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Schalldämpfendes Unterlagskissen für Schreibmaschinen.
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Unterlagskissen für Schreibmaschinen. Nach der Erfindung wird mit einer nach der in diesem Patente beschriebenen Art zusammengesetzten schalldämpfenden Platte noch eine zweite, in ähnlicher Weise, jedoch ohne durch Klötzchen ausgefüllte Aussparungen, hergestellte Platte in ein einziges Kissen zusammengefügt, so dass durch die in dieser Weise erhöhte Elastizität des Unterlagskissens die Nebengeräusche der Schreibmaschine noch ausgiebiger gedämpft werden. Die Verbindung geschieht in der Weise, dass die beiden Kissenhälften an ihren nicht gepolsterten Flächen aneinander geklebt, genäht oder in irgend welcher ähnlichen Weise dauernd zusammengefügt werden.
Dadurch wird die Unterlage an ihren äussersten Rändern denkbar dauerhaft, da letztere die Tischfläche nicht mehr berühren können, so dass die Bezugstoffe von der Karton platte sich m folge Reibung nicht ablösen können. Die Erfindung bezieht sien weiter auf federnde Fussein. atzbeschlägc die am Unterlagskissen angewendet werden.
Das Unterlagskissen nach der Erfindung ist in Fig. 1 im Längsschnitte veranschaulicht.
Die Fig. 2, 3 und 4 stellen die Fusseinsatzbeschläge dar.
Eine jede Kissenhälfte besteht aus einer Platte a bzw. a' aus Pappe, Kart ou. Holz oder dgl.,
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Tuch, Leinen oder anderen Stoffen gepolstert ist. In der oberen Kissenhälfte c sind an den den Maschinetlfissen entsprechenden Stellen Aussparungen angeordnet, die mit Klötzchen b aus Holz. Hartgummi oder anderen harten Stoffen, die unter Druck nicht nennenswert an Stärke verlieren, ausgefüllt sind. Die beiden Kissenhälften werden mit ihren nicht gepolsterten harten, mit Pappe @ (Fig. 1) beklebtes Böden aneinander geklebt und-oder-an ihren Aussenrändern noch zusammengenäht, wie dies in der Zeichnung veranschaulicht ist oder in irgend welcher ähnlichen Weise zusammengefügt.
Die harten Aussparungen verlieren durch die rückseitige weiche Polsterung ihre harte Wirkung, so dass das Geräusch der Maschinen noch ausgiebiger gedämpft wird. An die harten Aussparungen der oberen Kissenhälfte werden mit Blattfedern versehene Schreibmaschinen- Fusseinsatzbeschläge befestigt, die je nach der Gestalt der Maschinenfüsse einen runden oder viereckigenGrundrissaufweisen.
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Wirkung schwächer ist.
Das beschriebene Kissen lässt sich bedeutend billiger herstellen als die bis jetzt üblichen, besseren Filzunterlagen, dämpft sehr ausgiebig auch die beim Maschinenschreiben durch Erschütterung entstehenden Nebengeräusche, da die ganze Tischfläche mit bestem schalldämpfenden Material belegt ist, ist frei von Filzhaaren und lässt sich leicht reinigen, verleiht der Maschine infolge seiner Elastizität und gespannten Polsterung einen angenehmen, weichen Anschlag. Die federnde Eigenschaft des Unterlagkissens schont auch die Maschine und verlängert deren Lebensdauer (während auf hartem Boden Schrauben und Muttern infolge Erschütterung sich lockern können).
Auf dem erfindungsgemässen Kissen kann auch die Maschine ohne weiteres von Ort zu Ort ge-
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in die Platte einsinken, so dass ein eventuelles Berühren der Hebel mit der Platte ausgeschlossen ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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gekennzeichnet, dass die mit Klötzchen aus Holz, Hartgummi oder dgl. ausgefüllten Aus- sparungen nur etwa die obere Hälfte der Kissenhöhe einnehmen, so dass sich unter den Klötzchen eine genügend starke, federnde und schalldämpfende Schicht befindet, um das Fortpflanzen der
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verhindern.