AT77239B - Gasblasemaschine mit Pumpe zum Einsaugen des Glases in die Kopfform und zum Vorblasen. - Google Patents

Gasblasemaschine mit Pumpe zum Einsaugen des Glases in die Kopfform und zum Vorblasen.

Info

Publication number
AT77239B
AT77239B AT77239DA AT77239B AT 77239 B AT77239 B AT 77239B AT 77239D A AT77239D A AT 77239DA AT 77239 B AT77239 B AT 77239B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
blowing
glass
pump
sucking
air
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Fr Wilhelm Kutzscher Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fr Wilhelm Kutzscher Fa filed Critical Fr Wilhelm Kutzscher Fa
Application granted granted Critical
Publication of AT77239B publication Critical patent/AT77239B/de

Links

Landscapes

  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Es sind Glasblasemaschinen bekannt, bei welchen das geschmolzene Glas nach dem Einfüllen in die umgekehrt stehende Vorform in die   Topfform   eingesaugt wird, in deren Saugöffnung ein die Flaschenmündung bildender Dorn so angeordnet ist, dass er nach dem Einsaugen und dem Bilden des Flaschenkopfes versenkt werden kann, um der zum Aufblasen des gebildeten Külbels dienenden Luft nunmehr Zutritt zu der durch den Dorn vorgebildeten Höhlung des   Küibeia   zu verschaffen, Bei den bekannten Maschinen hat man auch bereits sowohl zum Einsaugen als auch zum Vorhlasen eine von Hand betriebene Pumpe verwendet und an dieser eine   Einrichte   angebracht, um gegen Ende der Saugbewegung des Kolbens Luft in die Zylinderleere einzulassen, um sie für den Blasvorgang zu füllen und aufzuheben.

   Gemäss der Erfindung wird zum Einlasseni der Luft in die Zylinderleere ein gegen Ende der Saugbewegung des Kolbens mechanisch sich öffnender Schieber verwendet und damit die Einrichtungen zur Bewegung des Dornes so gekuppelt, dass dieser ebenfalls mechanisch gegen Ende der Saugbewegung zurückgezogen, in der zurückgezogenen Stellung verriegelt und gegen Ende der   Blasbewegung   wieder freigegeben wird und federnd in seine Anfangsstellung zurückgeht. Am Anfang der Blasbewegung geht auch der Luft. 



  Schieber federnd in die geschlossene Lage   zurück. Der Hub des Domes unter   dem Einflusse seiner Feder kann durch einen verstellbaren Anschlag begrenzt werden. Die Zeichnungen ver-   aus@haulichen   den Erfindungsgegenstand, und zwar ist :
Fig. 1 eine Ansicht in der   Saugstellung,     teihvfiac   ges-hnitten ;
Fig. 2 teils Oberansicht, teils Schnitt:
Fig. 3 ist teils Ansicht, teils Schnitt in der Vorblasstellung ;
Fig. 4 ein Schnitt durch den Saugzylinder (Stellung des Kolbens und des Schiebers in der   Saugstellung) ;

    
Fig. 5 ebenfalls ein Schnitt durch den Saugzylinder (Stellung des Kolbens und des   schiebers   in der Luftausgleichstellung) und
Fig. 6 ein Schnitt durch den Saugzylinder (Stellung des Kolbens und des Schieben in derVorblasstellung).   Der Ansaugxyiindcr 7 iat   an   der Tis'hplatte.' ? befestigt   und letztere mit dem Ständer 3 
 EMI1.2 
 wird durch das ungleiche Gewicht des Winkelhebels erzielt, in dem der Teil 61 schwerer als 6 ist. 



  Der Winkel 6, 61 kann sich leicht im Drehpunkt 5 bewegen. Die Schraube 8 ist mit einer Zugfeder 9 verbunden, welche im Loch 10 des einarmigen Hebels 11 ihren Halt findet. Der einarmige Ilel) el 11 hat seinen Drehpunkt in 12 am Ständer 3. Mit dem Hebel 11 ist im Punkt 13 und 14 durch die Verbindungsschiene 15 die Spindel 16 verbunden, welche an ihrem oberen Ende den   Dorn 1, trägt.   Die Spindel 16 erhält ihre Führung im Futter 18, welches durch die Schrauben 19 und 191 bajonettartig gegen das Futter 20 gezogen wird. Das Futter 20 ist mit der Tischplatte   2   fest   verbunden.

   Dur.'h   eine Rohrverbindung 21 ist das Futter 20 mit dem Zylinder 1 verbunden. 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 die Mutter 38 die Traverse 46 ein Stück mit herunterziehen und gleichzeitig die daran befestigte Spindel 41 nebst Schieber 39 und Spindel 45. Durch die Federn 43 und 431 wird die Traverse 46 nebst   41,   39 und 45 immer wieder in die Urstellung   zurückgedrückt,   wenn die Mutter 38 von der Traverse   46 wieder zurückgeht.   Die Stellmutter 38 verfolgt den Zweck, um dem Ansaugen des 
 EMI2.2 
 ist die Spindel 16 mit Dorn 17 von dem Glaskörper 25 weggezogen worden (siehe Fig. 3).

   Wird nun der Hebel 35 in der Pfeilrichtung Fig. 3 zurückgezogen, so wird der   Glaskörper   durch die sich stauende Luft aufgeblasen werden, um dann mittels der Zange 24 in die Fertigform überführt und fertiggeblasen werden zu können. Um nun einen selbständigen Luftausgleich, nachdem die Luft unter dem eingeschnittenen Glase weggezogen worden ist, mit der äusseren Luft herzustellen, ist der Schieber 39 mit der Spindel 41 vorgesehen. Beim   Ansaugetr,   also wenn der 
 EMI2.3 
 so dass nur die Luft in dem Raume 49 durch die Rohrverbindung 21 weggesaugt werden kann. 



  Bei weiterem Heruntergehen des Kolbens 28 schlägt schliesslich die Mutter 38 gegen die Traverse 46 und nimmt dieselbe ein Stück nlit, so dass die Nut 40 im Schieber 39 vor den Luftkanal 47 zu stehen kommt (siehe Fig. 5). Dadurch wird Luft von aussen in den Zylinder 1 gelangen. Wird jetzt der Hebel   35   in der   Pfeilrichttmg   (s : ehe Fig. 3) gezogen, so gelangt der Schieber 39 in seine Urstellung (Fig. 4) und die frisch eingetretene Luft ist wieder zum Vorblasen des   Glaskörpers J   zu verwenden. Wie schon oben erwähnt, war der Hebel 11 beim Heruuterdrücken der Traverse 46 in die Nut 48 des Winkelhebels 6 und 61 eingeschnappt. Dies hat den Zweck, beim   Aushlasen   des   Glaskörpers 25 den Dorn 27 zurückzuhalten.

   Um beim In-die-Höhe-gehen des Kolbens in seine Urstellung (Fig. 4) den Dorn 17 auch wieder selbsttätig zurückgehen zu lassen, ist am Scharnier-   stück 30   eine Verlängerung 31 angebracht,   welche   s'ch   an dem unteren Ende 9 anlegt und dieses mit in die Höhe   drückt.   Dadurch wird der Hebel 11 frei und durch die Feder 9 angezogen, um 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Glasblasemaschine mit Pumpe zum Einsaugen des Glases in die Kopfform und zum Vor-

Claims (1)

  1. EMI2.6 dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn (16, 17) durch Anschlag des Lufteinlassschiebers gegen Ende der Saugbewegung entgegen der Wirkung einer Feder (9) versenkt und in der versenkten EMI2.7
AT77239D 1914-09-14 1917-09-01 Gasblasemaschine mit Pumpe zum Einsaugen des Glases in die Kopfform und zum Vorblasen. AT77239B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE77239X 1914-09-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT77239B true AT77239B (de) 1919-07-25

Family

ID=5637755

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT77239D AT77239B (de) 1914-09-14 1917-09-01 Gasblasemaschine mit Pumpe zum Einsaugen des Glases in die Kopfform und zum Vorblasen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT77239B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2458233B2 (de) Vorrichtung zum herstellen von glaesern nach dem kuelbeldrehverfahren
AT77239B (de) Gasblasemaschine mit Pumpe zum Einsaugen des Glases in die Kopfform und zum Vorblasen.
DE1211474B (de) Vorrichtung zum Aufrichten der Bodenteile an Faltschachtelzuschnitten
DE291778C (de)
EP0066671B1 (de) Vorrichtung zum Ausblasen von Hohlglaskörpern in einer Form
DE537473C (de) Sandblaseformmaschine
DE10023518A1 (de) Vorrichtung zum Entfernen von Beulen
DE845622C (de) Vorrichtung zum Herstellen gekruemmter Rohre
DE254867C (de)
AT28535B (de) Zweiteilige Zange zum Glasblasen.
DE971509C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einwaertswoelben des Bodens eines Gefaesses, insbesondere einer Ampulle
AT76203B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Umbildung eines Glaspostens in ein zur Verarbeitung des Fertigfabrikates geeignetes Külbel.
AT76206B (de) Verfahren zur Herstellung einer spitzenlosen elektrischen Glühlampe.
DE546088C (de) Glasmacherpfeife
DE176511C (de)
DE733706C (de) Maschine zur Herstellung von Tablettenglaesern, Ampullen u. dgl.
AT215266B (de) Vorrichtung zum genauen Ablängen von insbesondere aus Blei bestehenden Metallprofilen, wie Rohren, Stangen od. dgl.
DE360898C (de) Glasblaeserpfeife mit einem Druckluftbehaelter fuer Mund- und Druckluftblasen
DE519361C (de) Verfahren zum Herstellen von Flaschen mit Boeden gleichmaessiger Glasstaerke
CH308492A (de) Auswerfvorrichtung an einer Presse.
DE800809C (de) Druckluftfluessigkeitsheber
AT6954B (de) Vorrichtung zur maschinellen Herstellung von Hohlglasgegenständen, insbesondere von Flaschen.
AT53412B (de) Steinspaltmaschine.
DE519473C (de) Guss-Pressluftapparat, insbesondere zur Herstellung von Zahnersatzstuecken
AT93362B (de) Verfahren zum Blasen von Glas und Glasmacherpfeife zur Durchführung des Verfahrens.