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Windkesselspülvorrichtung für Aborte.
Bei Vorrichtungen nach Art des Stammpatentes ist es nötig, dass beim Aufwärtsziehen des Steuerkolbens erst durch die untere Kolbenstufe das Abflussventil geschlossen wird, bevor das Öffnen des Wasserzutrittsventiles erfolgt, da sonst Verluste an Wasser eintreten würden.
Dies wird bei der Vorrichtung nach dem Stammpatent dadurch erreicht, dass die zwischen deh beiden Kolbenstufen vorgesehene, bei unterer Kolbenstellung den Wasserabfluss ermög- lllhende Einschnürung in ihrem mittleren Teil zylindrisch gestaltet ist, so dass beim Hochziehen des Steuerkolbens die Spindel des in die Einschnürung hineinragenden Waaserzutrtttsventiies
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Kolbenstufe übergeht, die Spindel des Wasserzutrittsventiles zurückdrückt.
Bei dieser Gestaltung erfolgt das Hochziehen des Steuerkolpens zunächst ohne wesentlichen Widerstand. Erst am Ende des Hubes ist em grösserer Kraftaufwand erforderlich, da nun das Wasserzutr@ttsventd gegen den Druck des auf Ihm lastenden Wassers zu öffnen ist.
Dieser erhöhte Kraftaufwand erweckt leicht in der die Vorrichtung benutzenden Person den Eindruck, dass ein die Beendigung der Spüllung anzeigender Anschlag erreicht sei. Es kommt bei der beschriebenen Gestaltung der Vorrichtung leicht vor, dass die Spülung irrtüm- hchcrweise unterbleibt.
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sontlern unter Vermeidung des zylindrischen Telles unniittelbar, kegelig oder in ähnlicher W se sich erweiternd, in die untere Kolbenstufe übergeführt ist.
De Steuerspindel des Wasserzuflussventiles befindet sich dabei in steter Berührung mit
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Um das ständige Anliegen der Steuerspindel des Wasserzutrittsventiles am Steuerkolben u ermÖghchen und doch bei seinem Anheben erst den Abschluss des Abflussventiles und dann
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schrägung 29 zwischen Mittelstufe 20 und Oberstufe 21 des Kolbens die Abwärtsbewegung des letzteren ein. Dabei wird das Ventil 4 unter dem Druck des auf ihm lastenden Wassers infolge des Abwärtsgebens der schrägen Fläche 31 wiederum geschlossen. Beim weiteren Niedergehen
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offnet dem im Windkessel aufgespeicherten Wasser den Abfluss.
Die am Ende des Hubes des Steuerkolbens und des Wasserzutrtttsventiles durch das eigentliche Öffnen des letzteren eintretende Entlastung dieses Ventiles bedeutet im Gegensatz zu der im Stammpatent beschriebenen Vorrichtung eine Minderung des Kraftaufwandes zum Hochziehen des Steuerkolbens, die mit völliger Sicherheit den Eintritt der Spülung anzeigt.
Die Vorrichtung der Erfindung ermöglicht auch im Gegensatz zu de im Stammpatent beschriebenen Vorrichtung bei der Abwärtsbewegung des Steuerkolbens mit Sicherbeit das
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zuleitung vermieden werden, die bei Öffnung des Spül ohres vor Schluss des Wasserzuflussventiles infol, ffe der plötzlichen Druckentlastung des Wassers in der Zuleitung emtreten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Windkesselspülvorrichtung für Aborte nach Patent Nr. 76165, dadurch gekennzeichnet, daL) die Einschnürung (18, 31) des Steuerkolbens unmittelbar, kegelig oder im wesentlichen kegelig sich erweiternd, in die untere Kolbenstufe übergeführt ist.
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