AT51652B - Schalldämpfer für Schußwaffen. - Google Patents

Schalldämpfer für Schußwaffen.

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AT51652B
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Austria
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balls
silencer
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George Furgison Childress
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George Furgison Childress
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  Schalldämpfer für   Schusswa1fen.   



   Die Erfindung bezieht sich auf einen   Schalldämpfer   für Schusswaffen und bezweckt, eine Vorrichtung zu schaffen, bei deren Anwendung der beim Abfeuern der Waffe auftretende Knall aufgehoben oder wenigstens nahezu unhörbar gemacht wird. 



   Dieser Zweck wird vermittelst einer Anzahl hohler, durchlochter Kugeln erreicht, die in einem an dem Ende der Waffenmündung angebrachten Gehäuse in fester Stellung angeordnet sind ; der Lauf der Waffe setzt sich in den Kugeln und in dem genannten Gehäuse fort. 



   Die beim Abfeuern erzeugten Gase machen in jeder Kugel eine Wirbelbewegung durch, 
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 soweit verringert, dass sie am Ende des   Gehäuses geräuschlos   austreten. 



   In der Zeichnung ist : Fig. 1 ein senkrechter Längsschnitt durch den an der Mündung einer Schusswaffe angebrachten   Schalldämpfer,   bei dem die Hohlkugeln in ihrer Stellung innerhalb des Gehäuses dargestellt sind. Fig. 2 ist eine Seitenansicht einer der Kugeln. Fig. 3 ist ein senkrechter Mittelschnitt in der   Längsachse   des   Gehäuses   durch eine Kugel. Fig. 4 ist ein Querschnitt durch eine Kugel und das   Gehäuse   auf   der Linie j--. t   der Fig.   l.   



   In der   Zeichnung   bezeichnet 1 die Mündung der Schiesswaffe, an der der   Schalldämpfer   angebracht ist und 2 bezeichnet deren Lauf. Das Schalldämpfergehäuse 3 hat zylindrische Gestalt 
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 steht ein   mit ihr einheitlicher Kragen   5 vor, der auf die Mündung der Waffe aufgeschraubt ist. Das andere Ende des Gehäuses j ist durch eine Wand 6 geschlossen, die, um dem inneren Druck besser Widerstand leisten zu können, etwas nach innen durchgebogen ist : diese Wand ist mit einer Öffnung 7 zum Durchlass des Geschosses ausgerüstet. 
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 Halbkugel 8 die kleinere Halbkugel 9 etwas überlappt. Aus der Zeichnung geht hervor, dass die Kanten der beiden Halbkugeln nur an deren unteren Hälften aneinander anliegen.

   Der Halbmesser der   oberen Hälfte der Halbkugel 9 nimmt von den Seiten   nach ihrem oberen Teile   allmählich   ab, und von diesem oberen Teile steht eine Zunge 11 nach innen vor. Zwischen dieser Zunge und einer ähnlichen von der Halbkugel 8 vorstehenden Zunge 12 bleibt ein Durchlasskanal 13 fur 
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 Wand der Kugel nach   innen umgebogen   ist, so dass eine   Schulter 1J entsteht, gegen die die   durch den   Kanal 7J eintretenden Gase anstossen   und nach unten   abgelenkt werden,   so dass ihr unmittelbarer Austritt durch die Öffnung 75 verhindert wird. 
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 Weise an einer der beiden Halbkugeln befestigt, ehe diese zusammengestellt werden.

   Der Zweck der Scheidewand ist. die Kugel zu versteifen und zu verhindern, dass ihre Wände durch den Druck 
 EMI1.6 
 

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 jedoch durch den Kanal 13 in die Kugel eintritt. Die Gase treten in die Kugel mit hoher Geschwindigkeit ein und werden auf Grund ihres   Aufstossens   gegen die Schulter 15a in schnelle Drehung versetzt. Wenn die Geschwindigkeit der Gase abgenommen hat, treten sie durch die   Onnung J   in die nächste Kugel über, in der sie weiter expandieren und in der ihre Geschwindigkeit weiter verringert wird. Wenn die Gase in dieser Weise alle Kugeln durchströmt haben, treten sie unter verringertem Druck und mit verringerter Geschwindigkeit durch die Öffnung 7 aus, wobei ein Knall nicht mehr erzeugt wird. 



   Die Kugeln sind vorzugsweise aus Aluminium hergestellt und ihre Anzahl wechselt entsprechend dem Kaliber der Schusswaffe, für die der Schalldämpfer bestimmt ist. 



   Der beschriebene Schalldämpfer ist weniger dem Verschmutzen ausgesetzt, wie die grosse   Mehrzahl ähnlicher Vorrichtungen,   da die Geschwindigkeitsverringerung der Gase in verhältnismässig grossen Räumen vor sich geht. 
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1. Schalldämpfer für Schusswaffen, dadurch gekennzeichnet, dass an der Mündung der Waffe ein Gehäuse vorgesehen ist, in dem Hohlkugeln gelagert sind, durch die die Gase hindurch geleitet werden, und dass in diesen Kugeln die Geschwindigkeit der Gase durch deren Expansion und die von ihnen im Innern der Kugeln   ausgeführte   Wirbelbewegung verringert wird, so dass beim Austreten der Gase aus dem Gehäuse kein Knall erzeugt wird.

Claims (1)

  1. 2. Schalldämpfer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkugeln aus je zwei Halbkugeln bestehen, an deren oberen Hälften zwischen den Kanten der beiden Halbkugeln ein Durchlasskanal für die Gase gebildet ist, an dessen Ende die Gase durch einen Anschlag nach dem Innern der Kugel abgelenkt und in schnelle Drehung versetzt werden.
    3. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugeln durch in ihren unteren Hälften in der Längsrichtung des Gehäuses angeordnete Scheidewände versteift sind, EMI2.3
AT51652D 1909-10-04 1910-05-11 Schalldämpfer für Schußwaffen. AT51652B (de)

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