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Bruchband mit Federspannung.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Bruchband mit Federspannung und elastischen Ein- lagen am Rückenteil und liegt im wesentlichen darin, dass diese Rückeneinlagen als regelbare Spann- vorrichtungen ausgebildet sind, um die jeweils gewünschte Pressung der Pelotte an die Körperstelle besser den Bedürfnissen bzw. dem Gefühl des Bruchkranken anpassen zu können.
Die bisher bekannten Federbruchbänder mit elastischen Rückeneinlagen haben für die Regelung des Anpressdruckes der Pelotte an die Bruchstelle des Bauches eine Regelvorrichtung an der Pelotte selbst oder nahe derselben vorgesehen. Durch diese bekannte Anordnung der Regelvorrichtung ergeben sich unter anderem die Nachteile, dass eine flache Ausbildung der Pelotte nicht möglich ist und dadurch für die Bewegungsfreiheit eine Hemmung gebildet wird und weiters, dass eine Gefahr für die Zuziehung einer Verletzung insofern besteht, als unachtsame Bewegungen des Kranken leicht ein Verhängen von
Stoffteilen an der Pelotte selbst oder der regelbaren Spannvorrichtung nach sich ziehen.
Diese Mängel werden gemäss vorliegender Erfindung durch die Ausbildung der elastischen Rückeneinlagen als regelbare Spannvorrichtungen behoben und es ergibt sich überdies noch der Vorteil, dass bei Regelung des Anpressdruckes der Pelotte an die Bruchstelle, dieser nicht wie bisher direkt auf die Bruchstelle zur Wirkung gelangt, sondern erst über das federnde Bruchband sich allmählich gegen die Bruchstelle fortpflanzt, wodurch gleichzeitig die sonst bei der bekannten Einstellung eintretenden Schmerzen beseitigt werden.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in schematischer Ansicht in Anwendung auf ein doppelseitiges Bruchband dargestellt, u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 ein aus zwei Blattfedern bestehendes Bruchband, die Fig. 3 ein solches mit durchgehender gebogener Blattfeder.
Gemäss Fig. 1 tragen die beiden der Körperform angepassten gekrümmten Blattfedern b"b, an ihrem vorderen Ende die beiden Pelotten pi und und werden durch eine bekannte Nachspannvorrichtung s an sich beliebiger Art in ihrer Spannung reguliert. Zur Regelung des Anpressdruckes der Pelotten an die Bruchstelle wird die aus einer Federschleife e gebildete Rückeneinlage durch eine Spannschraube r in ihrer Dicke verstellbar gemacht.
Gemäss Fig. 2 werden die Einlagen e dadurch gebildet, dass die beiden Blattfedern bi und b2 im Rückenteil des Bruchbandes umgebogen werden und so elastische Rückeneinlagen bilden, die gleichfalls durch Stellschrauben (in Fig. 2 nicht eingezeichnet) in ihrer Krümmung der Abbiegung e geregelt werden.
Gemäss Fig. 3 besteht die Einlage e aus einer Pelotte, deren Dicke etwa durch verschiedenes Aufpumpen derselben geregelt werden kann. Da die Einlage e auf das Rückgrat des Bruchkranken zum Anliegen kommt, empfiehlt es sich in allen Fällen, die Einlage e elastisch zu machen, wobei ausser den in der Zeichnung dargestellten Einlagen auch noch Federkeile, Gummipolster od. dgl. Verwendung finden können.
In allen Fällen kann durch die regelbare Rückeneinlage die Federspannkraft der Bruchbandfeder jeweils eingestellt, ausserdem ein fester und sicherer Sitz des Bruchbandes erzielt und der Anpressdruck der Pelotte an die Bruchstelle den Bedürfnissen des Trägers genauestens angepasst werden.
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