmen isoliert eingespannt werden. 



   Um ein gutes Anspannen der Zelle zu sichern, wird die   Obi ! flache   nach dem Abschleifen mittels feinen   Schmiergelpapieres   oder Sandst-ah] gebläse etwas aufgerauht, wie bei der Aufbringung von Lack- und ähnlichen Überzügen   auf Metall üblich   ist und dadurch 
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 dann ohne   Tröpfchenbjldung   erstarrt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Selenzelle, bestehend aus zwei Scharen hochkant gestellter, kammartig ineinander greifender, durch Isolierplättchen von einander getrennter Metallplättchen, auf welche eine Selenschicht aufgetragen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallplättchen, auf Glimmerblättchen lose, d. i. ohne jede mechanische Verbindung zwischen den beiden aufgelegt sind und in einem Stück, mit den sie mit dcn Zuleitungsschienen verbindenden Fahnen angefertigt EMI2.4 EMI2.5
AT81036D 1918-06-22 1918-06-22 Selenzelle. Selenzelle. AT81036B (de)

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