<Desc/Clms Page number 1>
Druckminderer.
Die Erfindung betrifft einen Druckminderer, der in der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt ist. Der eigentliche Ventilkörper R bildet ein Stück mit dem Kolben K, indem ei-e Bohrung mit dem Durchmesser f vorgesehen ist. k ist ein Dichtungsring.
Im zylindrischen Mittelteil RI des Ventilkörpers ist eine Büchse B mit länglichen Schlitzen/3 eingesetzt, in der der eingeschliffene Steuerkolben St mittels einer in der oberen Wandung des Zylinders C abgedichteten Spindel Sp auf und ab bewegt werden kann. Ein an dem oberen Ende der Steuerbüchse B vorgesehener Anschlag a verhütet ein Herausziehen des Kolbens St aus der Büchse B. Die am Steuerkolben St vorgesehene Eindrehung h verhütet ein einseitiges Anpressen desselben durch das durchströmende Druckmittel.
Auf den Kolben J (wirken drei Kräfte und zwar die Anfangsspannung p, die verminderte Spannung pv und die Zylinderraumspannung px. Wird die ganze Kolbenfläche mit F, die Rohrschieberfläche mit F1 und die Kolbenringfläche mit F-F1 bezeichnet, so sind die Grössen und Richtungen dieser drei Kräfte : 1. p (F-F1) nach aufwärts, 2. pv F1 nach aufwärts, 3. px F nach abwärts. Trifft die Bedingung zu, dass p (F-F) + pvF = px F, so bleibt der Kolben bezw. Rohrschieber in jeder Lage ruhig schweben, denn die gegen aufwärts wirkenden Kräfte sind durch die nach abwärts wirkende Einzelkraft aufgehoben.
Der Durchmesser des Steuerkolbens St ist nur so gross, dass der auf ihm lastende Druck noch etwas grösser ist als der auf die Grundfläche der Spindel nach aufwärts wirkende Druck, so dass der Steuerkolben nicht von selbst in die Höhe gehen kann. Zu seinem Anheben ist eine minimale Kraft erforderlich, während seine weitere Betätigung fast gar keine Kraft benötigt.
EMI1.1
im Raum oberhalb des Kolbens gleich der Spannung auf der Eintrittsseite.
Wird der Steuerkolben St angehoben und werden die Schlitze S dadurch entsprechend freigegeben, so strömt das Druckmittel durch diese und den Rohrschieber in den Verbrauchsraum ab. Dadurch erhalten die unter dem Kolben K wirkenden Kräfte das Übergewicht und heben den Ventilkörper von seinem Sitze ab, bezw. dieser folgt beim weiteren Heben des Steuer-
EMI1.2
anschliessenden Ansteigen des Ventilkörpers entsteht eine Spanrungserhöhung des abströmenden Dampfes, da die Durchlässe im Rohrschieber R immer mehr und mehr in den freien Durchströmungsquerschnitt gelangen.
Ist die gewünschte Spannung des abströmenden Dampfes erreicht, so wird die Ventilspindel Sp fixiert, wodurch derAbströmungsquerschnitt und somit die Spannung im Verbrauchsraume stationär bleiben. Ersterer kann sodann weder mechanisch, noch durch das Druckmittel geändert werden.
EMI1.3
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.