AT79938B - Mehrzylindrige Verbrennungskraftmaschine mit kreisMehrzylindrige Verbrennungskraftmaschine mit kreisenden Zylindern und ungerader Zylinderzahl. enden Zylindern und ungerader Zylinderzahl. - Google Patents

Mehrzylindrige Verbrennungskraftmaschine mit kreisMehrzylindrige Verbrennungskraftmaschine mit kreisenden Zylindern und ungerader Zylinderzahl. enden Zylindern und ungerader Zylinderzahl.

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AT79938B
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cylinder
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Ignaz Sklenar Ignaz Sklenar
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Ignaz Sklenar Ignaz Sklenar
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine mehrzylindrige Verbrennungskraftmaschine mit kreisenden Zylindern und ungerader Zylinderzahl, bei der die Zylinder und die Kurbelwelle in entgegengesetzten Richtungen und mit verschiedenen Geschwindigkeiten kreisen. Derartige Maschinen sind an sich bekannt, doch wird durch den Gegenstand der   Erfindung die Anpassungsfähigkeit   der Maschine an verschiedene Betriebsverhältnisse bei einer wesentlichen Vereinfachung der Konstruktion bedeutend erhöht. 



   Im Sinne der Erfindung besteht zwischen der Zylinderzahl, der Umdrehungszahl der Kurbelwelle und der Zahl der in je einem Zylinder während einer ganzen Umdrehung der Zylinder ausgeführten Kreisläufe ein bestimmter Zusammenhang, indem nämlich bei einer Zylinderzahl von 2   n + 1   die Zahl der während einer Umdrehung ausgeführten vollständigen Kreisläufe   moi   ist und das Verhältnis der Umdrehungszahlen der Zylinder und der Kurbelwelle gleich der Zylinderzahl ist ; dabei stehen die kreisenden Zylinder mit der Kurbelwelle in einer derartigen   zwangläungen Verbindung,   dass während der einem Takte entsprechenden Winkelverdrehung der Zylinder die Kurbelwelle sich in entgegengesetzter Richtung um einen diesen Winkel auf   1800   ergänzenden Winkel dreht. So z.

   B. werden sich in jedem Zylinder einer siebenzylindrigen Viertaktmaschine während einer ganzen Zylinderumdrehung vier vollständige Kreisläufe. also 16 Hübe, abspielen, wobei das Verhältnis der Umdrehungszahl der Zylinder zur Umdrehungzahl der Kurbelwelle, d. h. die Übersetzung, gleich der Zahl der Zylinder, also gleich 7 ist. 



   Sollen z. B. während eines vollen Kreislaufes von   3600 sich   vier Kreisprozesse abspielen. so muss jeder Zylinder während eines Kolbenhubes, der gerade eine Kurbelverdrehung von 180" 
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 diese Winkelverdrehung in einer zur Kurbeldrehung entgegengesetzten Richtung macht, muss sich die Kurbel, statt um 1800 nur um   180 - 220 30'= 157030'während   eines Hubes verdrehen. 



  Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Zylinder verhält sich demgemäss zu jener der Kurbelwelle wie   22'5   :   157'5,   also wie 1 : 7. Die Kurbelwelle dreht sich also siebenmal schneller als die Zylinder. 



   Dieses Verhältnis lässt sich übrigens in bestimmten Grenzen beliebig wählen und ist der Zahl der Zylinder anzupassen. Mit anderen Worten, man hat es in der Hand, das Umdrehung- 
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 z. B. durch die Zylinder eine sich langsam drehende Maschine oder dgl. antreiben, während an die Kurbelwelle eine sich rasch drehende Maschine gekuppelt werden soll, die sich   3,   5 oder 7mal schneller drehen soll, als die sich langsam drehende Maschine, so wird eine Maschine mit drei, fünf oder sieben'Zylindern gewählt. 



   Die Möglichkeit der Wahl der Zylinderzahl innerhalb weiter Grenzen bedeutet eine sehr   schätzenswerte   Eigenschaft der Maschine und erhöht deren Elastizität in nennenswerter Weise, wodurch die Maschine sowohl für Flugzeuge wie auch für Kraftfahrzeuge, Motorboote und für die verschiedensten industriellen Zwecke besonders gut verwendbar ist. 



   Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Fig. i ist ein Schnitt bzw. eine Ansicht nach der Linie   A-B   der Fig. 2, diese ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. i ; Fig. 3 stellt die Ausbildung der   Ein-bzw. Austrittsöffnung der   Zylinder und die Verbindung mit dem sich drehenden Ring dar ; Fig. 4 ist ein   senkrechter Längsschnitt   nach der Linie E-F der Fig. 3 ; Fig. 5 zeigt einen Querschnitt nach der Linie   G-H   der Fig 3 ; die Fig. 6 und 7 stellen die Draufsicht der Fig. 3   bzw.-   dar. 

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   In Fig. i sind die Zylinder einer siebenzylindrigen Verbrennungskraftmaschine mit kreisenden Zylindern   mit I,   die Welle mit 2, die Treibstangen mit 3, die Kolben mit 4. das die Zylinder verbindende, den Kurbelzapfen und die Übersetzung umschliessende Gehäuse mit   5,   der Halsteil der Zylinder mit 6, der sich drehende Ring mit 7, die in den Halsteil 6 bzw. in den sich drehenden Ring eingesetzte Büchse mit 8, die auf dem übrigen Teile befindliche Bekleidung mit 8', der zweiteilige feststehende Ring mit 9', 9", der Kurbelzapfen   mit io,   der Kurbelarm mit   Ir   und die den Kurbelzapfen lose umgebende, zur gelenkigen Befestigung der Treibstangen dienende Büchse bekannter Konstruktion   mit I2   bezeichnet. Auf der einen Seitenwand, z.

   B. 5'. des Gehäuses 5 (Fig. 2) ist ein Zahnrad I3 mit innerer Verzahnung befestigt, das sich mit dem Gehäuse 5 bzw. mit den Zylindern gemeinsam dreht und mittels der in einer feststehenden   Scheibe I4   frei drehbar gelagerten Zahnräder I5 (Fig.   I   und 2), deren Zahl im vorliegenden Falle drei ist, das auf die Welle 2 gekeilte Zahnrad   I6   in entgegengesetzter Richtung dreht. Das Üher-   tragungsverhältnis   ist im vorliegenden Falle   I : 7.   



   Die durchbrochenen Seitenwände I7, I8 dienen zur Lagerung der Welle 2, zur Befestigung der Teile 9',   9" des   feststehenden Ringes, zur Führung des sich drehenden Ringes   7.   8 und zum Zusammenhalten der ganzen Maschine. Zu diesem Zwecke umgeben die Seitenwände   I7, I8   die Welle 2 lagerartig ; die   Ringflanschen I9, 20   ermöglichen die genaue   Führung und Abdichtung   des sich drehenden Ringes 7, wogegen die Flanschen   20,     2I   mittels Schrauben oder dgl mit dem feststehenden Ringteil 9" verbunden sind. Die mit der Scheibe I4 aus einem Stück bestehende Hülse 22 ist mit der feststehenden Wand I7 verbunden.

   Die Befestigung der Maschine auf dem Untergestell kann durch mit dem feststehenden Ring aus einem Stück bestehende Füsse bewirkt werden. Die Saugräume sind mit   23,   die Auspuffräume mit 24 bezeichnet. 



   In Fig. i sind die zu den einzelnen Takten der   vier ganzen Kreisläufe gehörenden Bögen   mit   I,   2, 3 und   4   bezeichnet,   wobei I   den Saugtakt, 2 den Verdichtungstakt,   3 den ; \usdehnunl-"-   takt und 4 den Auspufftakt bedeutet. Jeder Zylinder führt während eines Taktes eine Verdrehung von   220 3o'im   Sinne des Uhrzeigers aus, wobei durch die Zahntadübertragung   I3. I5. I6   die Welle im entgegengesetzten Sinne um   157030'verdreht   wird. 



   Die Fig. 3 bis 6 zeigen die Verbindung der Zylinder mit dem kreisenden Ring in grösserem   Massstabe.   



   In den Halsteil 6 des Zylinders I, der in den kreisenden Ring 7 hineinragt (Fig. i) und diesen mitnimmt, ist eine Metallbüchse 8 eingepasst, die mit ihrem unteren Ende frei in den Verdichtungsraum ragt. Der obere, sich auf die Teile 7',   7"des   kreisenden Ringes stützende Teil der Büchse besitzt die gleiche Breite als die entsprechende Fläche des nicht dargestellten feststehenden Ringes und des kreisenden Ringes 7. Dieser obere Teil der Büchse 8 ist auf beiden Seiten mit nach einwärts gebogenen Flanschen   25,   26 (Fig. 4) versehen, die in entsprechende Ausnehmungen der Teile 7', 7"des kreisenden Ringes eingreifen. 



   Die treppenartig ineinandergelegten Rippen   29,   30 (Fig.   5)   der Ringteile 7', 7"umgeben die Zylinder büchsenartig (Fig. 4 und 5) und sind in der unmittelbaren   Nähe   des Halsteiles 6 der Zylinder durch Schrauben 27, 28 (Fig. 3) verbunden. Der Umfang des kreisenden Ringes ist durch Bandteile 8'verkleidet, die mit der Aussenfläche der Büchse 8 bündig sind. 



   Die Querschnittsabmessungen der Büchse sind entsprechend dem jeweiligen   Verdichtung's-   und Explosionsdruck derart gewählt, dass der auf den vollen Querschnitt wirkende Druck die Büchse mit entsprechender Kraft auf den stehenden Ring presst. Durch die auftretende Flieh- 
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   PATENT-ANSPRÜCHE : :   i.

   Mehrzylindrige Verbrennungskraftmaschine mit kreisenden Zylindern und ungerader Zylinderzahl, bei der die mit der Kurbelwelle   zwangläufig   verbundenen Zylinder im entgegengesetzten Sinne wie die Kurbelwelle kreisen, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Zylinderzahl von 2   n + i   die Zahl der während einer Umdrehung ausgeführten vollständigen Kreisläufe   K-j-i und   das Verhältnis der Umdrehungszahlen der Zylinder und der Kurbelwelle gleich der Zylinderzahl ist. 
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Claims (1)

  1. gekennzeichnet durch eine derartige zwangläufige Verbindung der kreisenden Zylinder mit der Kurbelwelle, dass während der einem Takte entsprechenden Winkelverdrehung der Zylinder die Kurbelwelle sich in entgegengesetzter Richtung um einen diesen Winkel auf 1800 ergänzenden Winkel dreht.
    3. Ringschieberabdichtung für mehrzylindrige Verbrennungskraftmaschinen nach den Ansprüchen i und 2, bestehend aus einer in den Zylinderkopf verschiebbar eingesetzten Büchse, dadurch gekennzeichnet, dass diese Büchse (8) frei in den Verdichtungsraum des Zylinders hineinragt und an ihrer inneren Fläche unmittelbar dem im Zylinder herrschenden Druck ausgesetzt ist.
AT79938D 1914-03-19 1914-03-19 Mehrzylindrige Verbrennungskraftmaschine mit kreisMehrzylindrige Verbrennungskraftmaschine mit kreisenden Zylindern und ungerader Zylinderzahl. enden Zylindern und ungerader Zylinderzahl. AT79938B (de)

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