AT76891B - Einrichtung zum Laden von kleinen Gebrauchsakkumulatoren. - Google Patents

Einrichtung zum Laden von kleinen Gebrauchsakkumulatoren.

Info

Publication number
AT76891B
AT76891B AT76891DA AT76891B AT 76891 B AT76891 B AT 76891B AT 76891D A AT76891D A AT 76891DA AT 76891 B AT76891 B AT 76891B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
accumulators
charging
accumulator
lamps
charging small
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Kelua Elek Zitaets Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kelua Elek Zitaets Ag filed Critical Kelua Elek Zitaets Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT76891B publication Critical patent/AT76891B/de

Links

Landscapes

  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Laden von kleinen Gebracuhsakkumulatoren. 



    Bekanntlich ist der Akkumulator zum Speisen kleinerer Lampen, wie Handlaternen, Taschenlampen und dgl. Gebrauchsgegenstände, Kleinmotoren, Spielzeug- oder Sprechmaschinenmotoren sowie auch insbesondere für Notlampen, Grubenlaternen usw. äusserst geeignet. Derselbe hat aber trotzdem bisher keine ausgedehntere Verwendung finden können, weil das Laden mit Schwierigkeiten verbunden war und weil der Betrieb einer Kleinbeleuchtung unvergleichbar kostspieliger ausfiel, als die normale Beleuchtung durch an das Netz angeschlossene Lampen, abgesehen davon, dass die Akkumulatoren selbst fast unfehlbar binnen kürzester Zeit zugrunde gerichtet wurden. 



  Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zum Laden von Akkumulatoren   
 EMI1.1 
 Weise, wobei von der bekannten Verwendung von Akkumulatoren in   Reihenschaltung   mit Nutzwiderständen am Netz Gebrauch gemacht wird. 



   Die erfindungsgemässe Anordnung besteht darin, dass in eine Hauptstromleitung. in welcher die üblichen Nutzwiderstände, wie Lampen und dgl. liegen, eine Akkumulatorenbatterie ständig eingeschaltet ist, welche jedoch nicht als Gebrauchsbatterie, sondern   hloü   als Ladequelle zum Aufladen der eigentlichen Gebrauchsakkumulatoren bestimmt ist. Das Laden der letzteren   wird sodann durch entsprechende Wahl des Verhältnisses der Zellenzahl und durch Anr. nlnung eines Kompensationswiderstandes ermöglicht, welcher gleichzeitig als Stromregler uns als auto-     matischer Anzeiger   des jeweiligen Ladezustandes dient. 



   Man kann nämlich erfahrungsgemäss in einem Starkstromnetze von 110 oder 220 F den in Betrieb stehenden Lampen ohne Bedenken eine kleine Anzahl von   Akkumulatorenzellen     vorschalten,   da dadurch die Spannung perzentuell nur so gering herabgesetzt wird, dass eine merkliche Änderung der Lichtemission nicht eintritt. insbesondere, wenn man in Betracht zieht, 
 EMI1.2 
 Spannung für die Lampen sogar sehr vorteilhaft ist. Ausserdem sind die vorgeschalteten Akkumulatoren auch als Puffer   zur Aufnahme häung vorkommender Stromstösse   und daher zur Schonung der Lampen von grossem Vorteil. 



   Die Reservebatterie oder Hauptstromakkumulatorenbatterie ist dabei derart zu bemessen, 
 EMI1.3 
 abgabe für Ladezwecke mit verhältnismässig geringer Spannungsdifferenz ermöglicht, indem ihre   Zeilenzahl im Verhältnis zur Zahl   der zu ladenden Gebrauchsakkumulatorenzellen so bestimmt ist, dass eine geringe Spannungsdifferenz zwischen beiden besteht, die im geladenen Zustande der Gebrauchsakkumulatoren nahezu oder ganz ausgeglichen wird. Ein Merkmal der Erfindung bildet die Anordnung einer   eigenartig     ausgebildeten Glühlampe   als Vorschaltwiderstand zum Laden der Gebrauchsakkumulatoren.

   Diese Lampe ist   bei Berücksichtigung   der bestehenden   Spannungsdifferenzen so bemessen, dass der jeweilige Ladezustand des zu ladenden Akkumulators durch die in leicht erkenntlicher Weise sich ändernde Lichtstärke angezeigt wird.   



   Ein Schema der Anordnung gemäss vorliegender Erfindung ist in der Zeichnung ersichtlich In die Hauptstromleitung o, p, welche eine oder mehrere Verbrauchsstellen q (Glühlampe, Mo- 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 d. h. um    93-75D/.   weniger Strom erhalten ; demnach wird ihre   Lichtstärke   auch in entsprechender Weise   beeinflussü,   gegen Ende der Ladung erlischt die Lampe allmählich. 



   Das Laden erfolgt hiebei, wie ersichtlich, mit abnehmender Stromstärke, was auch noch den Vorteil bietet, dass der Akkumulator nicht sobald durch Überladen beschädigt werden kann, denn einerseits ist durch die Anzeigevorrichtung die Möglichkeit gegeben, den Akkumulator stets rechtzeitig abzuschalten, andererseits besteht aber, wenn selbst das Abschalten versäumt werden sollte, keine besondere Gefahr für den Akkumulator, da die Spannungsdifferenz beim Stehenlassen immer geringer wird und die zugeführte Strommenge am Ende so klein ist, dass 
 EMI2.2 
 



   Bei entsprechender Wahl der Zellenzahl hat man es aber auch in der Hand, ein Überladen der Gebrauchsakkumulatoren vollständig auszuschliessen und dadurch das Laden ganz automatisch zu gestalten. Nimmt man beispielsweise für den   HiMsakkumulator vier   Zellen (8 Volt) und den Gebrauchsakkumulator drei Zellen (6 Volt), so wird sich die   gegenelektromotorÍ8che   Kraft dieser drei Zellen theoretisch bis auf 2 66 Volt pro Zelle steigern können (vorausgesetzt, dass der Hauptstromkreis unterbrochen ist), wo dann die Gesamtspannung rund 8 Volt beträgt und daher der Spannung der Ladestromquelle gleichkommt, so dass die weitere Stromzufuhr automatisch eingestellt ist. 



   Durch diese Anordnung wild gleichzeitig erreicht, dass jeder in der elektrischen Anlage wo immer verbrauchte Strom zur Speisung des Hauptakkumulators mitverwendet wird, während die Gebrauchsakkumulatoren vom Hauptakkumulator auch dann geladen werden können, wenn in der Anlage kein Stromverbrauch stattfindet. Man wird daher zweckmässig derart verfahren, dass man den Hauptakkumulator abends, wenn die Lampen brennen, ladet, während man die Einzelakkumulatoren, die ebenfalls hauptsächlich für den Nachtgebrauch bestimmt sind, wegnimmt. Tagsüber werden dann die kleinen Akkumulatoren angeschaltet und aus dem Hauptakkumulator geladen. 



   Die Kapazität des Hauptakkumulators ist, wie erwähnt, so zu wählen, dass derselbe die im Verbrauchsnetz auftretenden Schwankungen stets aufnehmen kann und bei   Berücksichtigung   seiner voraussichtlichen Stromabgabe selbst niemals vollständig aufgeladen wird. 



   Soll die Einrichtung in einem Wechselstromkreis verwendet werden, so ist zur Umwandlung des Stromes ein entsprechender Apparat, beispielsweise ein Graetzscher Umwandler, vorzuschalten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zum Laden von kleinen Gebrauchsakkumulatoren ohne Zuhilfenahme von besonderen Kontrollapparaten, dadurch gekennzeichnet, dass als Ladequelle eine mit Nutz- widerständen (Lampen) in dauernder Reihenschaltung liegende möglichst grosse Kapazität EMI2.3
AT76891D 1911-04-07 1911-04-07 Einrichtung zum Laden von kleinen Gebrauchsakkumulatoren. AT76891B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT76891T 1911-04-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT76891B true AT76891B (de) 1919-06-25

Family

ID=3598538

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT76891D AT76891B (de) 1911-04-07 1911-04-07 Einrichtung zum Laden von kleinen Gebrauchsakkumulatoren.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT76891B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3611484C2 (de) Schaltungsanordnung für eine tragbare Leuchte
DE69507999T2 (de) Ladesteuerungsschaltung für eine Zweitbatterie
AT414074B (de) Notbeleuchtung
DE2221085A1 (de) Vorrichtung zum Aufladen einer Notstrom-Akkumulatorenbatterie
DE1438857B2 (de) Gerät zum Laden von Akkumulatoren
DE102008001341A1 (de) Energiespeicher
AT76891B (de) Einrichtung zum Laden von kleinen Gebrauchsakkumulatoren.
DE102004020176A1 (de) Ladegerät für eine wiederaufladbare Batterie
DE2313958A1 (de) Notstromversorgungsgeraet, insbesondere fuer eine leuchte
DE10020780A1 (de) Ladegerät mit einer Ladestromerhöhungsschaltung
DE102015003122A1 (de) Kraftfahrzeug mit einer Batterieanordnung und Verfahren zum Betrieb einer Batterieanordnung
DE102004037330B4 (de) Autarke Stromversorgungseinrichtung
DE4420087C2 (de) Einrichtung zur Kenntlichmachung eines vorbestimmten Ladungszustandes von Primär- oder Sekundärelementen
DE20313781U1 (de) Elektrisch betreibbares, tragbares Gerät, insbesondere Taschenleuchte und Schaltung für ein derartiges Gerät
DE2135939A1 (de) Schaltvorrichtung fuer akkumulatoren zur steuerung und ueberwachung des ladeund entladestromes
DE10333421A1 (de) Elektrisch betreibbares, tragbares Gerät, insbesondere Taschenleuchte, Schaltung für ein derartiges Gerät und Verfahren zum Betreiben eines derartigen Geräts
DE10333418B4 (de) LED-Taschenleuchte
DE756087C (de) Anordnung zur Wiederaufladung und Aufrechterhaltung des vollen Ladezustandes von selten benutzten Reservebatterien
DE975737C (de) Regleranordnung fuer Beleuchtungsanlagen, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge und Schiffe
DE724180C (de) Elektrische Grubenlampe
DE703922C (de) Elektrisches Feuerzeug mit Gluehdraht und einer Batterie
DE2225630C3 (de) Weidezaungerät für Batteriebetrieb
DE2341520A1 (de) Solarzellenfeuerzeug
DE911990C (de) Windkraftanlage mit einem Gleichstromerzeuger nebst zugeordneter Speicherbatterie
DE4429693A1 (de) Schaltungsanordnung für eine Fahrradbeleuchtung