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Automobllvorderachse.
Die Anordnung der Lenkorgane bei Autolllobilfahrzeugen unterhalb der Vorderachse hat sich von jehor als ein erheblicher Nachteil erwiesen, so dass die Konstrukteure bemüht blieben, eine Einrichtung zu treffen, zufolge welcher der Lenkachshebel mit der daran angreifenden Kuppelstange über die Vorderachse gelegt werden kann.
Bei leichten Fahrzeugen, wo der Raum zwischen Rad und den kleineren Motoren ausreichte, auch die zu überwindenden Kläfte kleiner waren, konnte diese Bedingung erfüllt werden ; auch genügte hier noch die erreichbare Läne des Achsschenkolhebels. Bei den in der neueren Zeit gebauten Automobilen für grössere i, asten verkleinert sieb der Raum zwischen Vorderrad und Motor immer mehr. Iodem die Motoren infolge der erforderlichen grösseren Leistungen auch grössere Abmessungen erhalten und eine bestimmte Spurweite durch behördliche Bestimmungen festgelegt ist, tritt jener Nachtoil um so schärfer hervor.
Zwar trat vereinzelt die Anordnung mit obenliegendem Lenkhebel früher schon bei grösseren Fahrzeugfn auf, doch mussten sehr beachthche Nachteile dabei auf Kosten der Betriebssicherheit des Fahrzeuges mit in den Kauf genommen werden.
Vorliegender Erfindung zufolgc wud von der bisher bekannten Gestaltung der Vorderachse insofern abgegangen, als das eine Achseueude eine hakenförmige Ausgestaltung erhalten hat, in deren freien Raum der Kugelgelenkkopf des Lenkachshebels hineinragt.
Damit ist die Möglichkeit geschaffen, die Lenkung eines Automobilfahrzeuges in viel voll- kommenerer Weise als früher üblich, auszubilden.
Die Zeichung stellt verschiedene Ausführungsbeispiele in den Fig. 1 bis 4 dar
Fig. l veranschaulicht im Aufriss und Grundriss einen Teil der Vorderachse l'mit
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achse r allein ohne Lenkachsschenkel dar, übrigens so gezeichnet, dass die Achse auf der einen freien Kaum a nicht benötigenden Seite in der bekannten Ausflihrungsform auftritt.
Fig. 3 zeigt die gleiche Darstellungsweise der Vorderachse wie Fig. 2, jedoch ist hier eine gewisse symmetrische Anordnung mit Rüt'khicht auf das Aussehen oder auch auf eventuelie Fabrikationsvorteile gewahlt und die Vorderachse an beiden Seiten mit dem freien Raum a und hakenförmigen Ausgestaltung a', a", a"' veisehen ausgebildet.
In Fig. 4 ist veranschaulicht, dass der frcto Raum a durch einen Verbindungssteg b abgegrenzt sein kann. Diese Abgrenzung des freien Raumes kann auch in anderer Weite geschehen, ebenso braucht sie nicht vollständig zu sein, sondern kann nur teilweise erfolgen.
Vom Erfindungsgegenstand ist eine grössere Betriebssicherheit des Automobiles erreicht, derart, dass auch bei Automobilfahrzeugen für grössere Lasten der Lenkachshebel länger ausgeführt werden kann, infolgedessen in den Lenkungsorganen kleinere Kräfte auftreten. Das ist Lei dem für die Lenkung so wichtigen Organ ein erheblicher Vorzug.
Im weiteren gestatten die über der Vorderachse Hegenden Steuerungssteile eine bessere Überwachung sowie auch eine leichtere Schmierung derselben und die wichtigen lenkungteile sind, weil über der Achse liegend, gegen Hindernisse auf der Strasse besser geschlitzt. Auch wirtschaftliche Vorteile sind erzielt, denn der Verschleiss der bewegtichen Steuerungs-
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sich daher weniger Ersatzteile zu halten und hat es nicht notwendig, die kostspieligen Steuerungsteile so oft wie früher durch neue zu ersetzen.
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