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Maschine zum Einsetzen von Edelsteinen, Halbedelsteinen, synthetischen Steinen oder deren Nachahmungen in die zum Schleifen dienenden Halter.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Einsetzen von Edelsteinen, Halbedelsteinen, synthetischen Steinen oder deren Nachahmungen in die Halter, in welchen sie durch verschiedene Schleifvorgänge geschliffen und polieit werden. Es sind bereits Maschinen dieser Art bekannt, bei welchen die Halter achsial oberhalb einer zur Aufnahme der einzusetzenden Steine dienenden Form angeordnet werden, innerhalb welcher Steine und Halter genau zueinander zentriert werden.
Gemäss der Erfindung ist nun über dieser Form, auf deren oberes Ende der hohle Steinhalter aufgesetzt wird, ein Gefäss angeordnet, in welches das Wachs oder ein anderes zum Befestigen des Steines in dem Halter dienendes Bindemittel eingeführt oder geschmolzen wird und das mit einer Düse versehen ist, die in das Innere des Steinhalters eingeführt und durch
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Teil des Halters und in die Form oberhalb des Steines gedrückt wird,
Der Boden der Form besteht aus einem verschiebbaren Block, der mittels eines Hebels oder dgl. auf und ab bewegt werden kann, um Stein und Halter nach Befestigung des Steines aus der Form herauszuheben.
Der* Steinhalter selbst besitzt zweckmässig an seinem unteren Ende einen breiten Kopf, der auf seiner Unterseite mit Rippen versehen ist, die beim Befestigen des Steines im oberen Teil der Form liegen und das Bindemittel zwischen sich aufnehmen, so dass sie den fertigen Wachs-oder Bindemittelblock gegen Drehung zum Halter sichern. Die Rippen haben auch noch den Vorteil, dass, wenn die Form sich mit Wachs oder dgl. gefüllt hat, dasselbe zwischen
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haltenden, durch geeignete Kanäle mit ihm verbundenen Trichters befestigt, der mittels eines Hebels oder dgl. auf und ab bewegt werden kann.
Das Wachs oder dgl. fällt durch seine eigene
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einer Heizspirale zum Schmelzen des Wachses oder dgl. und das untere Ende des Trichters von einer Kühlspirale umgeben, die ein Schmelzen des Bindemittels im Trichter verhütet, so dass ein praktisches uid wirtschaftliches Arbeiten mit der Vorrichtung ermöglicht wird.
Die Zu-und Ableitungen für die Kühl-und Heizspiralen können in irgend einer bekannten Weise elastisch ausgebildet werden, um eine automatische Bewegung des Trichters zu ermöglichen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 eine Seitenansicht der Maschine, zum Teil im Schnitt,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Form, die unteren Teile des Scbmelzgefässes und die Ausspritzdüse, in der Stellung, in welcher das Wachs in die Form gedrückt werden kann,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Steinhalters mit einem darin eingesetzten Stein, Fig. 4 eine Unteransicht eines Halters.
Auf den senkrechten Führungsstangen 2, die auf dem Fussgestell 1 angebracht sind, ist ein Trichter 3 aufgesetzt. An demselben ist ein Gefäss 14 gebildet, das von einer Heizspirale 15 umgeben ist. Oberhalb der letzteren ist eine Kühlspirale 16 vorgesehen. Zum Auf-und Nieder- bewegen des Trichters dient ein Hebel 8, der bei 9 drehbar unterstützt und durch ein Glied 7 mit dem Trichter verbunden ist. 6 ist der Steinhalter, in den die an dem Schmelzgefäss 14 gebildete Einspritzdüse 5 bineinbewegt werden kann. Im unteren Ende des Halters 6 ist eine Schulter 19 gebildet, die, wenn die Düse sich in ihrer untersten Stellung im Halter 6 befindet. einen dichten Abschluss zwischen letzterem und der Düse bewirkt.
Das Wachs wird aus der Kammer 14 durch die Düse j mittels eines Kolbens 17 gedrückt, der in Stift- und Schlitzverbindung
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dass der Kolben 17 selbsttätig gehoben wild.
Um den Halter in einer festen Stellung zur Foim urd xur Düpe J zu halter. ist eine Klemm-
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Halters. Die Oberseite des Blockes 21 besitzt eine konische Aussparung 24, die den Stein 4 aufnimmt und ihn zum Zylinderinnenraum 23 und zum Halter 6 zentriert, welch letzterer zum Zylinder durch die konische Fläche 27 zentriert wird. Der Block 21 steht unter der Wirkung des bei 26 sich drehenden Fusshebels 25.
Nachdem das Wachs in den Halter und die Form eingespritzt und der Halter aus der Form ausgehoben worden ist, ist ein Wachsblock 30 entstanden, det den Stein 4 umfasst und denselben fest in dem Halter 6 hält, wobei die Rippen 29 den Eingriff noch fester machen und ein Drehen des Wscheblockes zum Halter verhüten.
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sparung 24 in Eingriff kommt, werden durch dieselbe Steine von verschiedenen Grössen mit der gleichen Genauigkeit zentriert. Es können auch mehrere der Boden blöcke 21 gebraucht werden, um die Leistungsfähigkeit der Maschine zu erhöhen.
Der Halter 6 wird zwischen die Backen 10, 11 gesetzt und ff. st gegen den konischen Sitz 22 am oberen Ende der Bohrung 23 gedrückt. Hierauf wird der Hebel 8 niederbewegt, um den Trichter 3 und die damit verbundenen Teile gegen die Form 20 und die Düse 5 in den Halter 6 hineinzubewegen, bis er gegen die Schulter 19 kcmmt. Das in dem Schmelzgefäss 14 verflüssigte Wachs wird dann mittels des Kolbens 17 und seines Hebels 18 durch die Düse 5 in die Form 20 gedrückt, indem alle Teile derselben oberhalb der Steinrundiste angefüllt werden, wobei durch
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selben ist, ein fester Wachsblock gebildet wird. Wenn die Form voll ist, werden dünne Streifen Wachs durch die Nuten zwischen den Rippen 29 nach aussen treten. so dass der Arbeiter erkennen
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Einsetzen von Edelsteinen, Halbedelsteinen, synthetischen Steinen cder deren Xachalllnungen in die zum Schleifen dienenden Halter, bei reicher die letzteren achsial oberhalb einer zur Aufnahme der einzusetzenden Steine dienenden Form angeordnet weiden. dadurch gekennzeichnet, dass über der Form (). auf deren ride der hohle Steinhalter (6) aufgesetzt wird, ein Gefäss (14) angeordnet ist, in welches das Wachs oder ein anderes
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