AT79105B - Verfahren zur Konzentrierung der wirksamen Stoffe in Heil- oder Immunstoffe enthaltenden Eiweißlösungen. - Google Patents

Verfahren zur Konzentrierung der wirksamen Stoffe in Heil- oder Immunstoffe enthaltenden Eiweißlösungen.

Info

Publication number
AT79105B
AT79105B AT79105DA AT79105B AT 79105 B AT79105 B AT 79105B AT 79105D A AT79105D A AT 79105DA AT 79105 B AT79105 B AT 79105B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
substances
concentrating
protein solutions
solutions containing
immune
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Karl Dr Med Zeissler
Original Assignee
Johannes Karl Dr Med Zeissler
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Johannes Karl Dr Med Zeissler filed Critical Johannes Karl Dr Med Zeissler
Application granted granted Critical
Publication of AT79105B publication Critical patent/AT79105B/de

Links

Landscapes

  • Peptides Or Proteins (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Konzentrierung der wirksamen Stoffe in Heil- oder Immunstoffe enthaltenden
Eiweisslösungen. 
 EMI1.1 
 LösungenderNIederschlägesinddemnachohneweiterstherapentischverwendbar. 



   Das Verfahren unterscheidet sich sehr wesentlich von dem Verfahren der deutschen Patentschrift Nr. 268223, denn bei letzterem werden nicht   löbliche Eiweissniederschlage bildende   Schwermetallsalze, sondern Aluminiumsalze und diesen ähnliche unlösliche Hydroxyd- und Eiweissniederschläge liefernde Metallsalze verwendet (vgl. a. a. O. Seite 1. Zeile 61 bis 63). 



  Ferner Ist der erzielte Niederschlag im Gegensatz zum vorliegenden Verfahren im wesentlichen   amitoxinfrei   und unlöslich (Seite 2. Zeile 60 bis 65). DAs antitoxinhaltige Zentrifugat muss. um es zur therapentischen Verwendung geeignet zu machen. durch Eindampfen im Vakuum bis zu   der erforderlichen Konzntration eingeengt werden (vgl. a-a. 0. Seite 2, Zeile 6 bis T und 30 bis 32).   



   Dagegen ermöglicht das vorliegende Verfahren die weitergehende Trennung der antitoxinreichen   Eiweissfraktionen   des Serums von den   antitoxmarmen,   indem hiebei nicht nur die bei der fraktienierten Eiweissfällung mit Metallsalzen zuerst ausfallenden   sntitosinarmen (theoretisch   
 EMI1.2 
 Das Verfahren der Patentschrift Nr 268223 (Seite 2.   Zeile 64)   darauf beschränkt, in einem einzigen   Faihinsssakt einen   im wesentlichen antitoxinfrei bleibenden NIederschlag (das könnenausschliesslich   Euglohuline sein) auszufällen.   



   Das den GEgenstand der Erfindung bildende Verfahren geht aus von dem bekannten 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Das vom Niederschlag 1 getrennt. Zentrifugat 1 wird mit 70 cm3 destilliertem Wasser, das 0*004 g Zinkaectat enthält, versetzt und geschüttelt. Der enstandene Niederschlag S wird 
 EMI2.1 
 das 0*02 9 Zinkacetat enthält, versetzt und geschüttelt. Der entstandene Niederschlag 4 wird   abzent-ifugiert   und in   49cm3 alkalischem Wasser gelöst,   Diese Lösung enthält   t'4% Eiweiss   und 77 Antitoxineinheiten in 1 cm3, mithin 5'5 Antitoxineinheiten auf 1 mg Eiweiss. 



   Das vom Niederschlag 4 getrennte Zentrifugat 4 wird mit 40 cm2 destilliertem Wasser, 
 EMI2.2 
 und 132 Antitoxineinheiten in 1 cm3, mithin 5*5 Antitoxineinpeinheiten auf 1 mg Eiweiss. 



   Das vom Niederschlag 6 getrennte   Zentrifugal. C wird   mit 40 cm3 destilliertem Wasser, das 0*04g Zinkacetat enthält, versetzt und geschüttelt. Der entstandene Niederschlag 7 wird abzentrifugiert und in 49 cm3 alkalischem Wasser gelöst. Diese Lösung enthält 2-0% Eiwerss 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 wertvoll. 



   Auch mit unverdünntem Serum oder Plasma ist das Verfahren ausführbar ; doch ist dann zur Gewinnung der einzelnen Niederschläge etwa zweieinhalbmal so viel Scbwermetallsalz notwendig. 



   Ausser mit Zink- und Kupfersalzen ist das Verfahren mit Blei-und Eisensalzen, überhaupt 
 EMI2.5 
   Metasalzgruppen   gleich.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Konzentrierung der wirksamen Stoffe in Heil- oder Immunstoffe enthaltenden Eiweisslösungen, dadurch gekennzeichnet, dass derartige Eiweisslösungen verdünnt oder unverdünnt, mit oder ohne Temperaturwechsel, mit nur so viel eines gelösten Salses eines Schwermetalles oder eines Edel- oder Halbdelmetalles, welches lösliche Eiweissniederschläge gibt, EMI2.6
AT79105D 1917-04-21 1917-04-21 Verfahren zur Konzentrierung der wirksamen Stoffe in Heil- oder Immunstoffe enthaltenden Eiweißlösungen. AT79105B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT79105T 1917-04-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT79105B true AT79105B (de) 1919-11-10

Family

ID=3600652

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT79105D AT79105B (de) 1917-04-21 1917-04-21 Verfahren zur Konzentrierung der wirksamen Stoffe in Heil- oder Immunstoffe enthaltenden Eiweißlösungen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT79105B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949252C (de) * 1954-09-03 1956-09-13 Dr Med Habil Karl Dirr Dr Verfahren zur Isolierung von Antitoxinen und verwandten Eiweisskoerpern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949252C (de) * 1954-09-03 1956-09-13 Dr Med Habil Karl Dirr Dr Verfahren zur Isolierung von Antitoxinen und verwandten Eiweisskoerpern

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH506485A (de) Verfahren zur Herstellung von Schwermetallkomplexen neuer Tetrakosapeptide
AT79105B (de) Verfahren zur Konzentrierung der wirksamen Stoffe in Heil- oder Immunstoffe enthaltenden Eiweißlösungen.
DE578213C (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher Antimonsalze
DE417973C (de) Verfahren zur Herstellung von kolloidalen Metalloesungen
DE501469C (de) Verfahren zur Herstellung organischer Bleikomplexverbindungen
DE655684C (de) Verfahren zur Gewinnung von Metallverbindungen der Keratinsaeuren
AT69476B (de) Verfahren zur Gewinnung therapeutisch wertvoller bakterizider Präparate.
DE601995C (de) Verfahren zur Darstellung von komplexen Antimonverbindungen
AT85031B (de) Verfahren zur Darstellung von basisch gerbsaurem Aluminium.
AT108778B (de) Verfahren zur Trennung von Zirkonium und Hafnium.
DE356912C (de) Verfahren zur Darstellung komplexer Silberverbindungen
AT80359B (de) Verfahren zur Herstellung von Oxylignin bzw. OxyliVerfahren zur Herstellung von Oxylignin bzw. Oxylignon aus lignin- bzw. lignonsulfonsauren Salzen. gnon aus lignin- bzw. lignonsulfonsauren Salzen.
US1043209A (en) Process of preparing a refined extract from cascara sagrada.
AT52848B (de) Verfahren zur Herstellung von Präparaten für diagnostische und Heilzwecke aus Reinkulturen der für die einzelne Krankheit als spezifisch erkannten Erreger.
DE688921C (de) Verfahren zur Gewinnung eines die Leukozytenbildung steigernden Wirkstoffes aus rotem Knochenmark
DE909936C (de) Verfahren zur Gewinnung von Wirkstoffen aus Blueten von Arnica montana
AT119486B (de) Verfahren zur Darstellung von N-substituierten Arsenobenzimidazolonen.
DE487199C (de) Verfahren zur Darstellung von gereinigten Tuberkulinpraeparaten
DE448392C (de) Verfahren zur Darstellung eines in Koerperfluessigkeiten unloeslichen, ª‰-Strahlen aussendenden Praeparats
DE876570C (de) Verfahren zur Herstellung therapeutisch wertvoller Kolloidloesungen
DE551871C (de) Verfahren zur Darstellung von Goldverbindungen von Keratinabbauprodukten
DE621456C (de) Verfahren zur Bestimmung ungesaettigter Chinaalkaloide neben gesaettigten und zu ihrer Trennung
DE712162C (de) Verfahren zur Herstellung neuer Derivate des p-Aminobenzolsulfonamids
AT155316B (de) Verfahren zur Darstellung von Formaldehydnatriumsulfoxylaten von Arsenobenzolverbindungen.
AT80341B (de) Verfahren zur Abscheidung von Thorium aus oxalathäVerfahren zur Abscheidung von Thorium aus oxalathältigen Sodalaugen. ltigen Sodalaugen.