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Horchapparat.
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Herstellung weiter Kanäle erfordern, die auf grössere Entfernung nur schwer ausgeführt werden können, da die gebräuchlichen Erdbohrer solche Kanälo nicht ausarbeiten können.
Dabei ist die Lautwirkung dieser Apparate eine sehr mangelhafte ; auch können dieselben infolge ihres grossen Gewichtes mit den im Felde vorhandenen Mitteln nur schwer und nur auf geringe Entfernung vorgebracht werden. Durch den Horchapparat nach der Er- findung sollen alle diese Nachteile behoben werden.
In der Zeichnung ist der Apparat in einer beispielsweisen Ausführungsform schema- tisch in einer Ansicht, teilweise im Schnitt, dargestellt. Auf einem Tragkörper 4 ist eine hohle Metallkugel 2 befestigt, in deren Innerem ein Mikrophon 1 mittels eines Trägers 5 befestigt ist. Um die Metallkugel 2 ist eine metallene Haube 3 gestülpt, weiche am
Tragkörper 4 derart angeordnet ist, dass sie sich leicht bewegen kann. Dem gewählten
Beispiele gemäss ist zu diesem Zweck im Tragkörper 4 eine Rille 'vorgesehen, in welcher die Haube 3 mit einer Rille 7 lagert. Die Haube 3 besitzt zweckmässig eine ellipsoid- oder eiförmige Gestalt aus den später anzugebenden Glünden.
Durch den Tragkörper führen Leitungsdrähte 8, 9 zu einer Horchkasette und on dieser zu den in den Horch- galerien, Unterständen oder dgl. vorgesehenen Horchtelephonen.
Der Gebrauch und die Wirkungsweise des Horchspparates ist folgende : Vom Minen- gang wird ein Bohrloch auf die gewünschte Entfernung vorgetrieben und der Horchapparat mittels eines geeigneten Gestänges in dem Bohrloch vorgeschoben. Damit dieser den etwa in letzteren liegenden Erd- und Gesteinsteilen leicht ausweichen und über Unregelmässig- keiten in den Wandungen des Bohrloches leicht hinwegkommen kann, ist für die Gestalt der Haube die erwähnte Form gewählt. Ist der Apparat an der gewünschgten Stelle, so wird sich infolge der Schwere des Mikrophons und der Metallkugel diese an die legen, da die Verbindung der Haube mit dem Tragkörper und der Kugel eine bewegliche ist. Damit keine störenden Nebengeräusche im Telephon auftreten, ist es zweckmässig, dass die Kugel die Haube nur an einem Punkte berühte.
Zu diesem zweiten Zweck ist daher die Haube gleichfalls ellipsoid-oder eiförmig ausgebildet. Treten nun Geräusche auf so werden die entstehenden \Vellen zu dem sehr empfindlichen Mikrophon geleitet, das das Geräusch ubor die Horchkassette zum Telephon weitergibt.
Selbstverständlich kann der Horchapparat auch auf freiem Boden mit dem gleichen
Erfolg angewendet werden.
Soll der Horchposten aufgelassf'n werden. so'st es bloss erforderlich, den Apparat ) an den Zuleitungsdrähten 8, 9 aus dem Bohrloch oder auf dem freien Boden nach rück- wärts zu ziehen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Horchapparat, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem Tragkörper (4) eine Metall-
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