AT75322B - Retardiervorrichtung mit in Abhängigkeit von der Aufzugsbelastung veränderlicher Rückstellbewegung des Steuerhebels. - Google Patents

Retardiervorrichtung mit in Abhängigkeit von der Aufzugsbelastung veränderlicher Rückstellbewegung des Steuerhebels.

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AT75322B
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    Retardiervorrichtung mit in Abhängigkeit   von der Aufzugsbelastung   veränderlicher  
Rückstellbewegung des Steuerhebel. 



   Bei Aufzugsmaschinen werden fast immer Retardiervorrichtungen angewendet, welche den Steuerhebel gegen Hubende in die   Ausscha. lt- oder Bremsstellung   bringen, um dadurch eine selbsttätige Stillsetzung der Maschine zu bewirken. Um nun die bei verschiedenen Belastungen verschieden grossen Auslaufwege bei gleichartiger Steuerhebelrückstellung oder Motorabschaltung möglichst gleich gross zu erhalten, hat man schon vorgeschlagen, die Ausschaltung des Motors in Abhängigkeit von der Belastung des Aufzuges früher   od, r   später zu bewirken. Bei Maschinen, deren Motoren je nach ihrer Belastungsgrösse und Richtung bei gleichartiger Bewegung ihres   Steuerorgnes ganz   verschiedenartige Bremswirkungen hervorrufen, gelingt es nun nicht, mittels dieses Prinzips befriedigende Ergebnisse zu erzielen.

   Zum Beispiel muss bei Verwendung eines Wechselstromkomn. atatormotors der Steuerhebel beim Abwärtsfahren von Lasten in wesentlich anderer Weise zurückgestellt werden, als beim Heben von Lasten, d. h. es würde eine frühere 
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Gegenstand der Erfindung ist eine einfache Anordnung, bei welcher unter Benutzung einer und derselben Retardiervorrichtung und eines und desselben Steuerhebels, bei verschiedenen 
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 entgegen der Druckfeder f in verschiedene Lagen, je nach der   Stärke des   Stromes, von welchem die Spule   g durrhflo8sPu wird,   die im Hauptstromkreis des Fördermotors liegt. Durch eine zweite Spule h,   welche entsprechen-'der Drehrichtung   der Maschine von der Spannungsrichtung   beeinflusst wird, kann z.

   B. eine bestimmte Grunderregung des Magneten hergestellt werden,   welche durch die Magnetisierung der Stromspule g unterstützt oder abgeschwächt wird, je nach der Belastungsrichtung der   Maschine,   so dass die Gesamterregung und Zugkraft des Magneten bei maximaler Laströsse und Ahwärtsbewegung der Last den einen und bei maximaler Lastgrösse und Aufwärtsbewegung den entgegengesetzten Grenzwert besitzt und somit auch die 
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 dass die Verzögerung mit Zunahme des Unterschiedes der Belastung zwischen dem positiven und negativen Maximum immer früher einsetzt, um die Verzögerung bei abwärtsgehenden Lasten auf einen grösseren Weg auszudehnen als bei aufwärtsgehender Last, wodurch die Sichercit gegen Übertreiben gerade bei dieser gefährlichen Betriebsart erhöht wird.

   
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 Belashmg die   Steuerhebelrückführung   nicht nur früher einsetzt, sondern ausserdem noch stärker ist, d. h. den Steuerhebel Weiter in die Bremsstellung zurückschiebt, als bei aufwärtsgehender Last
Durch die Einrichtung nach Fig. 5 wird die gleiche Wirkung, welche nach   Fig. 4 : durch   die Kombination zweier Bewegungen erzielt wird, mittels des Kurvenstückes k erreicht, das an dem vom Magnet d einzustellenden Winkelhebel befestigt ist. 



   Der Steuerhebel c wird von der Teufenzeigermutter i mitgenommen, sobald sich das Ende des am Hebel a angreifenden Winkelhebels an die Kurve k anlegt. Je nach der Einstellung der Kurve k durch den Magnet d findet dieses Anlegen und damit die Mitnahme von   c   früher oder später statt. 



   Die Ausführung ist besonders für Wechselstromkommutatormotoren vorteilhaft, da dort beim Lastheben die Zurückschiebung des Steuerhebels bis in die Nullage zur   Verzögerung genügt,   wogegen bei abwärtsgehenden Lasten eine bedeutendere Stromzuführung für elektrische Bremsung erforderlich wird, um die Maschine zum Stillstand zu bringen. Natürlich ist diese Anordnung auch bei allen anderen Maschinen, welche keine eindeutige Steuerung besitzen, wertvoll, sobald bei ihnen durch eine grössere Steuerhebelrückbewegung als der dem Ingangsetzen entsprechenden Vorbewegung eine Bremsung eingeleitet werden kann. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Retardiervorrichtung mit in Abhängigkeit von der   Aufzugsbelastung veränderlicher   Rückstellbewegung des Steuerhebels, dadurch gekennzeichnet, dass die Übersetzung zwischen dem Rückstellhebel und dem Steuerhebel oder die Lage des Drehpunktes des Rückstellhebels in solcher Weise in Abhängigkeit von der Belastung des Aufzuges verändert wird, dass bei stets gleichmässigem Einsetzen der Retardierbewegung verschieden grosse   Rückstellbewegungen   des Steuerorganes hervorgebracht werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit der Verstellung der Retardiervorrichtung, welche ein verschieden weites Zurückschieben des Steuerhebels bewirkt, mit an sich bekannten Mitteln das Einsetzen der Rückstellbewegung verändert wird, so dass der Steuerhebel bei z. B. abwärtsgehender Last nicht nur weiter, sondern auch früher in die Bremslage verstellt wird.
AT75322D 1912-11-28 1913-09-15 Retardiervorrichtung mit in Abhängigkeit von der Aufzugsbelastung veränderlicher Rückstellbewegung des Steuerhebels. AT75322B (de)

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