AT78014B - Verfahren zur Herstellung von Ventildichtungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Ventildichtungen.

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AT78014B
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Description


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    Die Packungen F können jede gewünschte Form haben, wie z. B. die in Fig. 1 bis 4 gezeigten Ober die Formplatte Q wird eine dünne Gummiplatten P gelegt und die mit Stifbolzen Q2 ver-   sehene Oberplatte Q1 wird gegen die Unterplatte Q gepresst, wobei die Stiftbolzen in die Bohrungen der   Unterplatte schliessend passen.   In diesem Zustande werden die Formplatten zwecks teilweiser Vulkanisierung in eine Vulkanisierpresse gebracht, wo sie etwa fünf Minuten lang unter   3#5   Atm. gehalten werden. Fig. 3 zeigt eine Gummiplatte nach diesem ersten Arbeitsgange, wobei die Dichtungsringe F1 in herausgepresster Form zu sehen sind. In diesem Zustande sind die Packungsringe noch elastisch und für die praktische Verwendung als Dichtungen zu weich. 



  Nach Entfernung der Gummiplatte werden diese Ringe auf die Kegel D gedrückt und mit diesen dann einer zweiten Vulkanisierung unterworfen, was Fig. 5 zeigt. Dabei werden die Kegel in Vertiefungen einer Formplatte R gebettet und vermittelst der   Oberplatte   fest eingedrückt, worauf das ganze dann in einer Vulkanisierpresse 25 Minuten lang bei einem Dampfdruck von etwa 3'5 Atm. fertig vulkanisiert wird, wodurch die Dichtung eine Härtung erfährt und 
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 verhindernde Nachvulkanisieren ein besonders guter Halt des dünnen Dichtungsringes auf dein Metall des   Ventilkörpers   herbeigeführt. 



   Das zweite Vulkanisieren wird vorzugsweise so weit getrieben, dass die Dichtungsringe in höherem Masse gehärtet werden, als dies bisher der Fall war, wenn das Vulkanisieren nur vor dem Aufziehen auf den   Ventilkörper stattfand.   Da sich die Dichtungsringe beim zweiten Vulkanisieren bereits am Orte ihrer künftigen Verwendung am Ventile befinden, so ist die mit dem zweiten Vulkanisieren verbundene Verringerung der Elastizität nicht schädlich, sondern im Gegenteil bei den dünnen Dichtungsringen, wie sie bei Ventilen der besprochenen Art verwendet werden, sogar von Vorteil. Die Dichtungsringe behalten   nunmehr   ihre Form besser bei als bisher und können nicht leicht verschoben werden oder ausspringen.

   Es hat sich auch gezeigt, dass sie nach dem zusätzlichen Vulkanisieren oder Härten nicht so leicht am Sitz ('haften bleiben, als dies bisher der Fall war. 



   Die Ventilsitze und andere Ventilteile werden gewöhnlich aus Messing oder dgl. hergestellt und dann zum Schutze gegen Rost und dgl.   vernickelt. Gemäss   der Erfindung wird nun'das Vernickeln erst vorgenommen, wenn der Dichtungsring auf dem Ventilkörper vulkanisiert worden ist. Es hat sich gezeigt, dass das Vernickeln dann ohn jede sch1 dliche Beeinflussung des Dichtungsringes vorgenommen werden kann. Wenn das   Veiln'keln wohl   auch vor der Anbringung des 
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 der Gummi am Messing bedeutend besser haftet, als   a !) einer vernickelten Oberfläche.   



   Das   Verfahren gemäss   der Erfindung ist auch auf das eigentliche Ventil H leicht anzuwenden. 



  Wenn der Dichtungsring J eingelegt wird, muss er unter Dehnung über die Schulter oder den Bund   ll   treten und sich dann darunter im Einschuitte K zuammenziehen. Gemäss der vorliegenden Erfindung erfolgt das Aufbringen nach dem Vorvulkanisieren. Durch das zweite   Vulka-   nisieren wird der   Dichtungsring gehärtet   und sein Anhaften am Metall   herbeigeführt,   so dass er schwieriger zu verschieben ist, besser hält und dauerhaiterim Gebrauche ist, als dies bisher der Fall war.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Ventildichtungen durch Befestigung von kleinen und dünnen Gummidichtungsringen an den Teilen von Luft. sei) lauchventilen oder ähnlichen kleinen Gegenständen unter stufenweisem Vulkanisieren, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummiringe oder dgl. vor dem Aufziehen auf den Ventilkörper oder dgl. nur soweit vorvulkanisiert werden, dass sie genügend elastisch bleiben, um das Aufziehen zu gestatten, worauf das Nahvulkanisieren nur in solchem Grade erfolgt, dass eine weitere Härtung und guter Halt 3m Ventilkörper erzielt, der gummidichtungsring aber noch so weich erhalten wird, um abdichtend wirk en zu können 2.
    Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der vorvulkanisierte Gummiring. auf dem ihn tragenden Metallteile aus Messing oder dgl. vor dem üblichen Vernickeln aufgezogen und nach vulkanisiert wird, so dass durch das Anliegen an den nichtvernickelten Metallteil besonders guter Halt der aufvulkanisierten Gummidichtung erzielt wird, worauf erst das Vernickeln derfreienMetallteileerfolgt.
AT78014D 1914-07-24 1914-07-24 Verfahren zur Herstellung von Ventildichtungen. AT78014B (de)

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