AT75282B - Anordnung zur Erregung elektrischer Wellen geringer Dämpfung in einer Marconi-Antenne. - Google Patents

Anordnung zur Erregung elektrischer Wellen geringer Dämpfung in einer Marconi-Antenne.

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AT75282B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Gelegentlich praktischer Versuche, die darauf hinausliefen, einen Antennenkreis stärker zu   erregen, wie 68   z. B. mit einem Summer in direkter oder induktiver Schaltung mliglich ist, ist die Beobachtung gemacht worden, dass ein Antennenkreis in Marconischaltung, bestehend aus Antenne, Löschfunkenstrecke und. Erdung (oder Gegengewicht), der infolge der   Fnnkendlimpfung   nur stark gedämpfte Wellen auszusenden vermag, durch einen einfachen Kunstgriff zu Schwingungen angeregt werden kann, deren Dämpfung in erster Linie durch die Strahlung bestimmt wird. Ersetzt man die gewöhnliche Funkenstrecke durch eine einfache oder Serienlöschfunkenstrecke, so nimmt die Dämpfung sehr stark zu. Schaltet man jedoch der   Löschfuokenstrecke   einen geeigneten Kondensator 
 EMI1.2 
 dämpfung der Antenne allein entspricht. 



   Der hiebei sich abspielende Vorgang ist folgender :
Die Antenne wird zugleich mit dem Kondensator durch die Stromquelle bis zur Durchbruchsspannung des Funkens aufgeladen. Es können nun, wie   (1 eingehend untersucht   worden ist, in drei Kreisen Wellen auftreten (Fig. 1 und 2). 



   1. In dem aus Parallelkondensator Cp, Löschfunkenstrecke F und Zuleitungen zu dieser gebildeten Kreise (1) ; 
 EMI1.3 
 Gegengewicht) gebildet ist   (2)   ;
3. in dem aus Antenne CA, Parallelkondensator C und Erdung E (oder Gegengewicht) bestehenden Schwingungskreis (3). 



   Die ersteren beiden Kreise besitzen eine sehr grosse, durch die in ihnen liegende Löschfunkenstrecke bedingte Dämpfung. Der dritte Kreis hingegen enthält keine Lösch-   funk-en, strecke.   Seine Leitungsbahn ist eine rein metallische ; seine Dämpfung lässt sich lediglich auf den Wert der   Strahtungsdämpfung   der Antenne herabsetzen. Der in dieser Loitungsbahn liegende Kondensator   lässt sich   entsprechend der Kapazität der Antenne so wählen, dass der grösste Teil der dem ganzen System zugeführten Energie zur Erzeugung schwach-, d. h. nur   strahlungsgedämpfter   Wellen verwendet wird. Die Anordnung kann auch dadurch vereinfacht werden, dass die erforderliche Kapazität in die Löschfunkenstrecke hinein verlegt wird. 



   Die Wirkungsweise der Anordnung lässt sich an Hand der Schaltungskizzen Fig. 1 und 2 wie folgt erklären:
Sobald uie an die Funkenstrecke F angelegte Spannung genügend gross geworden ist, setzt zuerst die Schwingung des Kreises 1 bei Durchbruch des Funkens ein, später sodann die des Kreises 2 (Fig. 2). Sorgt man durch eine Löschfunkenstrecke für ein schnelles Ablöschen des Funkens, so steht der auf CA sitzenden Energie nicht mehr die 
 EMI1.4 
 

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 dieser neuen Schwingung wird durch die Funkendämpfung nicht mehr beeinflusst, sie ist lediglich bestimmt, durch die Konstanten dos Schwingungskreises C, L und R. 



   Bei dieser Schaltung versagt die Anwendung gewöhnlicher Funkenstrecken, da der   Erregnngevorgang   nur unter Anwendung einer,   Löschfunkenstrocko   zu erreichen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Anordnung zur Erregung elektrischer Wellen von geringer Dämpfung in einer Marconi-Anteune, dadurch gekennzeichnet, dass sich an Stelle der gewöhnlichen Funken- EMI2.1 funkenstrecke von hoher Eigenkapazität befindet, die aus'dem System nach Ablöschen des Funkens ein solches mit metallischer Leitungsbahn macht. EMI2.2
AT75282D 1913-07-11 1914-07-10 Anordnung zur Erregung elektrischer Wellen geringer Dämpfung in einer Marconi-Antenne. AT75282B (de)

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