AT79156B - Selbstladende Handfeuerwaffe. - Google Patents

Selbstladende Handfeuerwaffe.

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AT79156B
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cartridges
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Louis Roth
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  SelbstladendeHandfeuerwaffe. 



   Gegenstand der Ernndung ist eine selbstladende Handfeuerwaffe in der Form einer Pistole   leur   eines Gewehres. Der Schlossmechanismus ist nach Art jenes eines Selbstspannerrevolvers gebaut, so dass bei jedem Zurückziehen des Züngels eine Trommel um den Winkelabstand zweier aufeinanderfolgender Patronenlager gedreht, der Hammer gespannt und vorschnellen gelassen wird.   Da das Abfeuern einer unbeschränkten   Anzahl von Schüssen hintereinander ermöglicht werden soll, ist die Trommel statt der bei Revolvern vorhandenen Laderäume an ihrer   Aussen-   fläche mit einer Anzahl halbzylindrischer Mulden versehen, von welchen die jeweilig links oben stehenden durch eine an der linken Seite des Trommellagerrahmens angeblachte Patronenzuführungsvorrichtung gefüllt werden.

   Für die jeweilig in die oberste   Ledge   hinter den Lauf gelangte Patrone wird durch eine sich unter der Einwirkung des   Zün5elmechanismus   von oben herabsenkende, festangedrückte Rinne das Lager für den Augenblick des Abfeuerns vervollständigt. Geschieht die Patronenzufuhr mittels eines Bandes, an welchem die Patronen befestigt sind, so trägt die Rinne an der Austrittsseite des Patronenlagers ein Messer zum Abschneiden des Bandes.

   Um die Erhitzung der Waffe hintanzuhalten, sind Trommelachse und Trommellagerrahmen von Kanälen durchzogen, in welchen man   flüssige Kohlensäure   aus einer im hohlen Kolben untergebrachten Stahlflasche verdampfen und expandieren lässt, wobei ein dem Schlossmechanismus   angehörige   Daumen bei jedem Schusse ein Absperrventil der Kohlensäure-   ausströmungsdüse   vorübergehend   Öffnet.   
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 schnitt nach 2-2 der Fig. 1, einer   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes, wobei auch einige vor den Schnittebenen liegenden Teile ersichtlich gemacht sind. 



   Wie ersichtlich, ist der Lauf 1 in bekannter Weise in die Vorderwand eines beiderseits offenen Rahmens 2 geschraubt, in welchem die Drehachse 3 für die Trommel 4 befestigt ist und an welchen unten und hinten das   Schlossgehäuse J und   die Kolbenwände 6 anschliessen. Die Trommel 4 ist an ihrer   Aussenfläche   zur Aufnahme der Patronen 7 mit   muldenförmigen   Aus-   nehmungen   8 versehen und wird von einem innerhalb des Rahmens 2 nach unten und oben   \'er-   schiel bbaren Rahmen 9 umschlossen, welcher in seiner Vorderwand für das Blosslegen des   Limf-   endes und (las Durchtreten der Drehachse.

   3 einen Ausschnitt   10   und in seiner Hinterwand die   Ausschnitte 11 und 12 besitzt, welche   dem Zündstift   13   des Hammers 14 und der   Klinke 7-5   zum Drehen der Trommel 4 Durchtritt gestatten. In der entsprechend dicken Oberwand des
Rahmens 9 ist eine Nut 16 ausgespart, in welcher ein sich auf Federn 18 stützender Block 17 
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 EMI2.1 
 einer nach oben gewendeten Mulde 8 steht, dass die jeweilig unterste Patrone in sie gleitet. 



  Doch hat diese Anordnung den Nachteil einer ungünstigen Schwerpunktslage und dass beim Senken der Waffe während einer Schusspause die Patronen leicht in Unordnung geraten. Es ist deshalb die in Fig. 2 dargestellte Einrichtung vorzuziehen, welcher gemäss die Patronen 7 mittels Bandschlingen mit dem Abstande zweier Mulden 8 gleichen Zwischenräumen an der Unterseite eines Bandes 37 befestigt sind-und in mehreren Lagen in einem Magazin 38 ruhen. 



   Jeder Waffe ist eine Anzahl gefüllter Magazine 38 beigegeben, in welchen die Patronen lagenweise übereinander geschichtet sind und aus deren Hals 39 das freie Ende des Bandes 37 heraussteht, so dass es vor dem Anhängen des Magazins über die Trommel 4 gezogen werden kann. 



   Zum Anhängen des Magazins 38 trägt der Trommelrahmen 2 oben eine   Anzahl vu Haken   40 und unten eine Anzahl von federnden Sperrzähnen 41. Die in dem Flansche 42 des Magazin-   halés Je   oben angebrachten Schlitze 43 werden über die Haken 40 geschoben, worauf man das
Magazin nach abwärts zieht und an den Rahmen 2 andrückt, so dass die unteren Schlitze 44 des Flansches 42 hinter die federnden Sperrzähne 41 einfallen. Damit beim Weiterdrehen der   Trommel   4 nach dem Abfeuern eines Schusses das Herausfallen der leeren Patronenhülse nicht durch ihr Hängen am Bande 37 behindert werde, ist am rechten Rande der Mulde 19 des   Blockes 17   ein Messer 45 angebracht, welches beim Senken des Blockes das Band durchschneidet. 



   Der zu starken Erhitzung der Waffe wird dadurch vorgebeugt, dass man in Kanälen 46,   wekhe im Rahmen : 2 und   in der Drehachse J ausgespart sind, flüssige   Kohlensäure verdampfen   und expandieren lässt. Die flüssige Kohlensäure ist in Flaschen 47 gefüllt, welche-wie in
Fig.   l   mit punktierten Linien dargestellt-genau in bestimmter Lage in den Hohlraum des
Kolbens 6 passen. Die Ausströmungsdüse 48 der Flasche 47 fügt sich mit ihrem konischen Ende dicht in den konischen, mit Abdiehtungsmaterial ausgekleideten Sitz 49 ein, welcher am Ende des an die   Einmündung des Kanales 46   angesetzten Rohres 50 angebracht ist. Der nach der   Düse 4.

   S' führende Kanal J7 besitzt   ein Absperrventil 52, dessen Spindel 53 durch eine Stopf- büchse   nach aussen reicht,   und welches durch eine sich auf den Stopfbüchsendeckel und den   Spindeikopf J4 stützende Schrauhenfeder geschlossen   erhalten wird. Der Spindelkopf 54 steht in der Bahn einer Nase 55 der Hammerscheibe, so dass bei jedem Spannen des Hammers 74 das
Ventil 52 verübergehend geöffnet wird. Das vordere Ende der Durchbohrung 46 der Drehachse. 3 
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 EMI2.3 
   kreisquerschnitt   versehene Trommel bei jedem Zurückziehen des   Züngels   das   oberste ! Patronen-     lager an das hintere   Laufende anschliesst und gleichzeitig durch Senken einer Rinne das Patronenlager für den Augenblick des Abfeuerns vervollständigt wird. 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. desjeweiligoberstenPatronenlagersträgt.
    C. Setbstiadende Handfeuerwane nach Anspruch 1, welcher die Patronen durch ein Band zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der der Austrittsstelle des Bandes in das Verschlussgehäuse zugewendete Rand der Patronenlagerabschlussrinne ein Messer zum Abschneiden des Bandes trägt.
    4. Selbstladende Handfeuerwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände des Lagerrahmens für die Patronentrommei und die Trommelachse von Kanälen durch- EMI2.5 'nüaden, wobei in den Kolbenhohlraum eine Flasche mit flüssiger Kohlensäure einzusetzen i,t, deren Ausströmstutzen dicht in den erwähnten itz passt und deren Absperrventil tür den Ausstromunsskana) durch einen Daumen der Hammerscheibe hei jedesmaligem Abfeuern zu offnenist.
AT79156D 1917-06-12 1917-06-12 Selbstladende Handfeuerwaffe. AT79156B (de)

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AT79156B true AT79156B (de) 1919-11-25

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AT79156D AT79156B (de) 1917-06-12 1917-06-12 Selbstladende Handfeuerwaffe.

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