AT79892B - Verfahren zur Herstellung hochbrisanter SprengstofVerfahren zur Herstellung hochbrisanter Sprengstoffe aus kohlenstoffhaltigen Körpern mit flüssigem Sfe aus kohlenstoffhaltigen Körpern mit flüssigem Sauerstoff. auerstoff. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hochbrisanter SprengstofVerfahren zur Herstellung hochbrisanter Sprengstoffe aus kohlenstoffhaltigen Körpern mit flüssigem Sfe aus kohlenstoffhaltigen Körpern mit flüssigem Sauerstoff. auerstoff.

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  Verfahren zur Herstellung hochbrisante Sprengstoffe aus kohlenstoffhaltigen Körpern mit flüssigem
Sauerstoff. 



   Bei der Herstellung von Sprengpatronen aus kohlenstoffhaltigen Körpern und   flüssigem  
Sauerstoff verwendet man bisher als Aufsaugematerial für den flüssigen Sauerstoff Kieselgur, welche mit flüssigen Kohlenwasserstoffen, z. B. Petroleum, vermischt ist oder HolzkohleKieselgurzumischungen, da das Kohlenpulver allein zu geringe Mengen Flüssigkeit aufzunehmen vermag. Durch die Kieselgurzumischung wird die Brisanz der Patrone naturgemäss heruntergedrückt. Verwendet man gepulverte Holzkohle allein oder vermischt man sie mit flüssigen oder festen Kohlenwasserstoffen (Paraffin), so erhält man nach der Explosion   Nachschwaden, welche   infolge ihres Kohlenoxydgehaltes giftig wirken. 



   Die Vermischung der festen Kohlenwasserstoffe mit den pulverförmigen festen Körpern erfolgt wegen der Verschiedenheit der spezifischen Gewichte ungleichmässig, es können Entmischungen vorkommen, wodurch die Patronen ungleichmässige Ladungsstärke zeigen. 



   Das vorliegende Verfahren liefert einen hochbrisanten Sprengstoff, die Patronen sind gleichmässig zusammengesetzt. Als Kohlenstoffträger der Patronen werden Mischungen von Kohlenstoff und festen Kohlenwasserstoffen, wie Paraffin, Naphtalin und dgl. verwendet. 



   Zur Herstellung einer stark absorptionsfähigen Kohle wird Holzsägemehl in Retorten durch rasches Erhitzen auf hohe Temperatur verkohlt. Die Kohle wird in dicht verschlossenen Gefässen aufbewahrt. Die festen Kohlenwasserstoffe werden in flüssigen Kohlenwasserstoffen, wie Benzol oder   dgl.,   gelöst. Von der gesamten Kohlenmenge wird ein geringerer Teil mit der Kohlenwasserstofflösung besprengt, indem man letztere aufstäubt und, nachdem das Lösungsmittel (Benzol) verdunstet ist, wird der so behandelte Kohlenstoff mit dem Rest der Kohlenstoffmenge innigst vermischt. Bei Anwendung dieses Sprengmittels für Schlagwettergruben wird ihm Soda oder ein anderer Stoff zugesetzt, welcher die Explosionstemperatur des'Sprengstoffes zu erniedrigen vermag. 



   Als beste Mengenverhältnisse für hochbrisante Sprengstoffe haben sich folgende Mischungen bewährt : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> Holzkohle................. <SEP> Soblsgog
<tb> Naphtalin............... <SEP> ISO <SEP> bis <SEP> 50 <SEP> g <SEP> (in <SEP> 200 <SEP> OH <SEP> Benzol).
<tb> 
 



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, Russ für Sprengpatronen mit flüssiger Luft mit Naphtalin zu vermengen, jedoch ohne Verwendung eines Lösungsmittels, wobei die Vermischung der festen Stoffe Schwierigkeiten begegnet und nur unvollständig vor sich geht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Verfahren zur Herstellung von Patronen für flüssigen Sauerstoff aus aus Kohlenpulver und festen Kohlenwasserstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass Holzkohlenpulver mit einer Lösung der festen Kohlenwasserstoffe in einem flüchtigen Lösungsmittel behandelt und nach Ahdunsten des letzteren mit weiterem Holzkohlenpulver vermischt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. dass das Kohlenpulver durch rasches Verkohlen von Holzsägemehl in hoch erhitzten Retorten gewonnen wird.
    3. Ausführungsform des Verfahrens zur Herstellung von Patronen nach Anspruch In dadurch gekennzeichnet, dass auf 850 bis 950 g Holzkohle 150 bis 50 g Xaphtalin. das in 200 cm3 Benzol gelöst ist, verwendet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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