AT73751B - Zervix-Dilatator. - Google Patents

Zervix-Dilatator.

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Gustav Dr Grotte
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Gustav Dr Grotte
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zervix-Dilatator. 



   Die zur unblutigen Zervixdebnung bisher angewendeten Instrumente haben ausser anderen insbesondere den Nachteil, dass sie entweder den   Ha) skanal des   Uterus unbegrenzt gewaltsam und nicht am ganzen Umfang gleichmässig spreizen oder dass sie diesen Kanal 
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 besteht immer die Gefahr einer Uterusperforation oder einer Zervixzerreissung. Diese Nachteile können dadurch vermieden werden, dass der Zervix-Diiatator aus zwei oder mehreren parallelen Spreizarmen hergestellt wird, die durch Verschiebung eines zwischen ihnen gelagerten Spreizkörpers auseinandergetrieben werden.

   Gemäss   der Ernnduag werden nun   diose Dilatatoren dadurch verbessert, dass die Spreizarme an ihrem einen Ende zusammengehalten und durch Verschieben eines zwischen ihnen gelagerten Konus gegen ihr andere Ende zunehmend. zweckmässig entgegen eigener Federung, auseinandergetrieben werden. 
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 die in zwei entsprechende Löcher 10 des unteren Stabes 2 greifen, wodurch ein seitliches
Verschieben der   Stäbe   und 2 gegeneinander verhindert wird. 



    @ Der Konus 7 kann zwischen den Stäben 1   und 2 auch verkehrt angeordnet sein (Fig. 3), in welchem Falle anstatt einer Druckstange eine   Zugstange''mit st-itlichelm  
Griff 61 angewendet und die Ausdehnung des Dilatators durch Zurückschieben des Konus 7 bewirkt wird (Fig. 4). 



   Bei Anwendung der beschriebenen Dilatatoren erfolgt die Ausdehnung des Zervix sukzessive durch je einen Dilatator um höchstens 1 mm im Durchmesser, so dass ein Satz von   zirka   12   Ditatatoren   verschiedener Stärke (von 6 bis 18 mm Durchmesser) nötig ist. 



   Jeder Dilatator ist um 1 mm stärker als der vorhergehende. Um alle erforderlichen
Dehnungsstufen bei einem einzigen Instrument zu erreichen, wird   der Konus 7 näher dem   

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 hinteren Ende des Instrumentes zusammen mit einer langen konischen Aushöhlung   8   angeordnet (Fig. 5), so dass durch eine sehr geringe Verschiebung des Konus die für je eine Stufe erforderliche Erweiterung des vorderen Dilatatorendes erreicht wird. Dabei kann die Schraubenmutter 4 aus Gummi bestehen und die Stange 5, z. B. mit einer seitlichen Nase 11 versehen werden, die auf einer wellenförmigen Feder 12 schleift, von deren Wellen jede einer Dehnungsstufe des Dilatators entspricht.

   Durch diese Anordnung wird der Konus 7 bei jeder Dehnungsstufe des Dilatators selbsttätig festgestellt, und ausserdem gibt beim
Ausdehnen desselben die genau fühlbare Anzahl der übersprungenen Wellen der Feder 12 die Grösse der Ausdehnung des Dilatators genau an. Um auch bei einem grösseren Ausschlag der Dilatatorstäbe den Dehnungsdruck am ganzen Umfang des   Halskanals   gleichmässig zu   vert n,   werden zweckmässig mehrere, z. B. sechs Stäbe 13 bis 18, angewendet (Fig. 6 und 7). 



   Bei der Behandlung wird der dünnste Dilatator in geschlossenem Zustande in den
Uterus eingeführt. Sodann wird der Dilatator ausgedehnt,   80   dass er die Form eines langen
Kegels erhält, dessen Basis   uteruswärts   liegt, worauf der ausgedehnte Dilatator heraus- gezogen wird. Dabei wird der Zervix in einer dem physiologischen Vorgange bei der Geburt entsprechenden Weise von innen nach aussen dilatatiert, und, da dies beim Herausziehen des Instrumentes geschieht, ist eine Uternsperforation ausgeschlossen. Der nächste Dilatator, der um 1 mm stärker ist, wird ohne nennenswerte Reibung, daher ohne Kraftanwendung, eingeführt werden können, da ja der Zervix vorgedehnt ist.

   Infolge der günstigen und natürlichen Beanspruchung des Zervix kann derselbe bis zu seiner Elastizitätsgrenze, ohne die Gefahr einer Zerreissung, erweitert werden, um so mehr, als die Erweiterung sukzessive in kleinen Stufen erfolgt. 



   PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Zervix-Dilatator mit zwei oder mehreren Spreizarme, die durch Verschiebung eines zwischen ihnen gelagerten Spreizkörpers auseinandergetrieben werden, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Spreizarme an ihrem einen Ende zusammengehalten sind und durch
Verschieben eines zwischen ihnen gelagerten Konus (7) gegen ihr anderes Ende zu- nehmend, zweckmässig entgegen eigener Federung, auseinandergetrieben werden.

Claims (1)

  1. 2. Zervix-Dilatator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Stäbe (1, 2) durch gegenseitigen Eingriff (9, 10) in ihrer Lage gegeneinander ge- sichert sind.
    3. Zervix-Dilatator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung des Konus (7) so begrenzt ist, dass die mögliche Erweiterung des Dilatators an seinem vorderen Ende nur eine geringe (1 ! 2 bis 1 mm) ist.
    4. Zervix-Dilatator nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung des Konus (7) stufenweise erfolgt, wobei seine Lage bei jeder Dehnungsstufe, z. B. durch einen federnden Schnapper (11, 12), selbsttätig gesichert wird, zum Zwecke, die Dilatation mit einem einzigen Instrumente sukzessive ausführen zu können.
    5. Zervix-Dilatator nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Stäbe (1, 2 bzw. 13 bis J an ihrem hinteren Ende einen mit Gewinde versehenen runden Stift zusammen bilden und durch eine Schraubenmutter (4) zusammengehalten sind, zum Zwecke, eine leichte Zerlegbarkeit des Dilatators zu erreichen.
AT73751D 1914-02-09 1914-02-09 Zervix-Dilatator. AT73751B (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4607626A (en) * 1984-06-18 1986-08-26 German Borodulin Expandable urethral bougie comprising bendable rods with reciprocating driver
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