DE911990C - Windkraftanlage mit einem Gleichstromerzeuger nebst zugeordneter Speicherbatterie - Google Patents

Windkraftanlage mit einem Gleichstromerzeuger nebst zugeordneter Speicherbatterie

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DE911990C
DE911990C DES13986D DES0013986D DE911990C DE 911990 C DE911990 C DE 911990C DE S13986 D DES13986 D DE S13986D DE S0013986 D DES0013986 D DE S0013986D DE 911990 C DE911990 C DE 911990C
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DE
Germany
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voltage
wind power
battery
power plant
storage battery
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Expired
Application number
DES13986D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Zycha
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)
  • Wind Motors (AREA)

Description

  • Windkraftanlage mit einem Gleichstromerzeuger nebst zugeordneter Speicherbatterie Bei Einrichtungen zur selbsttätigen Batterieladung, wie sie beispielsweise für Kraftfahrzeuge, Flugzeuge oder auch bei Zugbeleuchtungsanlagen gebräuchlich sind, werden die dort verwendeten Stromerzeuger stets einen großen Drehzahlbereich durchlaufen. Man rüstet solche Anlagen daher mit einem Spannungsregler aus, der unabhängig von der Drehzahl eine bestimmte Spannungs-oder Ladekennlinie selbsttätig einstellt.
  • Für durch Windkraft zu betreibende Anlagen ist ein Regler mit einer solchen Charakteristik unvorteilhaft; denn Windkraftanlagen arbeiten nämlich nicht, wie die vorgenannten Anlagen, auf gleichbleibende Leistung, sondern die Windenergie steigt mit der Drehzahl bei steigender Windgeschwindigkeit stark an. Aus diesem Grunde verwendet man bei Windkraftanlagen vorzugsweise Stromerzeuger mit großer Rückwirkung, vor allem also Gegenschlußmaschinen, -die zum Unterschied von den bei den eingangs genannten Anlagen verwendeten Generatoren ihre volle Leistung erst bei Höchstdrehzahl erreichen. Die letztgenannten Maschinen sind aber sehr spannungsempfindlich; insbesondere dann, wenn die Spannung nicht durch die zugeordnete Batterie gehalten wird, besteht die Gefahr, daß die Spannung unzulässig hoch ansteigt. Hiermit ist vornehmlich dann zu rechnen, wenn beispielsweise die Batterie abgeschaltet wird. Steigt aber die Batteriespannung bei der Ladung an, dann verändert sich die Kennlinie des Stromerzeugers derart, daß auch der Strom ansteigt, während er doch gerade zurückgehen müßt@e. Die vorbezeichneten Mängel können bei einer durch Windkraft betriebenen Anlage erfindungsgemäß durch eine ,nur zeitweise stattfindende Regelung der durch den Stromerzeuger abgegebenen Spannung mit -Hilfe eines Spannungsreglers beseitigt werden, durch dessen Ansprechwert die gewählte Höchstladespannung der Batterie festgelegt ist. Hierdurch wird erreicht, d,aß die Batterie mit Sicherheit nicht überladen wird; denn der Regler der Anlage spricht erst nach Erreichen der zulässigen Dauerladespannung an, also erst dann, wenn die Batterie nahezu vollgeladen ist. Der Regler begrenzt alsdann die Spannung und daher gleichzeitig auch den Strom bis auf den zulässigen Dauerwert. Der Regler wird hierbei zweckmäßig auf einen solchen Spannungswert :eingestellt, daß im Endzustand der Ladung nur mehr ein auch; dauernd zulässiger kleiner Reststrom in die Batterie fließen kann. Andererseits ist die Spannung so hoch zu wählen, daß die Batterie auch wirklich vollgeladen wird. Bei der Festlegung des Ansprechwertes wären z. B. bei Verwendung einer Speicherbatterie mit Bleizellen 2,4 bis 2,5 Volt pro Zelle anzunehmen. Um die Batterie auch bei Spannungsabfall in der Leitung rasch volladen zu können, könnte man in. Erwägung ziehen, den Regler so, zu konnpotmdieren, daß sein Spannungswert in Ab- hängigkeit vom Strom ansteigt. Im allgemeinen wird jedoch eine Regelung der. Spannung unabhängig vom Ladestrom genügen. Bei verhältnismäßig kleinen Batterien ist eine umgekehrte Beeinflussung unter Umständen zweckmäßig.
  • Eine nach,der in der Erfindung angegebenen Lehre ausgerüstete Windkraftanlage hat den Vorteil, daß ihr Stronmerzeuger ohne empfindliche Teile dem antreibenden Windrad sehr genau angepaßt werden kann. Ferner wird einer Überladung der Batterie unter allen Umständen vorgebeugt, und überdies ist selbst bei abgeschalteter Batterie ein. Notbetrieb möglich. Weiterhin spricht zugunsten der neuen Anlage der Umstand, daß der Regler über einen Großteil der Betriebszeit überhaupt nicht in Tätigkeit ist, da er nur nach der vollständigen Ladung der Batterie zum Ansprechen kommt, so daß die Lebensdauer des Reglers erheblich vergrößert wird. Infolge dieser geringeren Arbeitszeit des Reglers ist es möglich, nunmehr auch mit einem robusten und billigen, Regler, z. B. :einem Kontaktschnellregler, auszukommen, der praktisch eine hohe Lebensdauer ,aufweisen wird, da er nur intermittierend beansprucht wird. Als weiterer wesentlicher Vorteil ist hervorzuheben, da,ß bei der neuen Anlage Zellenschalter für die Aufladung der Batterie mit allen ihren unangenehmen Nachteilen und Kosteen entbehrlich sind.
  • In einem durch die vorstehend geschilderte Anlage betriebenen Lichtnetz werden nur Spannungsschwankungen auftreten, die nicht größer sind als die bei Autoanlagen zu beobachtenden, d. h. also, man wird auch ohne zusätzliche Lichtregler auskommen. Die Erfindung zeigt mithin einen Weg, wie unter einem ,geringsten Aufwand an technischen Mitteln eine Windkraftanlage weitmöglichst vereinfacht und andererseits ihre Betriebssicherheit wesentlich erhöht werden kann.
  • Die Erstellungskesten einer solchen Anlage werden daher geringer .sein als bei den bisher bekannten Einrichtungen, bei denen trotz schlechtester Ausnutzung der anfallenden Windenergie ein erheblicher Aufwand an Mitteln für die Regelung erforderlich war.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Windkraftanlage mit einem Gleichstromerzeuger nebst zugeordneter Speicherbatterie, gekennzeichnet durch eine nur zeitweise stattfindende Regelung der von dem Stromerzeuger abgegebenen Spannung mit Hilfe eines Spannungsreglers, durch dessen Ansprechwert die gewählte Höchstladespannung der Batterie festgelegt ist.
  2. 2. Windkraftanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die höchste vom Regler gehaltene Ladespannung unabhängig vom Ladestrom ist.
  3. 3. Windkraftanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Regler beeinflußte Spannung mit steigendem Strom je nach Erfordernis steigt oder fällt.
DES13986D 1943-06-30 1943-06-30 Windkraftanlage mit einem Gleichstromerzeuger nebst zugeordneter Speicherbatterie Expired DE911990C (de)

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