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oder auch zum Treiben des Wagens, auf dem die Grabmaschine aufgestellt ist, benutzt wird.
Die beschriebene Maschine arbeitet in folgender Weise :
Während der gleichzeitigen Umdrehung der Kurbeln 3,4 in der Richtung der Pfeile bewegt sich die Spitze der Gabel 10 in der durch die strichpunktierte Linie a-b-c-a angedeuteten Bahn, während der obere Teil der Gabelklauen gleichzeitig eine Bewegung in der Bahn d-e-f-d erhält.
Aus der Zeichnung geht hervor, dass die Gabelspitze in den Erdboden in ungefähr lotrechter Stellung eingreift, und durch den Einfluss der oberen Kurbel 4 dann allmählich so gedreht wird, dass sie in ihrer äussersten Lage eine beinahe wagerechte Stellung einnimmt. Während dieser Bewegung bewegt sich die Spitze jeder Klaue in der Bahn a-b-c und ihr oberer Teil in der ungefähr kreisbogenförmigen Bahn d--e-f.
Die nach einem Kreisbogen gekrümmten Reinigungszinken 13 sind zweckmässig derart angeordnet, dass sie bei der Bewegung der Gabelklauen zwischen deren obere Teile eintreten und somit die aufgegrabene Erdmasse auf der Gabel leicht verschieben. Wenn die Gabel dann von ihrer äussersten rechten Lage in die lotrechte linke Anfangslage zurückgeführt wird, bewegen sich ihre beiden oben erwähnten Punkte in den Bahnen c-a bzw. 1*-d, also in ganz anderen Bahnen als bisher und während dieser Bewegung reinigen die Zinken 13 die Klauen ihrer ganzen Länge entlang. Die Zurückbewegung in die Anfangslage findet sehr schnell statt. Gleichzeitig mit der Reinigung der Gabelklauen erleichtern die Zinken 13 auch die Wendung der aufgegrabenen Erdmasse, indem sie als Abstreicher wirken.
Wenn die Gabel während des Eindringens in die Erde gegen einen festen Gegenstand, z. B. einen Stein stösst, wird sie m ihrer Bewegung gehemmt und die Feder 11 zusammengedrückt. Das Zwischenstück 5, das die Führung der Gabel bildet, bewegt sich aber unter Einwirkung der Kurbel 3 und der Kurbelstange 8 in seiner Bahn unveränderlich weiter, was für eine gleichförmige Arbeit unbedingt erforderlich ist.
Die Bahn, in der die Gabel sich bewegt, ist offenbar von dem gegenseitigen Abstand und der Lage der Wellen 1 und 2 und von der Länge und gegenseitigen Stellung der Kurbeln ab- hängig. Diese Bahn kann infolgedessen den vorhandenen Verhältnissen leicht angepasst werden.
Durch die beschriebene Vorrichtung erhält die Gabel oder das Graborgan eine Bewegung, die mit derjenigen eines mit der Hand bewegten Graborganea übereinstimmt. Infolgedessen erfolgt die Grabarbeit unter Anwendung der geringstmöglichen Kraft, was für die Wirtschaftlichkeit der Maschine von hervorragender Bedeutung ist.
Bei der beschriebenen Ausführungsform findet die Bewegung des oberen Teiles des Grahorganes unter Vermittlung der Kurbelstange 8 statt. Diese Stange kann aber auch fortfallen und die Kurbel unmittelbar an dem Zwischenstück angreifen, wie durch die Ausführungsform in Fig. 4 schematisch veranschaulicht wird. Die eine Kurbel (in der Zeichnung die obere) wird in diesem Falle mit einem Kreuzkopf versehen, der in einer Kulisse 20 des Zwischenstückes. 5 beweglich ist. Im übrigen ist die Konstruktion und Wirkungsweise dieser Ausführungsform der vorher beschriebenen ganz ähnlich.
Durch die Erfindung ist eine Grabmaschine gesehaffen, die, auf einem Wagen aufgestellt, den älteren Maschinen gegenüber eine bessere Arbeit unter geringerem Arbeitsaufwand leistet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Grabmaschine mit schwingenden Graborganen (z. B. Gabeln), dadurch gekennzeichnet, dass die Gabeln annähernd lotrecht in den Boden eindringen und die abgestochene Erde hochheben. um sie bei Erreichung der wagerechten oder annähernd wagerechten Lage durch schnelleres Zurückgehen der Gabeln abzuwerfen.