AT78516B - Verfahren und Einrichtung zur Erzielung gleichmäßigen, geräuschlosen und unsichtbaren Abdampfaustrittes bei Dampfkraftmaschinen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Erzielung gleichmäßigen, geräuschlosen und unsichtbaren Abdampfaustrittes bei Dampfkraftmaschinen.

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AT78516B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Es sind Vorrichtungen bekannt, durch welche der sonst sichtbar austretende Mascbinenabdampf von Dampfmotoren, Dampflokomotiven, Dampfwagen und dgl. mit unausgenutzten Heizgasen von höchster Temperatur vermischt in den Schornstein geleitet wird und unsichtbar ins Freie treten soll. Diese Vorrichtungen haben grosse Nachteile insofern, als der Maschinenabdampf laut und stossweise in den mit   unausgenützten   Abgasen ge-   füllten kurzen Schornstein   von etwa 2   ln   Länge eintritt und bel der grossen mittleren Dampfgeschwindigkeit von etwa 300 In pro Sekunde   zur Wärmeaufnahme   nicht   genügend   
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   absolute Unsichtbarkeit des   Abdampfes kann aus diesem Grunde hiemit nicht erreicht werden.

   Ein weiterer, wirtschaftlicher Nachteil besteht darin, dass die zur Verwendung   kommenden Abgase   direkt aus der Feuerkiste entnommen werden, ohne das dieselben zur Dampfbildung im Kessel nutzbar gemacht sind. 



   BeieineranderenVorrichtungzurUnsichtbarmachungdesAbdampfesdurchströmt   ler Maschinenabdampf   ein einfaches kurzes Rohr, welches im Feuerraum liegt und die   fordorliche Wärme   zur Überhitzung des Abdampfes aufnehmen soll. Diese Vorrichtung hat Nachteile insofern, als das einfache kurze Rohr die zur Aufnahme der Überhitzungswarme erforderliche Heizfläche nicht hat und das Rohr auch als Aufnehmer zur Ver-   l1l'ldung   dos   stossweisen, geräuschvollen   Abdampfaustrittes ein viel zu geringes Volumen besitzt, ferner das vom Abdampf   durchströmte   in der Feuerkiste liegende Rohr von Heizgraben berührt wird, welche zur Dampfbildung im Kessel noch nicht nutzbar gemacht sind.

   Dieser wirtschaftliche Nachteil würde noch grösser werden, wenn das vom Abdampf durchströmte, in der   Feuerbilchse   liegende Rohr als Überhitzer ausgebildet würde. Die 
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 deshalb auch nicht angedeutet. 



   Bei beiden vorgenannten Vorrichtungen soll also dem Maschinenabdampf durch unausgenutzte Heizgase Wärme zugeführt werden ; die Beseitigung des stossweisen, geräuschvollen   Dampfaustrittes   ist nicht bezweckt und auch nicht erreicht. 



   Vorliegende Erfindung zeigt nun ein neues Arbeitsverfahren, durch welches die oben erwähnten Nachteile vermieden werden, indem ein gleichmässiger, stossfreier, geräuschloser Abdampfaustritt sowie eine vollkommene hohe Überhitzung des Maschinenabdampfes durch Verwendung der für die Beheizung des Kessels bereits ausgenutzten Abgase, welche sonst direkt ins Freie treten, erreicht wird. 



   Gemäss dem neuen Verfahren soll Überhitzungswärme verwendet werden, um den Abdampf so hoch zu überhitzen, dass er beim Austritt ins Freie nicht mehr sichtbar ist. 



   Durch die Erfindung wird ein wesentlicher Fortschritt insofern erreicht, als der unsichtbar, stossfrei und geräuschlos austretende Abdampf den jeweiligen Standort der
Maschine nicht angibt, was besonders bei Verwendung der Maschinen im Kriege von grosser 
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 tine Vorrichtung zur Ausübung des neuen Verfahrens ist in der Zeichnung in   da   Ausführungsbeispielveranschaulicht. 



   Hinter dem Kessel   a   ist die Überhitzungskammer b mit dem eingebauten Über-   hzer c angeordnet.   



   Soll das neue Verfahren angewendet werden, so tritt der   Maschinenabdampf   
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 stein g, und tritt von hier aus stossfrei, geräuschlos und unsichtbar ins Freie. Bei diesel Arbeitsweise strömt der Kesselfrischdampf durch die Rohrleitung A, das Ventil k, in der Pfeilrichtung 2 als Sattdampf nach dem Arbeitszylinder i. 



   Bildet der laut und stossweise, weit sichtbare Austritt des Abdampfes keinerlei   Ge.   fahr oder wird auf grosse Wirtschaftlichkeit der Maschine der grössere Wert gelegt,   M   werden die Ventile k, l, m umgeschaltet, damit der Abdampf durch die Rohrleitung d und f in der Pfeilrichtung 3 unmittelbar in den Schornstein tritt, während der Kessel. frischdampf durch die Rohrleitung   h,   in der Pfeilrichtung 4, das Ventil k, den Über. hitzer c, das Ventil   m   und die Rohrleitung n durchströmt und in den Arbeitszylinder   i   ah
Heissdampf eintritt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Erzielung gleichmässigen, geräuschlosen und unsichtbaren Abdampf. austrittes bei Dampfkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der den Arbeitszylinder verlassende Abdampf zwecks Druckausgleiches einen Abdampfaufnehmer, der gleichzeitig als Abdampfüberhitzer dient und von Abgasen geheizt wird, durchströmt, so dass der Ab- dampf mit gleichmässiger Geschwindigkeit und unsichtbar ins Freie austritt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bei Heissdampf. kraftmaschinen, gekennzeichnet durch den Einbau eines Überhitzers in die Anlage, derart, dass derselbe nach Belieben zur Überhitzung des Frischdampfes oder zur Überhitzung des Abdampfes verwendet werden kann.
AT78516D 1916-04-25 1917-04-27 Verfahren und Einrichtung zur Erzielung gleichmäßigen, geräuschlosen und unsichtbaren Abdampfaustrittes bei Dampfkraftmaschinen. AT78516B (de)

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