AT77843B - Knalldämpfe für Feuerwaffen. - Google Patents
Knalldämpfe für Feuerwaffen.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A21/00—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
- F41A21/30—Silencers
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
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Knalldampfe für Feuerwaffen.
Bei dem Knalldämpfer nach dem Stammpatente Nr. 63619 wird der Knall bei der Feuerwaffe dadurch vernichtet, dass die beim Abfeuern entstehenden Pulvergase in eine Wirbelbewegung in den Hohlzylindern versetzt werden. Diese Hohlzylinder sind in einem Gehäuse eingepasst und das Ganze an der Laufmündung der Waffe befestigt.
Nach dom Stammpatente dienen zur Ablenkung der Gase in die Hohlzylinder besondere Hohlkugeln, die in Hohlzylinder eingelegt sind. Aber weitere Versuche haben nun ergeben, dass die Pulvergase in die Hohlzylinder ohne diese Hohlkugeln eingeleitet und in Wirbelbewegung versetzt werden können, und zwar in folgender Weise :
Jeder Hohlzylinder hat nur eine Öffnung auf der Seite für die Gase und das Ge- schoss. Die Gase strömen beim Abfeuern direkt ohne Hilfe der Hohlkugeln in jeden Hohlzylinder schräg von der Seite ein, wodurch sie in Wirbelung versetzt werden.
Die Dämpfungskammern können 111 einer Reihe hergesteltt werden ; besser ist es,
EMI1.1
Fig. 1 zeigt den Längsschnitt des Knalldämpfers von der Seite, in welchem die Hohlzylinder dargestellt sind. Fig. i1'\t der wagerechte Längsschnitt des Knaltdämpfers nach der Linie A-B von Fig. 1. FIg. ; ; ist die Ansicht auf zwei einfache Hohlzylinder von rückwärts.
Fig. 1 stellt das Innere eines solchen Knalldämpfergehäuses dar. Darin befindet sich eine Reihe Hohlzylinder e. Die Ausfuhrungsform der zylinderförmigen Kammern ist ähnlich mit der im Stammpatente. Jeder Ilolilzyliuder hLt aber nur eine Seitenöffnung h. Die Seitenöffnungen A sind so gross, mie das Kaliber der betreffenden Feuerwaffe. Stehen die Hohlzylinder in einer Doppelreibe, so besitzt jede Dämpfungskammer nur halbe Öffnung des Kalibers der betreffenden Feuerwaffe, was deutlich die Ausführungsform Fig. (2 und 3) veranschaulicht. Da bilden dann zusammen je zwei Hohlzylinder eine volle runde Öffnung h.
EMI1.2
eisen und Nuten befestigt.
Jede Dämpfungskammer besteht aus zwei Teilen, die etwa in der Mitte verschraubt sind. Die Hohlzylinder, die näher der Laufmündung liegen, sind mit grosser Spannung belastet und müssen daher aus Stahlbtcch verfertigt werden ; sie müssen aber auch an den Wänden des Gehäuses befestigt sein, damit nicht die vorderen zusammenbrechen.
Bei der vorliegenden Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 ist die Wirkungsweise des Knalldämpfers folgende : Die beim Schusse entstehenden Pulvergase gelangen mit hoher Geschwindigkeit durch die Öffnungen k in die Hohlzylinder e. Die Pulvergase strömen in das Innere der Hohlzylinder c sehr son der Seite ein, wodurch sie in schnell tangentiale Drehbewegung versetzt werden. Wenn sich die wirbelnde Bewegung vermindert, treten die Gase in weitere Kammern, wo sich der Vorgang mit geringerer Schnelligkeit wiederholt, bis die Gase schliesslich langsam und mit schwacher Spannung durch die Öffnung f ge- dämpft ins Freie ausgehen.
Diese Ausführungsform vereinfacht nicht nur die Konstruktion des Knalldämpfers, sondern vermindert auch sein Gewicht und erhöht die Dämpfung des Knalles bedeutend.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ausführungsform des Knalldämpfera für Feuerwaffen nach dem Stammpatente Nr. 63619, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Hohlzylinder, die in dem vorn auf der Laufmündung befestigten Gehäuse in einer Reihe oder in Doppelreihe angebracht sind und zum Hervorrufen der Wirbelbewegung der Gase dienen, die Laufachse nicht schneiden, sondern seitlich kreuzen urd dass daher jeder Hohlzylinder (c) für den Durch- gang des Geschosses und der Gase eine Seitenöffnung (h) besitzt.
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Claims (1)
- 2. Knalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei der in einer Doppelreihe angebrachten Hohlzylinder zusammen eine so grosse Öffnung für den Durch- gang des Geschosses und der Gase bilden, wie das Kaliber der betreffenden Feuerwaffen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT63619T | 1912-12-30 | ||
| AT77843T | 1915-11-04 |
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| AT77843B true AT77843B (de) | 1919-08-25 |
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ID=25603025
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| AT77843D AT77843B (de) | 1912-12-30 | 1915-11-04 | Knalldämpfe für Feuerwaffen. |
Country Status (1)
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6658983B2 (en) * | 2002-04-04 | 2003-12-09 | Wright-Malta Corporation | Gun muffler and noise abatement system for large caliber gun |
| EP3538834A4 (de) * | 2016-11-14 | 2021-02-17 | Spectre Enterprises, Inc. | Schalldämpfer |
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1915
- 1915-11-04 AT AT77843D patent/AT77843B/de active
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| WO2003085351A3 (en) * | 2002-04-04 | 2004-02-19 | Wright Malta Corp | Gun muffler system for large caliber gun |
| EP3538834A4 (de) * | 2016-11-14 | 2021-02-17 | Spectre Enterprises, Inc. | Schalldämpfer |
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