AT77909B - Magnetmotorzähler. - Google Patents

Magnetmotorzähler.

Info

Publication number
AT77909B
AT77909B AT77909DA AT77909B AT 77909 B AT77909 B AT 77909B AT 77909D A AT77909D A AT 77909DA AT 77909 B AT77909 B AT 77909B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
magnetic motor
collector
voltage
meter
motor counter
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis & Gyr Ag filed Critical Landis & Gyr Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT77909B publication Critical patent/AT77909B/de

Links

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Magnetmotorzähler.   



   Es sind Magnetmotorzähler bekannt geworden, bei welchen durch eine von der Netzspannung beeinflusste Vorrichtung eine Änderung des Magnetfeldes oder eine Änderung des Ankerstromes oder eine Änderung der relativen Lage der Ankerwicklung oder der Dämpfungscheiben zum Magnetfeld oder endlich eine Änderung der Kommutierung herbeigeführt wurde, zum Zwecke, die Angaben des Zählers proportional dem Produkt aus Stromstärke und Spannung zu machen, so dass der Zähler nicht mehr Ampèrestunden, sondern Wattstunden registrierte. 



   Ebenso sind bereits Magnetmotorzähler bekannt geworden, bei welchen der Einfluss der Reibung in den Lagern, im Zählwerk usw. auf die   Messgenauigkeit   durch einen von der Netz- 
 EMI1.1 
 
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Figur schematisch dargestellt, und zwar ist als Beispiel ein Zähler   gewählt,   bei welchem die Kommutierung des Ankers in   Abhängigkeit   von der   Grösse   der Netzspannung geändert wird.

   Zu diesem Zwecke sind die   isolierendenSchlitze zwischen denKollektorlamellen   nicht achsparallel, sondern in einer Schraubenlinie um die Achse   geführt   und die Bürsten werden in   Abhängigkeit   von der Grösse der Netzspannung annähernd parallel zur   Kol1ektorachse   auf dem Kollektor verschoben. 



   Es bedeutet   X 8 den   permanenten Magneten des Zählers, an dessen Nordpol   N   ein Fortsatz angebracht ist, welcher ein Streufeld erzeugt. Im Bereiche dieses Streufeldes ist eine dünndrähtige Spule a angeordnet, welche sich um eine Achse b drehen kann und von einem der Netzspannung proportionalen Strom durchflossen wird. Je nach der Grösse der Netzspannung schwingt also diese Spule a um die Drehachse b um einen bestimmten Winkel nach links oder rechts aus der Mittellage. Mit der Spule a mechanisch verbunden sind die   Kollektorbürsten   c und d, oder mindestens eine derselben. In der Figur ist die hintere Bürste c von ihrem Befestigungspunkt aus nach unten, die vordere Bürste d nach oben geneigt gezeichnet.

   Es wird hiedurch der Vorteil erreicht, dass die Richtung der Bürsten in jeder Stellung derselben annähernd senkrecht auf den   Kollektorschlitzen   steht. Wenn sich die Spule a bewegt, so bewegen sich auch die Auflagepunkte der Bürsten auf dem Kollektor nach oben oder unten und infolge der   schrägen   Schlitze im Kollektor ändert sich die Kommutierung des Ankerstromes und damit auch die Tourenzahl des Ankers selbst.

   Wenn die Spannung beispielsweise um   + 15%   von einem Mittelwert abweicht, so kann man die Schrägung der Schlitze und des Kollektors und die Grösse der Bewegung der Bürsten auf demselben so einstellen, dass bei der höchst vorkommenden   Spannung die Kom-   mutierung richtig und damit die Tourenzahl des Ankers bei einer bestimmten Stromstärke ein 
 EMI1.2 
 schlitze und Einstellung der richtigen Grösse der Bürstenverschiebung kann es auf diese Weise erreicht werden, dass der Zahler innerhalb gewisser Grenzen die im Netz verbrauchten Watt- 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 spannung um einen bestimmten Winkel in oder entgegen der Drehrichtung auf dem Kollektor verdreht. 



   Der   Nebenscl1lussstrom   zur Kompensation der Reibung fliesst über die Ankerwicklung, einen Hilfswiderstand e und einen Vorschaltwiderstand f zur anderen Netzleitung. Die oben erwähnte Spule a ist hinter den Widerstand f geschaltet und bildet also einen Teil des   Vorschalt-   widerstandes. Für bestimmte Netzspannungen kann man unter Umständen einen besonderen Widerstand f   überhaupt   entbehren. 



   Wie aus der Figur und der Schaltung ersichtlich, dient der gleiche Nebenschlussstromkreis einesteils dazu, die Reibung zu kompensieren, und andernteils dazu, den Zähler spannungempfindlich zu machen. 



   Es ist ohne weiteres klar, dass man den richtigen Verlauf des den Anker durchsetzenden Teiles des Verbrauchsstromes (bezw. bei sogenannten Hauptstromzählern den richtigen Verlauf des   gesamtep. verorauchsstromes im   Anker) sowie den zur Kompensation der Reibung dienenden   Kzinpenzetionbistrom   auch bei der beschriebenen Zählerart durch eine der bekannten   Vorrich-   tungen stets in richtige Sinne durch den Anker leiten kann. Es kann zu diesem Zwecke beispielsweise eine Einrichtung nach D. R. P. Nr. 292067 Anwendung finden. 



   Um die Angaben des Zählers proportional den im Netz verbrauchten Wattstunden zu machen, kann jede der bekanntgewordenen oder in der Einleitung erwähnten Anordnungen gewählt werden und es ist nicht nötig, gerade die als Ausführungsbeispiel   ausführlich   behandelte Einrichtung anzuwenden. 



   Wie aus vorstehendem ersichtlich ist, weist der beschriebene Zähler   gegenüber   den zu dem gleichen Zwecke bekanntgewordenen Vorschlägen erhebliche Verbesserungen auf. Diese bestehen in einer mechanischen Vereinfachung der Konstruktion, indem nur ein verhältnis- mässig einfach herzustellender Kollektor mit einer einfachen Einrichtung zur Verschiebung desselben oder mindestens einer Bürste notwendig ist. In elektrischer Hinsicht wird der Vorteil einer vollkommenen Kompensation der Reibung erzielt ; überdies tritt eine wesentliche Energie- ersparnis ein, da die beiden Ziele, nämlich Spannungsabhängigkeit und Reibungskompensation, durch den gleichen Hilfsstrom erreicht werden, dessen   überschüssige   Energie bisher nutzlos in Widerständen vernichtet werden musste.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Magnetmotorzähler mit Vorrichtung zur Kompensation der Reibung durch einen von der Netzspannung abgezweigten Hilfsstrom, dadurch gekennzeielhnet, dass mindestens ein Teil dieses Hilfsstromes eine Einrichtung betätigt, welche die Angaben des Zählers proportional den verbrauchten Wattstunden macht.
AT77909D 1916-12-02 1917-11-21 Magnetmotorzähler. AT77909B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH77909X 1916-12-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT77909B true AT77909B (de) 1919-08-25

Family

ID=4330504

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT77909D AT77909B (de) 1916-12-02 1917-11-21 Magnetmotorzähler.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT77909B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1923525A1 (de) Motoranordnung,bei welcher der magnetische Kreis eine duenne Schicht aus einem harten Magnetwerkstoff aufweist
AT77909B (de) Magnetmotorzähler.
DE2311101A1 (de) Tachogenerator
DE244709T1 (de) Anzeige oder anzeigevorrichtung.
DE1488747B2 (de) Elektrischer schrittschaltmotor
AT37685B (de) Elektrizitätszähler für Gleichstrom mit permanentem Magneten und einem in dessen Felde angeordneten Anker.
AT25578B (de) Motorelektrizitätszähler.
AT97325B (de) Elektrische Fahrzeugbeleuchtungsanlage.
DE558266C (de) Geschwindigkeitsmesser
DE689314C (de) Gleichstromgenerator fuer konstante Spannung
DE297118C (de)
DE911516C (de) Elektrisches Drehspulmessgeraet
DE711412C (de) Selbsttaetiges elektromagnetisches Arbeitsgeraet, z.B. elektromagnetisches Relais
DE472066C (de) Einrichtung an Motorzaehlern zum Anzeigen der Effektivwerte
DE629265C (de) Gleichstromzaehler mit erhoehtem bzw. vergleichmaessigtem Drehmoment
DE2620860C2 (de) Schrittmotor für eine elektrische Uhr
AT81513B (de) Gleichstrom-Dynamomaschine zur Erzeugung annähernd konstanter Spannung bei veränderlicher Drehzahl.
AT69328B (de) Reguliereinrichtung für das Laden von Akkumulatorenbatterien.
DE105463C (de)
AT67581B (de) Vorrichtung zum elektromagnetischen Zählwerksantrieb für Gleichstrommotorzähler.
DE401977C (de) Triebsystem fuer Messgeraete, im besonderen fuer Elektrizitaetszaehler, dessen Triebflaechen durch einen U- und T-foermigen Kern des Spannungseisens vergroessert sind
DE656702C (de) In ein Reihenschaltungssystem eingeschalteter Gleichstrom-Gleichstrom-Umformer
AT19738B (de) Motorzähler mit gekreuzten Ankerfeldern.
DE1265625B (de) Elektronischer Impulsgeber fuer einen Laeufer aufweisende Elektrizitaetszaehler
AT67580B (de) Astatischer Wattstundenzähler.