AT78991B - Verfahren zur Verminderung der Querlagerung der Zellulosefasern in Spinnpapier. - Google Patents

Verfahren zur Verminderung der Querlagerung der Zellulosefasern in Spinnpapier.

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 einzelnen im Stoff suspendierten Fasern eine Parallelrichtung zur Bewegungsrichtung des Siebes erfahren, so dass das auf diese Art entstehende Spinnpapier ein dünnes schleierartiges Gebilde mit ungeschlossener Fläche ist, dessen Fasern in überwiegender Mehrzahl längsliegen. Die zur Ausführung dieses'Verfahrens dienenden technischen Mittel, insbesondere die Auslassung der   Rüttelbewegung   des Langsiebes, sind bei der Spinnpapiererzeugung bekannt, so dass das Wesentliche des oben angegebenen Verfahrens in der Anwendung dieser Mittel in einem Ver-   fahrenszug   zum Zwecke der Parallelrichtung bzw. Verminderung der Querlagerung-der Zellulosefasern besteht. 



   Die erste Entwässerung durch die Sauger soll so rasch als möglich wirken, damit die Fäsprchen möglichst rasch festgelegt werden und möglichst wenige Zeit hindurch den nicht ganz vermeidlichen schwingenden und querschleudernden Bewegungen des Siebes frei ausgesetzt bleiben. Die Siebgeschwindigkeit ist zweckmässig so hoch zu steigern, dass die Trocknung (die Trockenpaitie soll eher weniger heiss gehalten werden) nicht mehr vollkommen nachkommt und die fertige Spinnzellulose in etwas feuchtem Zustande zur Aufwicklung gelangt. Sofern das Wasser wenigstens nur soweit entzogen ist, dass nicht etwa eine Nachvergautschung in der aufgewickelten Rolle stattfindet, ist im übrigen der Wassergehalt vollkommen   unschädlich   und hat das Wasser Zeit genug, bei den Vorarbeiten der Verspinnung (Umwickeln, Belegen. 



     Bänderschneiden)   zu entweichen. 
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 sind, bei welchem die Längsfestigkeit des Stoffes viel vollkommener ausgenutzt ist, wie bei Papier und welches wegen seiner herabgesetzten Querfestigkeit nicht mehr als Papier in der hergebrachten Bedeutung angesprochen werden kann, sondern mit Recht Spinnzellulose genannt wird. 
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 welches meist auf   40 9 pro m2   gearbeitet wird, weil dickeres Papier schon gar zu steif ist. Man kann bequem auf 50g oder mehr gehen und das Band entsprechend schmaler schneiden. Dadurch verbilligt sich die Produktion auf der Papiermaschine und auch das Spinnen wird erleichtert, denn je dicker und schmäler das Band wird, desto günstiger wird es sich spinnen, weil die Ver- 
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 kann ein 70 g   schweres und nnr   4 mm breites Band aus Spinnzellulose verwendet werden.

   Spunzellulose in 70 y ist aber   immer   noch schmiegsamer als Spinnpapier in 40 g. 



   Die   mögliche Vermeidung von mehr oder minder   quergelagerten Fasern ist nicht nur wegen der besseren Ausnutzung bedeutungsvoll, sondern auch deshalb, weil die Querfasern das Schmiegen der Längsfasern ganz beträchtlich behindern. Je mehr   Querlagerungen verhütet     wctden, um so leichter   lässt sieh der Zellulosestreifen zwirbeln oder spinnen und um so weniger strebt auch das Garn, sich wieder zu entzwirbeln.

   Die Querfasern, das sind   alle jene Fasern.     welche in mehr oder minder spitzen   Winkel bis zu   900   zur   Längst ichtung liegen, wirken int   fettigen Harn dem Drill entgegen und sind nicht nur nutzloser Ballast, sondern hindern   daR   Verspinnen und streben die Zerstörung der geleisteten Spinnarbeit im fertigen Garn an.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Verminderung der Querlagerung der Zellulosefasern in Spmnpapier, dadurch gekennzeichnet. dass der fertige Stoff aus dem Holländer in die Stoffbütte durch eine möglich gerade Leitung und daher möglich knick-und wirbelfrei geleitet wird und dass das EMI2.5 Geschwindigkeit ist, wodurch die einzelnen im Stoff suspendierten Fasern eine Parallelrichtung zur Bewegungsrichtung des Siebes erfahren, so dass das auf diese Art entstehende Spinnpapier ein dünnes schlieierartiges Gebilde mit ungeschlossener Fläche ist, dessen Fasern in ausserordentlich weit uberweiegender Mehrzahl längsliegen.
AT78991D 1915-03-13 1915-03-13 Verfahren zur Verminderung der Querlagerung der Zellulosefasern in Spinnpapier. AT78991B (de)

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