AT80796B - Verfahren zum Härten kalkhydrat-, barythydrat-, stVerfahren zum Härten kalkhydrat-, barythydrat-, strontianhydrat- oder magnesiahydrathaltiger Kunststrontianhydrat- oder magnesiahydrathaltiger Kunststeinmassen mittels strömender kohlensäurehaltiger Geinmassen mittels strömender kohlensäurehaltiger Gase. ase. - Google Patents

Verfahren zum Härten kalkhydrat-, barythydrat-, stVerfahren zum Härten kalkhydrat-, barythydrat-, strontianhydrat- oder magnesiahydrathaltiger Kunststrontianhydrat- oder magnesiahydrathaltiger Kunststeinmassen mittels strömender kohlensäurehaltiger Geinmassen mittels strömender kohlensäurehaltiger Gase. ase.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Härten kalkhydrat-, barythydrat-,   strontianhydrat-oder magnesiahydrathaltiger  
Kunststeinmassen mittels strömender   kohlensäurehaltiger   Gase. 



   Die Erhärtung kalkhydrathaltiger Kunststeine mittels Kohlensäure ist ein seit alten Zeiten bekannter Prozess (siehe z. B. die Erhärtung des Mauermörtels aus Kalk und Sand durch die Kohlensäure der Luft). Diesen sich äusserst langsam abspielenden Prozess zu verbessern und so rasch und sicher zu gestalten, dass eine fabrikmässige Herstellung von Kunststeinen damit möglich ist, ist seit vielen Jahrzehnten das Ziel der mannigfachsten Versuche gewesen. Vor allem hat man naturgemäss versucht, die Kohlensäure in reinem,   hochkonzen-   triertem Zustande zu verwenden oder aber sie unter Druck oder auch im Gegensatz dazu bei einem bestimmten Vakuum oder unter abwechselndem Druck und Vakuum und unter verschiedenartig geregelten Temperaturen zu verwenden.

   Versuche aus neuerer Zeit haben zu der Ansicht geführt, dass eine Hauptschwierigkeit der Erhärtung von Kunststeinen mit Kohlensäure in der Bildung von Wasser durch die chemische Einwirkung von Kohlensäure auf   Kalkhydrat   liegt, weil dieses Wasser leicht die feinen   Po. en   der Steine versperrt. Um diesen   Missstand   zu vermeiden, hat man vorgeschlagen, die Steine während der Härtung zu trocknen und dazu gegebenenfalls besondere IIeizvorrichtungen in die Härtekessel einzubauen. Auch hat man die Gase über die in Härtung begriffenen Steine strömen oder Gase und Steine in einem Kanal sich in Gegenbewegung begegnen lassen. Allen diesen Verfahren aber hafteten noch   grosse Mängel   an, so dass sie zu einer dauernden praktischen Anwendung nicht gelangt sind. 



   Die vorliegende Erfindung vermeidet die Mängel der bisherigen Verfahren und erreicht durch eine einfache naturgemässe Regelung eine stetig ohne zeitweilige Stockungen fortschreitende Härtung der Kunststeine, die bei dieser stetigen Härtung keine Neigung zeigen, sich zu verkrümmen. Ebenso wird hier eine zuverlässige, auf den ganzen Inhalt des Härte- 
 EMI1.1 
 die einzelnen Steine mit Sicherheit gleichmässig und vollständig bis ins Innere hinein durchgehärtet sind. Auch ergibt die geregelte Einwirkung im Sinne dieser Erfindung besonders feste, aber doch nicht spröde und zu Rissebildungen neigende Steine.

   Erreicht wird dies dadurch, dass man die   Kohlensauregase,   wie an sich bekannt, im Strome   über   die Gase leitet, dabei aber die Absorption der Kohlensäure beim Durchgang durch den Härtekessel, also auch   die Neubildung   von Wasser durch die chemische Reaktion, nach der jeweiligen   durchschníttlichen   Temperatur der Steine regelt und zwar so, wie dies im   ein/einen weiter   unten ausgeführt wird. 



     Die Einwirkung der Kohlensäure   auf Kalkhydrat erfolgt unter   Wärmeentwicklung,   bedingt also einen je nach den Umständen rascheren oder langsameren Anstieg der Temperatur der zu härtenden Steine. 



   Versuche haben nun ergeben, dass eine gleichmässig fortschreitende, dabei möglichst rasche und zuverlässige Härtung der Steine eintritt, falls bei den nachstehend verzeichneten durchschnittlichen Temperaturen der in Härtung begriffenen Steine die Abnahme des Gehaltes der Gase an Kohlensäure heim Passieren des Härtekessels ungefähr die in der Tahelle   verzeichnete, jedeninth nicht wesentlich grösser   ist. Die von vornherein wahrscheinlich 

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  Durchschnittstemperatur <SEP> Spezifische <SEP> Kohlensäureabsorpton <SEP> (pro <SEP> Gewichtseinheit
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<tb> 30 C <SEP> ........................... <SEP> ,, <SEP> 1#0 <SEP> ,, <SEP> 3#5
<tb> 35 C <SEP> ........................... <SEP> ,, <SEP> 2#0 <SEP> ,, <SEP> 5#0
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<tb> 700 <SEP> C..

   <SEP> 15'0 <SEP> 24'0
<tb> 
 
Die Regelung der Kohlesäureabsorption beim Durchgang des Gase", durch den   Harte-   kessel kann bewirkt werden, z. B. durch   Veränderung der Geschwindigkeit   des Gasstromes oder Mischung des Kohlensäuregases mit wechselnden Mengen eines neutralen Gases, am besten Luft. Durch die Verdünnung der kohlensäurehaltigen Gase wird die Absorption der Kohlensäure aus dem Gase verlangsamt. Da durch die Beimischung   grosser Mengen Luft,   wie sie dies Verfahren besonders hei kalten Steinen verlangt. sich die Kohlensäureaufnahme der Steine und damit die Reaktionswärme und Temperatursteigerung stark verringert, so ist 
 EMI2.3 
 äusserer Wärme, z. B. durch Einbau einer Heizschlange. zu fördern. 



   Das vorliegende Verfahren Ist nicht nur anwendbar zur Erhärtung von reinem Kalkhydrat mit   Kohlensäure,   sondern auch analoger Stoffe. wie Barythhydrat, Strontianhydrat, Magenesiahydrat und solcher Stoffe mit Füllstoffen und Farben. Ebenso sit der Begriff des strömens des Gases durch den   Härtekessel   an ein Fliessen nicht gebunden, sondern umfasst auch ein absetzendes Strömen, wobei die Gase in kurzen Abschnitten an der einen Seite des   H rtekessels   eingelassen werden, ihn passieren und an der anderen Seite austreten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
I, Verfahren zum Härten   kalkhydrat-,   barythhydrat-, strontianhydrat- oder magneia-   hydrathaltiger   Kunststeine mittels strömender kohlensäurehaltiger Gase, dadurch gekenn- 
 EMI2.4 
 schnittlichen Temperaturen der Steine die angegehenen ungefähren Höchstbeträge nicht übersteigt :

   
 EMI2.5 
 
<tb> 
<tb> Spezifische <SEP> Kohlensäureabsorption <SEP> (pro <SEP> Gewichtseinheit
<tb> Temperature <SEP> der <SEP> Steine <SEP> Steine <SEP> absorbierte <SEP> Kohlensäuremenge) <SEP> in <SEP> Volum <SEP> %
<tb> 25 C <SEP> .......................... <SEP> etwa <SEP> 0#5 <SEP> bis <SEP> 2#0
<tb> 30 C <SEP> .......................... <SEP> ,, <SEP> I#0 <SEP> ,, <SEP> 3#5
<tb> 350 <SEP> C <SEP> -"'2"0 <SEP> ", <SEP> 5'0
<tb> 40 C <SEP> .......................... <SEP> ,, <SEP> 3#0 <SEP> ,, <SEP> 7#0
<tb> 50 C <SEP> .......................... <SEP> ,, <SEP> 4#5 <SEP> ,, <SEP> I0#0
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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsart des Verfahrens nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung der Absorption der Kohlensäure durch Beimischung zu verrändernder Mengen neutraler Gase. z. D. Luft. zu den kohlensäurehaltigen Gasen erfolgt.
    3. Ausführungsart des Verfahrens nach Anspruch 1, dadruch gekennzeichnet, dass die Regelung der Absorption der Kohlensäure durch Veränderung der Geschwindigkeit des Gas- stromes erfolgt.
    4. Ausführungsart des Verfahrens nach anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur der zu härtenden Steine bei der Härtung durch eine Heizvorrichtung gesteigert wird.
AT80796D 1915-09-13 1915-09-13 Verfahren zum Härten kalkhydrat-, barythydrat-, stVerfahren zum Härten kalkhydrat-, barythydrat-, strontianhydrat- oder magnesiahydrathaltiger Kunststrontianhydrat- oder magnesiahydrathaltiger Kunststeinmassen mittels strömender kohlensäurehaltiger Geinmassen mittels strömender kohlensäurehaltiger Gase. ase. AT80796B (de)

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