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Einrichtung zum Messen des Flüssigkeitsstandes.
Bisher bekannte Einrichtungen zum Messen von Flüssigkeitschöben in Behältern mit atmosphärischem, kleinerem oder grösserem Innendruck sind an ein bestimmtes. Messbereich in ezug auf Behältergrösse und Form oder an ein bestimmtes spezifisches Gewicht der Behätterftüssigkeit gebunden. Dies gilt besonders für jene Messeinrichtungen, welche die Flüssigkeitshöhe mittels Luft-, Gas- oder Dampfd@uck messen.
Dabei wird im Messrohr - welches von der räumlich beliebig angebrachten Messstelle bis zum Boden des Behälters reicht-auf beliebige Art eine Drucksteigerung entsprechend der jeweiligen Flüssigkeitshöhe im Behälter ei zeugt, die einerseits die Behälterflüssigkeit aus dem Messrohr heraus-
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Die vorliegende Erfindung gestattet, die Fiü sigkei'. shöhen mehrerer Behälter von verschiedener Form und Grösse und bei versch'edenen spezifischen Gewichten der Behälter-
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die Verwendung einer einzigen Messstelle als Zentralmessstelle für eine beliebige Anzahl von Behältern verschiedener Form und Grösse bei verschiedenen spezifischen Gewebten der Behälterflüssigkeiten und bei beliebigem Innendruck des Behälters.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung in schematischer Weise dargestellt.
Fig. I und 2 zeigen die Messeinrichtung für offene Behälter. Es sind hiebei a, al" a2
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Rohr m, an das eine Druckquelle L beliebiger Art und die hohle Achse A eines Rohrpendels P angeschlossen sind. Das Rohrpendel ist mit Flüssigkeit F gefüllt und trägt ein einstellbares Gewicht G. Ferner bedeuten noch und f2 die zu messenden Flüssigkeitshöhen und s. s1 und s2 die spezifischen Gewichte der Behälteiflüssigkeiten.
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ausgetrieben und der der Flüssigkeitschöhe f entsprechende Druck eine dementsprechende Verdrehung des Rohrpendels P bewirkt. so dass die Flüssigkeitschöhe f unmittelbar auf der Messteilung abgelesen werden kann.
In gleicher Weise lassen sich die Flüssigkeitshöhen der übrigen Behälter durch entsprechenden Anschluss an die Messeinrichtung und entsprechendes Einstellen des Gewichtes G
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auf Null.
Die Fig. 3 und 4 zeigen die Einrichtung für geschlossene Behälter B. B1. B2 mit grösserem oder kleinerem als atmosphärischem Innendruck. Auch hier sind a. al, a'die
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Rohre it. Das Pendel P ist hiebei mittels einer hohlen Achse h. k so an die Rohre in und n angeschlossen. dass der Innendruck des Behälters auf beide Seiten der Pendelflüssigkeit F einwirken kann und in seiner Wirkung auf den Flüssigkeitsmesser ausgeschaltet ist. Das Pendel ist auch hier mit einem einstellbaren Gewichte G versehen. Es bedeuten noch p. p2, p2 die Innendrücke der Behälter,
Die Wirkungsweise ist die gleiche wie bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform.
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rohr c mittels des Organes d zuzuschalten.
In der Fig. 5 ist ene weitere Ausführungsform der Erfindung gtzeigt. bei der eine nicht einstellbare Messstelle P bekannter Bauart für geschlossene Behälter mit Flüssig- keiten von verschiedenem spezifischem Gewichte verwendet wird. In diesem Falle sind in die Messleitung a zwei miteinander gekuppelte Koben K und K1 eingehaut. Auf beide
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Innendruck p des Behälters ein, wodurch ein Druckausgleich erzielt wird. Aut den anderen Kolben K wirkt die Druckquelle L. In der Zeichnung nehmen die Kolben K und K1 die Ausgengs- oder Nullstellng ein.
Erhält der Kolben Druck, so werden beide Kolben anch links verschoben und der gasförmige Inhalt im Tauchrohr l der Messleitung udn in
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Gegenseite derselbe truck bestehen muss. der sich der Innendruck p des ssehälters zu beiden Seiten des Kolbens K aufhebt. so muss beim Gleichgewichtszustand der auf den Kolben K1 wirkende Druck dem Flüssigkeitsdruck f ent-prechen. und wird demzufolge dieser Druck bzw. der flüssigkeitsstand an der Messstelle angezeigt.
Schwankungen des Innendruckes sind hiebei ohne Einfliss auf das Messergebnis. weil alls Schwankungen
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su kann man ein und dieselbe unveränderliche Messeinrichtcng benutzen, da diese dann unabhängig von dem spezifischen Gewicht der FüHnüsugkeiten in den einzelnen Behältern nur den Flüssigkeits tand anzeigt. Hiebei sind auch für die offenen Behälter B solche Reduktrionskoben zu verwenden, wie dies die Fig. 6 zeigt. Man erhält durch diese
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nicht einstellbaren Messstelle.
In den Fig. 7 und 8 ist noch eine andere Ausführungsform der einstellbaren Mess- stelle gezeigt. Diese bestebt aus einer im Schwerpunkt aufgehängten Rohrspirale oder einem Rohrring mit Bogen R, an dem ein Gewicht G derart aufgehängt ist, cl. ss es beim \'erdrehen der Spirale durch das Bogenstück geholben und nach der Seite verstellt wird und hiebei dem Flüssigkeitsdruck das Gleichgewicht hält. de Form des Bogens und die Art der Aufhängung kann hiebei leicht so gewählt werden. dass die Verdrehung des Pendels linear proportional zur Fiüssigkeitschöhe erfolgt. Die Einstellung für verschiedene spezifische Gewichte der zu messenden Flüssigkeiten erfolgt durch Veränderung des Gewichtes G oder
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belastung In Anwendung kommen.
PATENT-ANSPRÜche : i. Eimichtung zum Messen von Flüssigkeitshöhen für mehrere an eine Mosseinrichtung angeschlossene Hehälter. die mit einem bis zum Boden des Behälters reichenden, an eine
Druckquelle anschliessbaren Messrohr versehen sind, gekennzeichnet durch ein ein-oder mehrmals gewundenes, mit Messflüssigkeit (F) gefülltes Rohipendel (P), welches ein für das spezifische Gewicht der zu messenden Flüssigkeit einstellbares Gewicht (G) trägt, so dass die Messungen in mehreren beliebig geformten Behältern durch die hohle. Achse des Rohrpendels erfolgen und bei Flüssigkeiten von verschiedenen spezifischen Gewichten mit ein und derselben Messstelle durch Einstellung des Gewichtes (G) vorgenommen werden können.