AT80586B - Pessar. Pessar. - Google Patents

Pessar. Pessar.

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AT80586B
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pessary
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Carmelo Scrivanich Scrivanich
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Carmelo Scrivanich Scrivanich
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Pessar. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Pessarium, der unter dem Namen"Sterilet" im Gebrauche befindlichen Art, welches sich von dem obgenannten jedoch dadurch unterscheidet, dass das Stylum mit dem Teller eine gelenkige Verbindung aufweist. Durch diese Anordnung erhält dieses Pessar aber erst einen hervorragenden medizinischen Wert. 



   Die bisher   gebräuchlichen   Pessare hatten den   Nachteil, dass zufolge   der starren Verbindung von Stylum und Teller die   Einführung   schwierig und für die Patientin schmerzhaft war. Dieser Nachteil wird durch die vorliegende Erfindung behoben. 



   Der besondere Zweck des Pessars gemäss vorliegender Erfindung besteht darin, jene Lage-   veränderungen   oder Knickungen der Gebärmutter, welche häufig als Schwangerschaftshindernisse auftreten, zu beheben. Durch das Tragen dieses Pessars werden, wie wiederholte Anwendung schon bewiesen hat, die Patientinnen von jenen Beschwerden befreit, die sonst keine makroskopische Grundlage aufweisen. Der artikulierte (gelenkige) Teller wirkt als konstanter Reiz auf den Gebärmutterhals bei unregelmässiger, nicht harmonischer Wirkung des Muskelzuges, indem der Druck, der einseitig auf den äusseren Muttermund ausgeübt wird, einen Reflex und eine allgemeine Konzentration der gesamten Muskulatur auslöst. Auf diese Weise wird der Tonus des Organs immer erhalten und als direkte Folge wird die früher gestörte Funktion normal.

   Wenn dieses erreicht ist, wird das Pessar nicht mehr getragen und die erwünschte Schwängerung tritt in den meisten Fällen binnen kurzer Zeit ein. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. 



  Fig. i zeigt das Pessar in einer Seitenansicht. bei welcher der Teller mit dem Gelenke im Schnitt dargestellt erscheint. Fig. 2 zeigt eine um   900   verdrehte Ansicht von Fig. I und Fig. 3 den Teller ohne Stylum in Innenansicht. 



   Der Teller 7 (Fig. i und 2) besitzt innen einen konischen Ansatz 2 zur Aufnahme des Gelenkes. Dieses ist in einfachster Weise so hergestellt, dass sämtliche Teile desselben ohne Schwierigkeit auseinandergenommen oder zusammengesetzt werden können, ein wichtiges Moment, da es stets absolute Reinhaltung aller   Bestandteile verbürgt.   



   Zu diesem Zwecke ist ein in den konischen Ansatz   2/   gut passender Pfropfen 3 vorgesehen, 
 EMI1.1 
 den Drehbolzen 6 mit dem Stylum   J     verbindende Hals <    durchtreten kann, wobei der Bolzen 9 durch die denselben noch   übergreifenden   Kanten der Bohrung 4 in-seinem Lager festgehalten bzw. in fester Drehverbindung mit dem Pfropfen 3 gehalten wird. 



   Um nun die Verschwenkung des Tellers 1 am   Stylllm   zu ermöglichen, ist senkrecht zur   Bohrung   eine Nute 9 ausgenommen, in welche sich der Hals 8 des Stylums einlegen kann und auf diese Weise die Verdrehung bzw. Verschwenkung des Tellers gestattet. Die Zusammensetzung dieses Pessars erfolgt einfach auf die Weise"dass nach Einführung bzw.   Durchführung   des Stylums durch den konischen Ansatz 2 der Drehbolzen in den konischen Pfropfen 3 seitlich eingeschoben und hierauf dieser fest in den konischen Ansatz 2 hineingedrückt wird. Die Auseinandernahme erfolgt in gleicher, jedoch umgekehrter Reihenfolge. Die Verbindung ist 

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 eine sichere und besitzt den   grossen Vorteil   der Einfachheit und somit der leichtesten Reinigungsmöglichkeit. 



   Die   Einführung dieses Pessars kann. da   der Teller (Fig. I) bis zum Stylum gekippt werden kann, in einfacher, leichter Weise und ohne fremde Beihilfe erfolgen. Zudem sind schmerzhafte Erweiterungen der beanspruchten Teile unnötig, da durch das Kippen das Volumen des Tellers um mehr als die   Hälfte verkleinert erscheint.  

Claims (1)

  1. I'ATKXT-AXSPRÜCHE : I. Pessar, dadurch gekennzeichnet, dass Teller und Stylum in gelenkiger Verbindung stehen @2. Pessar nach Anspruch I, gekennzeichnet durch einen Teller (1) mit einem konischen Ansatz und einem in diesen einschiebbaren, konischen Pfropfen (3) mit einer aussen geschlitzten Bohrung (4) zur Aufnahme eines am Stylum sitzenden Drehbolzen (6), wobei eine senkrecht zur Bohrung (4) geführte Nut (9) vorgesehen ist. in welche sich zwecks Verschwenkung des Tellers (1) der Hals (8) des Stylums einlegen kann. EMI2.1
AT80586D 1918-10-19 1918-10-19 Pessar. Pessar. AT80586B (de)

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