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Auf dem Oberende des entsprechend hoch über das Einsatzrohr 5 emporgeführten Sockelroltres sitzt die Haube des Aufsatzes, welche aus drei konzentrisch ineinander angeordneten Mänteln, dem Aussenmantel 15, dem Mittelmantel 16 und dem Innenmantel17 besteht, welcher
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Sämtliche Mäntel besitzen in gleichen Radialebenen liegende Durchbrechungen. Der Aussenmantel 15, welcher von Pratzen 19 des Sockelrohres 4 festgehalten wird, besitzt die schlitzartigen oder trapezförmigen Durchbrechungen 20, welche von Taschen 21 überdeckt sind.
Der Mittelmantel 16 (Fig. 5 und 6), der mit einem Winkelring 22 auf dem Oberrand des Sockelrohres sitzt, hat zwei Reihen Durchbrechungen 23 und 24, die derart angeordnet sind, dass eine durch die oberen Taschen 21 des Aussenmantels eindringende Luftströmung nicht in das Innere des Mittelmantels gelangen kann. Durch die unteren Taschen 21 eintretende Luft kann zwar durch die Durchbrechungen 23 und 24 streichen, trifft aber dann gegen den Innenmantel 17, durch welchen sie gleichfalls nach oben abgelenkt wird.
Der Innenmantel17 (Fig. 7 und 8), welcher sich mit dem unteren Rand 25 auf ein Ringbörtel 26 des Mittelmantels stützt, besitzt gleichfalls Durchbrechungen 27, welche jedoch tiefer liegen als die untere Reihe der Durchbrechungen 24 des Mittelmantels, so dass die im Ringraum zwischen Innen-und Mittel- mantel aufsteigenden Gase niemals in den Innenmantel gelangen, wohl aber an den Durchbrechungen 27 eine Saugwirkung ausüben können Am Innenmantel ist der Verteiler 18 mittels der Pratzen 28 befestigt.
Die im Einsatzrohr bzw. im mittleren Teil des Sockelrohres aufstrbmenden Verbrennungsgase und Rauch werden durch den Verteiler 18 in bekannter Art gegen die Aussenwandungen des Sockelrohres gedrängt und treten in Ringform in den Innenmantel 17 ein, wobei sie durch die an den Durchbrechungen und den Oberrändern der einzelnen Mäntel auftretende Saugwirkung der Luftströmungen kräftig abgesaugt und unter dem Dach des Aufsatzes ins Freie befördert werden.
Das Dach (Fig. 9) des Aufsatzes besteht aus dem Ringdach 29 und dem mittleren Schirmdach 30 ; es ist mittels Pratzen 31 am Aussenmantct J befestigt und trägt mittels der Stege 32 die Windfang fläche (Prellkegel) 33, welche ein unmittelbares Eindringen von in Richtung nach abwärts strömendem Wind und damit ein Zurückdrücken des Rauches in den Schornstein verhindert.
Die Wirkungsweise des Aufsatzes ist im allgemeinen jener der bekannten Aufsätze gleichartig, nur dass eben die Windströmungen in erheblich besserer Weise zur Schaffung einer Zugwirkung ausgenutzt werden, wozu die Erwärmung des um das Einsatzrohr aufsteigenden'Luftstromes erheblich beiträgt.
Es ist selbstverständlich, dass der Querschnitt des Aufsatzes nicht rund sein muss, wie dargestellt, sondern auch beliebig vieleckig ausgeführt werden kann ; ebenso ist die Wahl zweckdienlichen Herstellungsmaterials (Blech, keramisches Material) dem Belieben überlassen.
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