AT75290B - Mechanisches Streichinstrument mit endlosem Streichband. - Google Patents

Mechanisches Streichinstrument mit endlosem Streichband.

Info

Publication number
AT75290B
AT75290B AT75290DA AT75290B AT 75290 B AT75290 B AT 75290B AT 75290D A AT75290D A AT 75290DA AT 75290 B AT75290 B AT 75290B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
string
instrument
bellows
mechanical
endless
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Hupfeld Ludwig Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hupfeld Ludwig Ag filed Critical Hupfeld Ludwig Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT75290B publication Critical patent/AT75290B/de

Links

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  MechanischesStreichinstrumentmitendlossemStrelchband. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen in einer neuen Führung des Streichbandes, durch die ein Schieflaufen desselben während des Spiels verhindert wird, sowie in neuen Mitteln zum In-und Ausserspielstellungbringen der Saiten. 



   Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren beispielsweisen   Ausführungsformen   dargestellt. 



   Bei der in Fig. 1 im Aufriss und in Fig. 2 im Grundriss dargestellten   StreichvorrichtU1lg   ist an jeder Seite des über zwei gleichgrosse Führungsscheiben a,   al laufenden Streichbandea b   je ein leicht bewegliches Fühlorgan c, c1 angeordnet. Jedes Fühlorgan besteht im dargestellten Beispiel aus einem doppelarmigen Hebel. Die einen Enden dieser Hebel liegen lose an den Kanten des Streichbandes an, während die anderen Enden der Hebel ventilartig zwei Kanäle d,   d1 ab-   schliessen, die unter zwei Membranventile e. einer   Saugwindkammer f führen. Oberhalb   der Ventile e und der Saugwindkammer f zweigen von dem Membrangehäuse zwei Leitungen y   ab, die zu zwei Bälgen h führen.

   An der beweglichen Deckplatte jedes Balges ist je ein bügelförmiger Hebel i bzw. il angelenkt, dessen anderes Ende an dem Gestell k für die Führungs-   
 EMI1.1 
 
Tritt Während des Spieles ein Schieflaufen des Streichbandes nach der einen oder anderen Seite ein, so wird der an der betreffenden Kante des Streichbandes anliegende Fühlhebel c oder   r1   
 EMI1.2 
 durch unter Saugwirkung gestellt und   zusammengesaugt. Durch die Zusammenklappung des   Balges wird der   betretende     bügelförmige   Hebel i etwas abwärts bewegt. Der Hebel drückt hiebei auf das Achsende l der Führungsrolle a und bewirkt eine gewise Schrägstellung der Führungsrolle nach der einen oder anderen   Seite.

   Dxs auf   der Führungsrolle liegende Streichband gleitet durch die Schrägstellung etwas nach der Ablaufenden Kante der Rolle hinüber, wodurch es wieder m die Mittellage   zurückgeführt   wird. 



   Das selbst bei sorgfältigst gearbeiteten Bändern nicht zu vermerdende seitliche Schwanken des Bandes sowie auch das Abgleiten desselben von den glatten Führungsrollen wird somit vermieden, so dass   keme Zuflucht   zu Bordscheiben genommen zu werden braucht, die das Band bereits in kurzer Zeit unbrauchbar machen. Die Ausbildung der an den Streichbandkanten anliegenden Fühlorgane kann ebenso wie die der Mittel zur Verstellung der   Führungsrollen   eine mannigfache sein. Auch das Band selbst und seine Lagerung in bezug zum   Streichinstrument w   kann beliebig gewählt werden. 



   Bei der in Fig. 3 im Aufriss dargestellten   Streichvorrichtung   sind ebenfalls zu beiden Seiten des Streichbandes b leicht bewegliche Fühlkörper c angeordnet. die unter Zwischenschaltung eines Mpmbranventiles e und einer Saugwindkammer f mit einem Balg h in Verbindung stehen. 



  Jeder der beiden   Bälge   h wirkt auf einen der zu   beiden seiten   der   Führungsrolle   a vorgesehenen 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 weit, so dass das Gestell t verschieden weit gekippt wird und demgemäss die eine oder andere Saite oder auch gleichzeitig zwei benachbarte Saiten in Spielstellung gebracht werden. Das Streichinstrument ist beweglich angeordnet, so dass dasselbe, je nachdem ob es gespielt werden soll oder nicht, gegen das Streichband gedrückt oder von demselben weggehoben werden kann. Die Steuerung der zur Einstellung des Bandes in die verschiedenen Stellungen dienenden Bälge o erfolgt unter Zwischenschaltung von Membranventilen zweckmässig vom Notenblatt aus mittels entsprechender Lochungen.

   Die gleichfalls vom Notenblatt aus zu steuernden Bälge   01   dienen zur Zurückführung des Bandes in die Anfangsstellung. 



   Anstatt alle Bälge an einer Seite des drehbaren Gestelles angreifpn zu lassen, kann auch ein Teil der   Bälge   auf der anderen, im dargestellten Beispiel also linken Seite des Gestelles angreifen. Die Einstellung des Bandes kann statt pneumatisch auch von Hand mittels eines in verschiedenen Stellungen feststellbaren Handhebels oder einer der Balgzahl entsprechenden Anzahl von Handhebeln erfolgen. Diese Handhebel können hiebei gegebenenfalls neben den Bälgen vorgesehen bzw. mit ihnen vereinigt werden, so dass das Streichband sowohl selbsttätig als auch von Hand verstellt werden kann. Die   Balge   können statt vom Notenblatt aus auch von Hand gesteuert werden. Die Anzahl der Kippstellungen des Bandes richtet sich nach   dp !   Anzahl der Saiten des Instrumentes und kann demgemäss beliebig verändert werden.

   Bei der in Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform wird das Gestell A für die Führungs- 
 EMI2.3 
 Stellungen des Bandes gekippt. Die eine verschieden grosse Klappbewegung   ausführenden     Doppelbäige wirken   in gleicher Weise wie bei der vorbeschriebenen Ausführungsform durch Zungstangen p auf das Gestell k ein. Letzteres ist nicht nur drehbar, sondern auch verschiebbar gelagert. Zu diesem Zweck ist im dargestellten Beispiel die Drehachse n des Gestelles durch 
 EMI2.4 
 wird durch eine einerseits am Gestell k und andererseits an dem   Bügel f   angreifende Feder r2 in   ständige   Anlage an eine feste Kurvenbahn s gehalten.

   Der Antrieb des Streichbandes erfolgt von einem Windmotor oder Elektromotor aus in der strichpunktiert angedeuteten Weise durch einen über Rollen geführten Riemen, eine Kette oder dgl. 



   Je nachdem nun der eine oder der andere der Doppelbälge o, o'betätigt wird, wird das 
 EMI2.5 
 derart ausgebildet, dass sich das Streichband bei der Kippung entsprechend der Abrundung des Steges   m1   des   Streichinstrumentes   bewegt.   Das Streichband kippt   somit bei der Verstellung nicht um die eben gespielte Saite, sondern es wird von der einen Saite auf die andere   übergeführt.   



  Da das Streichband zu jeder Saite die gleiche Winkelstellung einnimmt, so ist ein   gleichmässiger   Anstrich aller Saiten des   Instrumentes gewährleistet. Auch   bei dieser Vorrichtung kann neben der   selhsttätigen Verstelluig   des Gestelles vom Notenblatt aus auch eine Verstellung von Hand, und zwar sowohl mechanisch als auch pneumatisch vorgesehen werden. Die Ausbildung des Gestelles und der drehbaren und gleichzeitig verschiebbaren Lagerung desselben kann ebenfalls eine   mannigfache sein.   
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 


AT75290D 1914-09-16 1915-09-20 Mechanisches Streichinstrument mit endlosem Streichband. AT75290B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE75290X 1914-09-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT75290B true AT75290B (de) 1919-01-25

Family

ID=5637059

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT75290D AT75290B (de) 1914-09-16 1915-09-20 Mechanisches Streichinstrument mit endlosem Streichband.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT75290B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2844528A1 (de) Bandfuehrvorrichtung
DE1449669B1 (de) Gerät zum selbsttätigen Führen und Zentrieren einer sich bewegenden Bahn
AT75290B (de) Mechanisches Streichinstrument mit endlosem Streichband.
DE629840C (de) Warenabzugsvorrichtung fuer Flachstrickmaschinen
DE390878C (de) Sprechapparat mit bandfoermigem Phonogrammtraeger
DE674482C (de) Maschine zum Biegen von fuer Heftvorrichtungen bestimmten Kammteilen aus Zellhorn
DE2235372A1 (de) Vorrichtung zur foerderung eines farbbandes in einem drucker
DE806258C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Buchbloecken
DE385419C (de) Bildwechsler fuer Bildwerfer
DE141634C (de)
DE352086C (de) Leit- und Triebrollenanordnung bei Filmband-Trockenvorrichtungen
DE177118C (de) Notenschreibmaschine mit einer durch Drehen einzustellenden Typenscheibe
AT37405B (de) Schießscheibe mit selbsttätiger elektrischer Aufzeichnung der Treffer.
DE359562C (de) Maschine zum Langrollen von Teig
DE1163214B (de) Vorrichtung zum Bilden eines Zigarettenstranges
DE1574004A1 (de) Vorrichtung zum Abtasten der Stellung mehrerer Zahlenrollen eines Vorwahlzaehlers
DE161579C (de)
DE885551C (de) Papierfuehrung fuer Schreib- und Buchungsmaschinen
AT103585B (de) Schreibvorrichtung an periodisch registrierenden Apparaten, insbesondere solchen elektrischer Art.
DE323212C (de) Schreibkasse
DE465255C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Umschalten des Farbbands bei Rotationstypendruckern unter Verwendung von Fuehlergliedern
AT76977B (de) Vorrichtung zum Auftragen eines Klebstoffstreifens längs des Randes von Papierblättern und dgl.
DE1572528A1 (de) Drucktastenschalter fuer Magnettongeraete
AT159984B (de) Tonfilm- oder Bildtonfilmgerät mit einer vom Film mitgenommenen ungezahnten Rolle und einer federnden Filmspannrolle.
AT49047B (de) Unterstützungskorb für Plachenwalzen.