AT80500B - Verfahren zur Herstellung von Klarscheiben für Gasmasken aus Celluloidtafeln. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Klarscheiben für Gasmasken aus Celluloidtafeln.

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  Verfahren zur Herstellung von Klarscheiben für Gasmasken aus Celluloidtafeln. 



   Versuche, die seit mehr als Jahresfrist durchgeführt worden sind, haben ergeben, dass für Gasmasken sich am besten Scheiben eignen, die aus Celluloid hergestellt und mit Gelatine überzogen sind. Diese Herstellung erfolgt bekanntlich derart, dass auf der in der Gelatinever-   arbeitung allgemein   verwendeten Glasscheibe gut geglättete viereckige Celluloidtafeln aufgelegt und an den Rändern verklebt werden. Die so auf beiden Seiten mit Celluloid überzogene Glasscheibe wird dann in eine   Lösung getaucht,   die die bei der   Celluloid- und Gelatineverarbeitung   
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 Abtrocknen eine Bindeschicht bildet, die die innige Verbindung der Celluloidtafeln mit der später aufgebrachten Gelatine sichert.

   Die mit der Bindeschicht versehenen trockenen Celluloidtafeln werden wiederholt in Gelatine getaucht und getrocknet, worauf die fertigen Klarscheiben von der Glastafel geschnitten werden können. 



   Dieses bekannte einfache Herstellungsverfahren hat aber den Nachteil, dass leicht Luft- säcke zwischen den aufeinanderliegenden Scheiben entstehen. Man hat die Entfernung der Luftbläschen durch Anbringung von Löchern in der Celluloidtafel, aber nur mit geringem Erfolg versucht, denn es bildeten sich auch seitlich der Löcher Luftblasen, die nur durch Aufwand von Zeit und Sorgfalt entfernt werden können. 



   Die Erfindung will diese Nachteile dadurch beseitigen, dass die auf die Glastafel gelegten, gut geglätteten Celluloidtafeln nur an drei Seiten mit Papierstreifen verklebt, an der beim Tauchen oben bleibenden Seite dagegen nicht verklebt werden, so dass die Luft an dieser Seite beim Tauchen entweichen kann. Hierdurch wird das Verfahren erst für die Massenherstellung von   Klarscheiben   für Gasmasken geeignet, denn die Arbeit kann ohne besonderen Aufwand von Zeit und Sorgfalt durchgeführt werden. 



   Das Verfahren wird nach der Erfindung in folgender Weise ausgeführt :
Auf beide Seiten einer Glasscheibe werden Celluloidtafeln in bekannter Weise aufgebracht und an drei Seiten mit Papierstreifen überklebt, an den vierten Seiten aber offen gelassen. Dann wird die Scheibe bis zu den offenen Seiten der Celluloidtafeln in die Bindemittelösung getaucht, herausgezogen und getrocknet, ebenso wird die Gelatine aufgebracht. Ein Blick des Arbeiters auf die durchsichtige Tafel genügt, um ihn erkennen zu lassen, ob alle Luft zwischen den Scheiben ausgetrieben ist und ob sich nicht aussen Luftbläschen angesetzt haben. Nach dem Trocknen werden die vierten Seiten verklebt und die Tafeln nochmals in Gelatine, aber diesmal mit den vierten Seiten nach abwärts,   getaucht und getrocknet. Schliesslich   werden die fertigen Klarscheiben abgeschnitten. 



   Das Verfahren kann   wesentlich,   und zwar durch den Wegfall der Bindemittellösung, 
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 Diese besitzt mehr Bindekraft für Celluloid als die besserer Qualität. 



   Bei den weiteren Versuchen mit dem Verfahren hat sich herausgestellt, dass eine Unterlage. die die ganze Fläche einnimmt, überhaupt nicht nötig und nicht zweckdienlich ist. Wenn anstatt der Platte zwischen den zwei aufgeklebten Celluloidscheiben lediglich ein Rahmen von 
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 dass die bei der   lassenhersteHung schwer zu beobachtende grosse Sorgfalt,   die die Handhabung der grossen   Glastafeln   erfordert. entfallen kann und die Rahmen mit den   Klarsrheihen   in der üblichen Weise zum Trocknen aufgehängt werden können. 



   Da Rahmen aus Holz, Pappe und   ähnlichen   Stoffen leicht sind, ist die weitere Vereinfachung des Verfahrens in der Weise möglich, dass Rahmen genommen werden können, die kleiner als die Cellluloidscheiben sind. Letztere werden dann an ihren den Rahmen übergreifenden   Rundem durch   Papierstreifen an drei Seiten   zusammengekleht,   so dass der dünne Rahmen wie in einem Sacke steckt. 



   Das Verfahren des Tauchtns-zuerst mit der offenen Seite nach oben und dann mit dieser verklebten Seite nach unten-bleibt das gleiche. 



   Das Verfahren kann auf alle durchsichtigen Celluloidverbindungen (Cellon u.   dgl.)   angewendet werden. 



     PATF. XT-AXSPRÜCHE   : i. Verfahren zur Herstellung von   Klarscheihen für Gasmasken   aus Celluloidtafeln, die mit Gelatine überzogen sind, durch wiederholtes Tauchen ven Celluloidtafeln, die auf eine Glasplatte gelegt und randlich verklebt sind, in Bindemittel-und Gelatinelösungen und Trocknen, dadurch   gekennzeichnet, dass   die viereckigen   Celluloidta@eln nur   an drei Seiten mit der Glasplatte verklebt und mit der unverklebten Seite nach oben bis zu dieser getaucht werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wie vorbeschrieben ver- EMI2.2 Qualität getaucht werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die viereckigen Celluloidtafeln mit drei Seiten auf einem Rahmen aus Pappe, Holz. Blech, Eisen u. dgl. befestigt werden.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die viereckigen Celluloidafeln den Rahmen übergreifen und die übergreifenden Ränder zusammengeklebt werden.
AT80500D 1917-08-29 1917-12-25 Verfahren zur Herstellung von Klarscheiben für Gasmasken aus Celluloidtafeln. AT80500B (de)

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