AT78307B - Verfahren zum Konservieren von Holz. - Google Patents

Verfahren zum Konservieren von Holz.

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  Verfahren zum Konservieren von Holz. 



   Zur Konservierung des Holzes gegen den Angriff holzzerstörender Pilze usw. sind in neuerer Zeit auch Fluor- und Kieselfluorverbindungen vorgeschlagen worden. Von letzteren hat namentlich das   Natrium-, Magnesium-und   Zinksalz entsprechende Beachtung gefunden. Hölzer, die mit den Lösungen dieser Salze getränkt werden, zeigen aber den Nachteil, dass die eingelagerten Salze unter dem Einflusse der Atmosphärilien, wie Regen und Schnee, bald ausgewaschen werden, wodurch der antiseptische Schutz des Holzes gegen   Trcckenfäule   usw. stark verringelt wird. 



  Dieser Nachteil kann dadurch aufgehoben werden, dass man die Lösungen der Kieselfluorsalze in Verbindung mit Blei- und Merkurisalzen zur Anwendung bringt. Die letztgenannten Salze   wt'rden schon an   und   für sich im   Holze gut fixiert und deshalb schwer   ausgelaugt.   Gelangen sie nun in Mischung mit löslichen Kieselfluorsalzen in das Holz. so lagern sie sich mit diesen   innig vermischt in den Fasern des Holzes ah und erschweren daduich wesentlich deren nachträgliches Auswaschen.     Erhöht wird dieser Vorgang noch dadurch, dass sich beim Zusammenbringen der Kiesel-   
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   anderem folgender Versuch :

   Mischt   man 4 Teile einer klaren   0#6%igen Kieselfluornatriumlösung   mit   3 Tilen einer 0#6%igen Merkurichloridlösung,   so bleibt die Lösung auf Zusatz einer   10% eigen     Sodalösung selbst beim Kochen klar, während reine Merkurichloridlösung von gleicher Verdüngung einen gelben Niederschlag absetzt.   



   Wie sich weiter herausgestellt hat, lassen sich an Stelle der Kieselfluorverbindungen auch   Ftuorsalze verwenden   ; diese sind ebenfalls imstande, das Merkutichlorid in komplexe Salze überzuführen. Mischt man beispielsweise 9 Teile einer   0'6% igen Fluornatriumlösung   mit   6'5   Teilen   einer 0'6% igen Merkurichloridlösung, so hat das Lösungsgemisch im Gegensatz zu reiner Mo-kurichloridlösung die Fähigkeit verloren, Eiweiss, namentlich der Milch, zu koagulieren. Sogar längeres Kochen bJei1t einflusslos. Durch weiteren Zusatz von Fluornatrium, wie beispielsweise 12 oder 18 Teilen Fluornatrium zu 6'5 Teilen Merkurichlorid, tritt eine weitere Steigeiung der Komplexbildung ein, wie das bleibende Unvermögen, Milch selbst bei Siehehitze zum Gerinnen   Zu bringen, zeigt.

   Statt der reinen Fluorsalzlösungen lassen sich auch entsprechende Gemische von Fluor- mit Kieselfluorverbindungen neben Merkurichlorid veiwenden. 



   Die Einführung der zweckmässig 1 bis 2%igen Mischungen in das Holz geschieht entweder   als als Anstrich oder in geeignet gebauten Tränkbottich oder Kesseln nach einer der Qhlielhpn   

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AT78307D 1913-12-19 1917-10-10 Verfahren zum Konservieren von Holz. AT78307B (de)

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