AT77661B - Plattenförmige, für doppelpolige Schaltung geeignete Elektrode aus geschmolzenem Eisenoxyd. - Google Patents

Plattenförmige, für doppelpolige Schaltung geeignete Elektrode aus geschmolzenem Eisenoxyd.

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AT77661B
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Stanislaus Dr Laszczynski
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   Die Verwendung von Elektroden aus geschmolzenem Eisenoxyd für die Zwecke der elektrolytischen Chloratherstellung ist bekannt. Solche Elektroden werden zunächst durch Schmelzen von Eisenoxyd im elektrischen Ofen und Giessen der Schmelze in Form von Röhren hergestellt. So ist unter anderem in der deutschen Patentschrift Nr. 243543 eine Elektrode beschrieben, bei welcher in eine Eisenoxydulmasse Drahtnetze oder   Dr & htkaige   aus Eisen, Nickel und dgl. eingebettet sind, ähnlich wie bei der Herstellung von Eisenbetonbau oder   Drahtglas.   Hiedurch soll die geschmolzene Masse, die sonst nach dem Erstarren ausserordentlich spröde und zerbrechlich ist, eine bedeutende mechanische Festigkeit erhalten. 



   Elektroden mit eingebettetem Drahtnetz sind jedoch für die Elektrolyse von Chloralkalien unbrauchbar und haben aus folgenden Gründen nur eine sehr kurze Lebensdauer. 



  Das geschmolzene Eisenoxyd nimmt beim Erstarren eine krystallinische Struktur an und ist überaus spröde. Infolge der ungleichen   Ausdehnungskoeff'z'SEten   des Drahtnetzes und des Eisenoxydes entstehen daher beim Erkalten der Schmelze trotz sorgfältigster Kühlung zahlreiche feine und feinste Haarrisse und Sprünge. So fein auch diese Sprünge sein mögen, die Flüssigkeit zieht dennoch in dieselben ein, gelangt daher zu dem Drahtnetz selbst und führt, durch die   anodis he Chloratentwicklung an   dem Metalle fressend, in kurzer Zeit den vollständigen Zerfall des ganzen Systems herbei, denn selbst.   Impräg-   nationen mit Paraffin oder ähnlichen Materialien vermögen nicht die anodische Strom-   wirkung auf die Dauer aufzuhalten. 



  Die Erfindung betrifft nun eine Elektrode aus geschmolzenem Eisenoxyd, durch die   die vorgenannten Ubelstände vollkommen beseitigt sind und die sich demzufolge für die elektrolytischeChloratherstellungvortrefflicheignet. 



   Gemäss der Erfindung ist   da,   die Masse der Elektrode stützende Drahtnetz nicht wie bisher in der Masse selbst   eln'bettet, sondern   an einer Seite der Elektrodenplatte derart angeschmolzen, dass die Drahte etwa zur Hälfte ihrer Stärke in der Masso sich befinden, zur Hälfte aus derselben vorstehen und sichtbar sind. Eine solche Elektrode kann 
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 lage ausgebreitet und das    geschmo\1   eine Eisenoxyd darüber gegossen wird. Hiedurch wird eine Elektrodenplatte erhalten,   dut. tuf   der einen Seite eine   glatto Eisenoxydobertläche   zeigt, während auf der anderen Seite das Drahtnetz zur Hälfte über das Eisenoxyd erhaben ist.

   Für die elektrolytische Chloratherstellung wird nun diese Elektrode in an sich bekannter Weise doppelpolig    gebd.j 'i,   und zwar in der Weise, dass die Drahtnetzseite Kathode ist. Auf diese Weise   schützt   der Strom selbst das Eisengerippe gegen Zerstörung. da ja durch diese Schaltung absolut kein Chlor mit dem Drahtnetze in Berührung kommen kann. 

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Claims (1)

  1. PATIENT-ANSPRUCH : Plattenförmige, für doppelpolig Schaltung geeignete Elektrode aus geschmolzenem Eisenoxyd, besonders für die elektruty tische Chloratherstellung, dadurch gekennzeichnet, EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT77661D 1913-10-21 1913-10-21 Plattenförmige, für doppelpolige Schaltung geeignete Elektrode aus geschmolzenem Eisenoxyd. AT77661B (de)

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