AT79144B - Schnelifeuergeschütz. - Google Patents

Schnelifeuergeschütz.

Info

Publication number
AT79144B
AT79144B AT79144DA AT79144B AT 79144 B AT79144 B AT 79144B AT 79144D A AT79144D A AT 79144DA AT 79144 B AT79144 B AT 79144B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
gun
cartridge
rapid fire
fire gun
fire
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Demag Drucklufttech
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag Drucklufttech filed Critical Demag Drucklufttech
Application granted granted Critical
Publication of AT79144B publication Critical patent/AT79144B/de

Links

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schnelifeuergeschütz. 



   Während man bei Feuerwaffen kleinen Kalibers, z. B. bei Maschinengewehren, schon hohe Feuergeschwindigkeiten erreicht hat, ist es bisher noch nicht gelungen, bei den grösseren Kalibern, die Explosivgeschosse, z. B. Granaten, verfeuern, Feuergeschwindigkeiten auch nur annähernd gleicher Grössenordnung zu erzielen. Die für Maschinengewehre brauchbaren Konstruktionen sind dann nämlich nicht mehr brauchbar, vor allem lassen sich die selbsttätigen Verschlusseinrichtungen bei dem weit grösseren Rückdruck in den Geschützen und den viel grösseren Massen in den Verschlussteilen nicht mehr in der bisher erprobten Weise   durchbilden.   Schwierigkeiten bietet auch die rasche Zuführung der viel schwereren Munition und   die Kühlung.   



   Gemäss der Erfindung ist es nun gelungen, Feuergeschwindigkeiten von 60 Schuss in der Minute und mehr mit einem Geschütz von so einfacher Bauweise zu erreichen, dass nicht nur die Bedienung des Geschützes verhältnismässig ungeübten Leuten übertragen werden kann, sondern dass auch möglichst wenig   Störungsquellen   vorhanden sind und die wenigen der Abnutzung oder   Beschädigung ausgesetzten Steilen   ohneweiters auswechselbar sind und somit Störungen an einzelnen Teilen noch nicht das Einstellen des Feuers erfordern. Die einfache Bauweise des Geschützes, besonders der Ladeeinrichtung, erlaubt es ferner, die Hauptteile des Gesehützes auch bei reichlichen Abmessungen   so)   leicht zu halten, dass sie von einem Mann   getragen werden   können. 



   Diese Vorteile sind im wesentlichen durch eine besondere Ausgestaltung der Munition und durch eigenartige Anpassung des Geschützes an diese Munition erreicht worden. 



   Die Munition ist nämlich in Patronen untergebracht, die das Geschoss mit Zünder und 
 EMI1.1 
 seits als Geschützrohr ausgebildet ist und als solches verwendet wird. Die Verwendung der Patronenhülse als Geschützrohr beseitigt alle Schwierigkeiten der Verschluss- und Ladeeinrichtung indem zur Einführung des Geschosses und der Treibladung sowie zur Vorbereitung der Zündung beliebig vie) Zeit zur Verfügung steht und als Zeitraum zwischen der Abgabe zweier Schüsse nur noch so viel Zeit zu liegen braucht, als erforderlich ist, um eine Patrone an Stelle der vorhergehenden (abgefeuerten) zu bringen.

   Diese erforderliche Zeit ist besonders kurz, wenn die Patronen beispielsweise Seite an Seite liegend auf einer Gleitbahn oder einer Rollbahn der Abfeuerungsstelle   zugeführt werden,   von wo sie die abgefeuerten HÜlsen bzw.   Geschützrohre   wegdrängen. Am einfachsten wird die ganze Anordnung, wenn die Treibladung jeder Patrone mit einem elektrischen Glühzünder ausgestattet ist, der dann (mittels der   Abzugvorrichtung)   an eine Stromquelle 
 EMI1.2 
   feuei-unusstellung   gelangt ist. 



   Sehr wichtig ist es auch, dass bei dieser Art von Patronen ein besonderes Auswerfen der leeren Patronenhülse aus dem Geschützrohr und die damit verbundenen technischen Schwierig-   keiten   natürlich wegfallen und dass die Geschützrohre sich ohne besonderes Zutun abküblen, bevor sie wieder abgefeuert werden. 
 EMI1.3 
 Zusammenfügung nicht bloss in der Munitionswerkstätte geschehen kann, sondern auch in der   Geschützstellung   
 EMI1.4 
   Vorrichtung für letztere. 



  Das Gescnuss füllt zweckmässig das Geschützrohr nicht vollständig aus, sondern lässt noch Linen Expansionsraum c für die Treibgase frei. Zu diesem Zwec, k 15111tzt sich zweckmässig das   Geschoss   b   mittels einer Schulter auf den vorderen Rand 1 des Geschützrohres. Die Treibladung e 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 mit dem isolierten Kontaktring l in leitende Verbindung gebracht ist. 



   Das Geschütz besteht aus der Bodenplatte n, die den senkrechten   Pivotzapfen G trägt.   



  Um den Zapfen o (beispielsweise mittels der Stange p) drehbar ist der Körper q, der ein Lager r mit senkrecht zum Zapfen o liegender Drehachse aufweist. In diesem Gleitlager r ruht, durch   Klauen s oder dgl. (Fig.   2) gegen Herausfallen gesichert, die Patroncnbahn t, die mittels Schnecke u und Schneckenbogen v in den Höhenwinkel eingestellt werden kann, der der gewollten Geschossbahn entspricht. Seitenrichtung wird durch Drehung um den Zapfen o genommen. Hiezu kann irgend eine geeignete   Zielvorrichtung   benutzt werden, beispielsweise ein am Körper q befestigter Zielspiegel w, x, der das Schiessen aus Deckung erlaubt. 



   Die genaue Höhenrichtung wird in irgend einer bekannten bzw. geeigneten Weise mittels einer Quadrant-Wasserwage oder dgl. festgelegt. 



   Die   gemäss   Fig. 3 zusammengestellten Patronen werden auf die untere Führungsplatte t1 
 EMI2.2 
 in Berührung,   welche ? isoliert   auf der   Patronenführung   t befestigt ist, so dass Zündung und Abschuss erfolgt, wenn der an beliebiger geeigneter Stelle angeordnete Schalter   z   geschlossen wird. 



   Die Kontakteinrichtung ist vorteilhaft so gestaltet und angeordnet, dass sie verhindert, dass eine geladene Patrone über die Abfeuerungsstelle hinaus gelangen kann, wenn der Schalter z geöffnet ist, dass aber nach   dem Schuss   die leere Patronenhülse herausfällt. 



   Schrägstellen der Patrone kann durch einen   Hilfsanschlag   vermieden werden, an den der Patronenboden in der Abschussstelle seitlich anstösst oder durch ein den Mündungsrand der Patronenhülse nach der eigentlichen Stossfläche t3 der Führung t zu drückenden, gegebenenfalls federnden, Vorsprung t". Dieser Vorsprung verhütet auch, dass sich die noch nicht abgefeuerten Patronen vom Boden ta entfernen, wenn das ganze Geschütz beim Schuss   zurückgestossen wird.   



  Das Herausgleiten der Geschosse aus der Patronenhülse verhindert ein weiterer Anschlag t5. 



   Es wäre natürlich auch möglich, die Patronen an besonderen Rillen festzuhalten, welche 
 EMI2.3 
 eines Brennzünders mittels eines   zweiten Glühzünders   oder auch die   Entsicherung   eines anderen   Zeit-oder Aufschlagzünders gleichzeitig mit dem Abschuss gestattet. In diesem Falle kann der Zünder gegen mechanische Einflüsse besonders sicher gemacht werden.   
 EMI2.4 


AT79144D 1916-05-30 1916-12-27 Schnelifeuergeschütz. AT79144B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE79144X 1916-05-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT79144B true AT79144B (de) 1919-11-25

Family

ID=5638509

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT79144D AT79144B (de) 1916-05-30 1916-12-27 Schnelifeuergeschütz.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT79144B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3507758C2 (de) Handfeuerwaffe und Schrotmunition hierfür
DE102005019594A1 (de) Feuerwaffe und Lauf hierfür
DE2420035A1 (de) Schiessgeraet
AT79144B (de) Schnelifeuergeschütz.
DE304266C (de)
US35685A (en) Improvement in repeating fire-arms
DE2838208A1 (de) Patrone fuer handfeuerwaffen
DE102015008796A1 (de) Waffe mit einem Rohrbündel
DE3048596C2 (de)
DE3830284C2 (de) Elektromagnetische Reihenfeuer-Schienenkanone
DE678684C (de) Selbsttaetige Feuerwaffe mit auswechselbaren Waffenteilen zum Schiessen mit UEbungsmunition
DE2408396C2 (de) Feuerwaffe, insbesondere kurzbauende Feuerwaffe für hülsenlose Munition
DE4423750A1 (de) Automatische Feuerwaffe sowie ein Gurtband für die Endloszufuhr von Patronenmunition
DE526008C (de) Selbsttaetige Feuerwaffe mit verriegeltem Verschluss und gleitendem Lauf
DE10046264B4 (de) Patronenlose Schußwaffe
AT392844B (de) Munition
DE102006014978A1 (de) Anordnung eines Schußaggregats zur Zündung und zum Abschuß von Geschoßmunition und Verfahren zur Zündung von Geschoßmunition mittels Wärmeeinwirkung
DE713330C (de) Rueckholvorrichtung, insbesondere fuer Rohrvorlaufgeschuetze
DE1163191B (de) Ausbildungsschiessgeraet fuer Moerser
DE306485C (de)
AT15541B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Tempieren der Schrapnells im Geschützrohre nach erfolgtem Laden.
AT100500B (de) Einsatzvorrichtung für Schußwaffen.
US2098229A (en) Discharger for projectiles
DE1026665B (de) Abschussvorrichtung fuer Gewehrgranaten, Leucht- und Signalpatronen
AT200965B (de) Automatische Schußwaffe mit mehrteiligem Verschluß