AT75348B - Reißwolf. - Google Patents

Reißwolf.

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AT75348B
AT75348B AT75348DA AT75348B AT 75348 B AT75348 B AT 75348B AT 75348D A AT75348D A AT 75348DA AT 75348 B AT75348 B AT 75348B
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Johann Binder
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Johann Binder
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  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Reisswotf.   



   Die   Reisswolfstifte   werden zumeist in Laxen (Einzelteile der Trommel) aus Buchenholz eingesetzt. Das hat gewisse Nachteile. Unter den 50 bis 60 Laxen einer Trommel sind höchstens zehn, die sich nach VerschleIss der Stifte nochmals, aber   höchstens   nur ein zweites Mal wieder verwenden lassen. Ferner geschieht es nicht selten, dass das Holz der   laden reisst   oder Springe bekommt. Wird ein Stift locker oder herausgeschlagen, so hält ein zweiter in   d < 'rsp ! bn Bohrung nicht mehr   fest. Reisst aber ein Stift samt einem StUck Holz der Laxe heraus, was oft genug vorkommt, so werden die benachbarten Stifte in kurzer Zeit nachfolgen. Bei Wiederverwendung der Laxen müssen stärkere   Schäfte   als vorher verwendet werden.

   Ferner muss das Holz, um dem Schafte einen sicheren Halt zu geben, pine gewisse   Dicke haben,   die nicht unterschritten werden darf. 



     Dfn Gegenstand der   vorliegenden Erfindung bilden zwei Neuerungen ; die erste ist, dass zur Herstellung der Laxen an Stelle des   Buchenholzes   das im Handel unter dem Namen   Fiber"erhältliche Material   verwendet wird ; die zweite eine besondere Form und Anordnung der Stifte für diesen Träger. 



   Die Löcher zur   Aufnahme     d'er   Stiftschäfte werden in den Fiberplatten entweder durch Bohren oder Stanzen hergestellt. Nach Entfernung des Werkzeuges wird bei dem harten und doch elastischen Material das Loch enger, so dass ein Schaft von mit dem Werkzeuge genau Übereinstimmenden Durchmesser nur mit Gewalt eingetrieben werden kann. Dieser eigentümlichen Erscheinung kann man noch dadurch zu Hilfe kommen, dass man das Loch etwas kleiner bohrt als die   Schaftstarke   beträgt. Der Stiftschaft wird auf diese Weise ungemein fest und doch gewissermassen elastisch in der Fiberplatte festgehalten, so dass man die Dicke der Laxen geringer als bei Holz wählen kann, wodurch an dem wesentlich kostspieligeren Material gespart wird.

   Ist es notwendig geworden, einen abgenutzten Stift auszuwechseln, so bedarf es nur des Einschlagens eines gleich starken neuen Stiftes, der in der   alton   Bohrung oben so gut festhält wie der abgenutzte, weil die elastische Eigenschaft des Bohrloches bei Fiber sich kaum verliert ; wenigstens konnte das bei den bisherigen Versuchen nicht festgestellt werden. Fiber ist ein durchaus gleichmässiges Material, nicht so wie Holz, welches härtere und weichere Stellen hat und werden daher alle Schäfte ganz gleichmässig festgehalten. Auch wenn Fremdkörper in die Maschine gelangen und ein Brand entsteht, bringt das Löschen nicht so viel Schaden hervor wie bei Holz. 



   Die zweite Neuerung ist durch die Zeichnung veranschaulicht. Infolge des erhöhten Festhaltens der Schäfte lassen sich Stifte verwenden, welche mit   zwei, zweckmässig schräg   zur Bewegungsrichtung gestellten Spitzen versehen sind, ja man kann sogar zwei runde oder entsprechend geformte Stifte in ein Loch einziehen, wie dies in der Draufsicht Fig. 4 
 EMI1.1 
 letzteres um bei einem Schaft   1   die Spitzen 8 tunlichst weit voneinander zu entfernen. 



  Das Einschlagen solcher Stifte erfolgt derart, dass, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, die 
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 EMI2.1 
 Laxen vermieden werden, sondern durch die Möglichkeit, diesen gewonnenen Raum mit Stiften zu versehen, die Leistungsfähigkeit des Reisswolfes erhöht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1. Reisswolf, dadurch gekennzeichnet, dass als Träger der Stifte (1) das im Handel unter dem Namen ,,Fiber" erhältliche Material verwendet wird.
    2. Reisswolf nach Anspruch 1, dessen Stifte zwei Spitzen (2) an einem Schaft (1) tragen, weiche Spitzen schräg zur Bewegungsrichtmog (Pfeil 1) eingestellt werden.
    3. Reisswolf nach Anspruch 1, in dessen runde (Fig. 4) oder ovale (Fig. 5) Bohrungen zwei Schäfte (1), gleichfalls schräg, zur Bewegungsrichtung eingeführt werden, wobei die Zwischenräume entweder ausgekeilt oder durch entsprechende Formgebung der Schäfte ausgefüllt werden.
AT75348D 1916-06-10 1916-06-10 Reißwolf. AT75348B (de)

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