AT79057B - Mahlverfahren mit Feinvermahlung der Kleie zwecks Aufschließung der in ihr enthaltenen Nährstoffe. - Google Patents
Mahlverfahren mit Feinvermahlung der Kleie zwecks Aufschließung der in ihr enthaltenen Nährstoffe.Info
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Description
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Mahlverfahren mit Feinvermahlung der Kleie zwecks Aufschliessung der in ihr ent- baltenen Nährstoffe.
Um das Getreidekorn möglichst vollständig für die menschliche Ernährung nutzbar zu machen, hat man bereits versucht, durch mechanische Einwirkung von der Kleie die in ihr enthaltenen und an ihr fest anhaftenden Nährstoffe los zu lösen, dabei ist es aber nicht ausgeschlossen, dass die so gewonnenen Nährbestandteile Einbusse an Triebkraft bei der Teigbereitung erleiden, andererseits ist ihre Aufschliessung an sich umständlich und begegnet praktisch um so grösseren Schwierigkeiten, als sie ganz aus dem Rahmen des gewöhnlichen im Mühlbetrieb allgemein glühten Mahlverfahrens herausfällt.
Ferner ist es bekannt, auf mechanischem Wege das ganze Getreidekorn dadurch aufzu-
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Zertrümmerungs-und darauffolgenden Sichtungsvorgängen stattfindet. In den Schleudermühlen werden die Körner und weiterhin die zertrümmerten Kornteile gegen Prallflächen ge- a, rien da indessen die einzelnen Schalestückehen lederartig nachgiebig, nicht aber starr sind. sot'rsheint ihre Zerteilung bis zu dem hohen Feinheitsgrade. der für die Aufschliessung der Kleie allein In Frage kommt, auch auf diesem Wege nicht ohneweiters erreichbar.
Im Zusammenhante mit diesem Verfahren ist vorgeschlagen worden, zur Erhaltung eines nahrhaften Vollkormmehles die vom Mchi in der üblichen Weise getrennte Kleie für sich allein feinstens zu zertrummern und sie dann mit einem 75% igen Mehl wieder zu veretmgen.
Zur Lösung einer ähnlichen Aufgabe wird gemäss der Erfdinung ein neuer Weg vorgeschlagen, der sich @nerseits an das gewöhnliche bekannte Mahlverfahren eng anschliessen lässt, andererseits auf ont'derart feine Zerteilung der Kleie abzielt, dass sie schliesslich feiner ausfällt, wie das Korrmr'hl.
Iht( S hwierigkeit. Kleie auf mechanischem Wege und mit bekannten Mahlvorrichtungen
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nähert, der Verarbeitung in feinste Pulverform einen um so grösseren Widerstand entgegensetzt. Die Ursa@he h@efür ist darin zu suchen, dass die Kleie allmählich die Form von dünnen und entsprechend gebogenen Plättchen annimmt, die durch die Mahlfurchen und die Mahlbahn überhaupt leicht hindurchschlöpfen.
Zwei Umstände sollen nun nach der Erfindung die Umwandlung der Kleie in Pulverform begünstigen :
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7neiden. Die Sichtung nach dem Zerschneiden muss schon ao fein sein, dass nur die aller- @leinsten Teile durchgehen. Der Übergang geht vorteilhaft auf eine zweite Mühle der erwähnten
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Nährstoffe und damit ihre Verdaulichkeit.
In der Zeichnung ist schematisch der Vorgang der Umwandlung der Kleie in Kleienstaub mit Hilfe einer Scheibenmühle mit zweifacher Zerkleinerungsfläche dargestellt.
Nachdem die äussere Stiohhaut vom Kom zweckmässig auf nassem Wege entfernt und der Mehlkern auf dem gewöhnlichen Vermahlungswege aus dem Korn herausgeholt ist, tritt die Kleie bei 1 in eine Scheibenmühle, deren Scheiben 2 und 3 nicht allein sich entgegengesetzt drehen, sondern im dargestellten Falle mit je zwei gleichachsig verlaufenden Mahlflächen 4, 5 und 6, 7 belegt sind. Die MahHlächen 4, 5 sind geriffelt und wirken scherenartig aufeinander, so dass ihre Arbeit auf ein buchstäbliches Zerschneiden der Kleie gerichtet ist. Die Mahlflächen 6, 7 wiederum werden aus Schmirgel- oder Schleifplatten gebildet, die ein völliges Zerreiben der vorgeschnittenen Kleie in Staub herbeiführen.
Das Erzeugnis aus der Scheibenmühle lässt man auf einen Windsichter 8, oder eine beliebige Sichtmaschine mit feiner Bespannung gehen, dessen Übergang 9 so lange in die Scheibenmühle zurückgeführt wird, bis die Kleie sozusagen vollständig totgemahlen ist. Der von dem Windsichter 8 abgezogene Teil bleibt dagegen zurück und der gesamte Kleienstaub oder die durch Sichtung allein abgezogenen Nährbestandteile dieses Erzeugnisses werden schliesslich dem bac-kfähieen Mehle beigemengt.
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zerkleinert wird, dadurch gekennzeichnet. dass die Kleie durch Zerschneiden und Zerschieifen in allerfeinste Staubform übergeführt wird. so dass keine Rückstände übrig bleiben.
Claims (1)
- 2. Zerkleinerungsvorrichtung zur Ant. u !'ung des Verfahrens nach Anspruch l, gekenn- zeichnet durch Mahlscheibenpaare, die die Kleie zuerst durch Zerschneiden und dann durch Zerreiben solange bearbeiten, bis jeder Rückstand beseitigt ist.3. MahJscheibenpaar zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch l mit je zwei gleich- EMI2.3
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| DE79057X | 1917-10-11 |
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| AT79057D AT79057B (de) | 1917-10-11 | 1918-08-22 | Mahlverfahren mit Feinvermahlung der Kleie zwecks Aufschließung der in ihr enthaltenen Nährstoffe. |
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1918
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