AT772U2 - Verfahren und vorrichtung zum betrieb einer maschine zum trockenen gleitschleifen bzw. polieren - Google Patents

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AT772U2
AT772U2 AT0064795U AT64795U AT772U2 AT 772 U2 AT772 U2 AT 772U2 AT 0064795 U AT0064795 U AT 0064795U AT 64795 U AT64795 U AT 64795U AT 772 U2 AT772 U2 AT 772U2
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betrieb einer Maschine zum trockenen Gleitschleifen bzw. Polieren, wobei die Maschine mit einem feststehenden Arbeitsbehälter versehen ist, in dessen Bodenbereich ein durch einen Ringspalt hievon getrennter Drehteller angeordnet ist. Ferner ist Gegenstand der Erfindung eine Vorrichtung zur   Durchführung   eines solchen Verfahrens. 



   Bei bekannten Maschinen zum trockenen Gleitschleifen bzw. Polieren werden-die-zu bearbeitenden Werkstücke zusammen mit Schleif-bzw. Polierkörpern in den Arbeitsbehälter eingebracht und anschliessend wird der Drehteller in Drehung versetzt. Das Füllgut wird dabei durch den Drehteller in 
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 Werkstücken und durch den verstärkten Anpressdruck unter Einwirkung der Fliehkraft wird das Schleifen bzw. Polieren der Werkstücke bewirkt. 



   Es ist allerdings ein bis heute noch nicht befriedigend gelöstes Problem, eine solche Maschine "trocken" also ohne Zusatz zu den mit den in Poliertrommeln üblicherweise verwendeten Betriebsmitteln, wie   z. B. Walnuss-   Schrot, Maiskolben-Schrot, Holzpolierkörper usw., störungsfrei zu betreiben. Der Grund hiefür liegt insbesondere in der nur schwer beherrschbaren   Wärmeentwicklung   im Arbeitsgemisch Schleif-bzw.   Polierkörper/Werkstücke   und den damit verbundenen unterschiedlichen Ausdehnungen der verschiedenen Konstruktionsteile einer solchen Maschine, wie auch in der Tatsache, dass sich der konstruktionsbedingte Spalt zwischen dem Drehteller und dem Arbeitsbehälter mit dem Poliermedium verkleben kann. 



   Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Nachteile beim trockenen Gleitschleifen bzw. Polieren zu vermeiden, was dadurch erreicht wird, dass im Bereich des Ringspaltes ein flüssiges oder gasförmiges Medium, vorzugsweise Pressluft, eingebracht wird. 



   Es hat sich gezeigt, dass durch die Aufbringung eines flüssigen oder 
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 Kühlwirkung erreicht wird, andererseits aber auch das Verkleben des Ringspaltes verhindert wird. 



   Zweckmässig wird das flüssige oder gasförmige Medium vor dem Einbringen im Bereich des Ringspaltes gekühlt. 



   Das Einbringen des flüssigen oder   gasförmigen   Mediums in den Bereich des Ringspaltes kann bei einer erfindungsgemässen Vorrichtung dadurch ermöglicht werden, dass in der Wand des feststehenden Arbeitsbehälters und/oder im Drehteller Kanäle angeordnet sind, die mit zum Ringspalt weisenden Öffnungen versehen sind. 



   Es ist aber auch möglich, eine Vorrichtung so auszubilden, dass unterhalb des Drehtellers ein Raum angeordnet ist, der mit einer Zuführöffnung für das über den Ringspalt entweichende flüssige oder gasförmige Medium versehen ist. 



   Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben, ohne auf dieses Beispiel beschränkt zu sein. Dabei zeigt Fig.   l   schematisch im Schnitt eine erfindungsgemässe   Vorrichtung und   Fig. 2 stellt in vergrössertem Massstab das   Detail "A" dar.    



   Bei der Vorrichtung nach Fig.   l   kann durch einen Drehteller   1,   der um eine Drehachse 2 in Drehung versetzbar ist, auch das Arbeitsgemisch Poliermedium/Werkstücke 3 in Drehung versetzt werden. Durch die Reibung dieses Arbeitsgemisches 3 an der feststehenden Wand des Arbeitsbehälters 4 und die Wirkung der Fliehkraft wird die für solche Geräte typische ring-bzw. spiral-oder, schraubenförmige Bewegung des Arbeitsgemisches 3 hervorgerufen. Der Drehteller   l   ist dabei von der feststehenden Wand des Arbeitsbehalters 4 durch einen Ringspalt 5 getrennt. 



   Insbesondere aus Fig. 2 ist eine Zuführöffnung 6 ersichtlich, über die ein eventuell gekühltes flüssiges oder gasförmiges Medium in den Raum 6'unter dem Drehteller   l   eingebracht werden kann. Dieses flüssige oder gasförmige Medium, vorzugsweise Pressluft, entweicht dann über den Spalt 5 in das 
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In Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung skizziert, bei der das vorzugsweise gekühlte flüssige oder gasförmige Medium über Öffnungen 7 direkt in den Spalt 5 eingebracht wird. Diese Öffnungen 7 können sich sowohl in einem Ringkanal 8 der feststehenden Wand 4 als auch in einem Ringkanal 9 des Drehtellers   l   befinden. Die Mediumzufuhr erfolgt zweckmässig aus dem Raum 6'unter dem Drehteller 1, in den das Medium auch wieder zurückströmt. 



   Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abänderungen möglich. So könnte das vorzugsweise gekühlte Medium aus dem Raum 6'unter dem Drehteller 1 auch direkt auf den Drehteller   l   oder die Wand des feststehenden Arbeitsbehälters 4 aufgebracht werden.

Claims (4)

  1. Ansprüche l. Verfahren zum Betrieb einer Maschine zum trockenen Gleitschleifen bzw. Polieren, wobei die Maschine mit einem feststehenden Arbeitsbehälter (4) versehen ist, in dessen Bodenbereich ein durch einen Ringspalt (5) hievon getrennter Drehteller (1) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Ringspaltes (5) ein flüssiges oder gasförmiges Medium, vorzugsweise Pressluft eingebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das flüssige oder gasförmige Medium vor dem Einbringen in den Bereich des Ringspaltes (5) gekühlt wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wand des feststehenden Arbeitsbehälters (4) und/oder im Drehteller (1) Ringkanäle (8, 9) angeordnet sind, die mit zum Ringspalt (5) weisenden Öffnungen (7) versehen sind.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Drehtellers (1) ein Raum (6') angeordnet ist, der mit einer Zuführöffnung (6) für das über den Ringspalt (5) entweichende flüssige oder gasförmige Medium versehen ist.
AT0064795U 1995-11-29 1995-11-29 Verfahren und vorrichtung zum betrieb einer maschine zum trockenen gleitschleifen bzw. polieren AT772U3 (de)

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AT772U2 true AT772U2 (de) 1996-05-28
AT772U3 AT772U3 (de) 1996-09-25

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AT772U3 (de) 1996-09-25

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