AT8037B - Verfahren zur Hochconcentration spezifisch schwerer Laugen. - Google Patents
Verfahren zur Hochconcentration spezifisch schwerer Laugen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Oesterreichische EMI1.1 EMI1.2 IN AACHEN. Verfahren zur Hochconcentration spezifisch schwerer Laugen. Bis vor einigen Jahren wurden solche, im Grossbetrieb gewonnene Laugen auf sehr primitive Weise in mit directem Feuer oder abgehenden Gasen geheizten Pfannen einge- EMI1.3 eisen, sehr stark angreifen. Der Anmelder hat nun einen gusseisernen Apparat construiert, in welchem aber nur bis 48 Bä. eingedampft werden kann, weil zum Erreichen hoher Concentrationen Dampf- spannungen angewendet werden müssten, die mit Rücksicht auf die Betriebssicherheit aus- geschlossen sind. Es ist die Gefahr vorhanden, dass bei unvorsichtigem Nachfüllen in den heissen Apparat Theile desselben springen, wenn die Lauge zu kalt ist. Wenn nun auch EMI1.4 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 treten kann. Dadurch, dass das Verdampfen der Lauge bei dünner Flüssigkeitsschicht im luftverdünnten Raum vorgenommen wird, kann der Siedepunkt auf die Hälfte und mehr herabgemindert worden, wodurch die Anwendung von Kesseldampf als Heizmittel ermöglicht wird, so dass der Kohlenverbrauch zur Concentration eines gewissen Laugenquantums auf etwa · zurückgeht, denn in den bis jetzt benützten Schmelzkesseln rechnet man selten mehr als eine zweifache Verdampfung. Das Rührwerk hat nicht den Zweck, irgendwelche Centrifugalwirkungen auszuüben, sondern lediglich die gleichmässige Vertheilung der Flüssigkeit über die Heizfläche zu bewirken. Das Verdampfen in dünner Flüssigkoitsschicht vorzunehmen, ist an sich bereits bekannt und liegt sehr nahe. Bis jetzt bestand jedoch hierbei die Schwierigkeit darin, die geheizte Fläche stets mit Flüssigkeit bedeckt zu halten. Eine vollständige Vortheilung spezifisch sehr schwerer Laugen in dünner Schichto auf die geheizte Fläche ist nur möglich bei Anwendung eines Rührwerks, dass ziemlich dicht der Heizfläche angepasst ist und mit einer solchen Geschwindigkeit rotiert, dass die schwere Flüssigkeit sich auf die ganze Höhe der Heizfläche vcrtheilt. Bei der Arbeitsweise nach dem vorliegenden Verfahren ist es möglich, die Concen- tration bis auf Sa'/o zu treiben, also ungefähr 6/7 der hier in Betracht kommenden Wassermenge mittelst directer Dampfheizung in einem dünnwandigen, einfachen, billigen Gefäss abzndampfnn, anstatt in den theuren und umständlichen Schmelzkesseln, mit einem fast vierfach höheren Kohlenverbrauch. Die 85%ige ausfliessende Lauge erstarrt sofort. Die EMI2.2 Schmelzkcssel noch weiter zu behandeln und zu reinigen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Hochconcentration spezifisch schwerer Laugen (z. B. von Ätzalkalilauge @ und starken Säuren), dadurch gekennzeichnet, dass zur Erniedrigung des Siedepunktes die Lauge mittelst eines, sich der Heizfläche anschliessenden raschlaufenden Rührers in dünner Schicht über die Heizfläche vertheilt wird, wodurch die Verdampfungsgeschwindigkeit er- höht, der Flüssigkeitswiderstand auf die aufsteigenden Dampfblasen vermindert und die Abscheidung der Dampfblasen von der Flüssigkeit erleichtert wird.
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