AT75004B - Elektrisch angetriebene Rüttelformmaschine. - Google Patents

Elektrisch angetriebene Rüttelformmaschine.

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AT75004B
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  Elektrisch angetriebene Rüttelformmaschine. 



   Bei den bisher bekannten   Rüttelformmaschinen   mit elektrischem Antrieb wurde die vorhandene Elektrizität in einen Elektromotor geleitet, woselbst sie in bekannter Weise unter Anwendung eines feststehenden Feldmagneten und rotierenden Ankers Drehkräfte erzeugte, die durch geeignete Transmissionen auf die   beweglichen Teile der Rüttelmaschine einwirkten.   



   Nach vorliegender Erfindung wird ein einfacherer und direkter Weg vorgeschlagen, indem von der Erzeugung von Drehbewegungen überhaupt abgesehen wird ; es werden vielmehr durch die Elektrizität bzw. durch den von dieser erzeugten Magnetismus. lediglich Hin-und Herbewegungen erzeugt, wobei als   Magnetmassen   vorteilhaft die Amboss- und Tischmassen selbst benutzt werden. Man hat auf diese Weise überhaupt keine beweglichen Teile mehr in der Rüttel-   maschine, nut   Ausnahme von Amboss und Tisch, und die an Masse ganz   geringfügigen Umschalt-   vorrichtungen für den elektrischen Strom.

   Wesentlich ist dabei, dass man den Magnetismus so verteilen kann, dass die Kräfte, welche den Tisch   gegen deal   Amboss und umgekehrt treiben, auf eine grosse   Fläche   verteilt sind, so dass die Beanspruchungen des Tisches auf Durchbiegung nur gering ausfallen. 



   Ferner ist wichtig, dass sich die Anordnung von Tisch und Amboss mit Leichtigkeit so treffen lässt, dass beide beweglich sind, dass also beim Zusammenprallen beider eine gegenseitige Dämpfung eintritt und ein Stoss auf die Grundplatte nicht übertragen wird. 



   In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Schnitt durch eine Formmaschine der neuen Art, Fig. 2 eine Abänderung derselben, Fig. 3 eine für die Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 geeignete Schaltung, Fig. 4 ist eine andere   Ausführungsform   der vorliegenden Erfindung und Fig. 5 die zu Fig. 4 zugehörige Schaltung. 



   Bei der in Fig. 1 dargestellten   Ausführungsform   ist a der Tisch, auf welchem die Form b ruht, c ist der Amboss, welcher auf der Grundplatte d durch Federn e getragen wird und mittels durch   l1it'Federn   e hindurchgehender Säulen f gerade geführt wird. Der Amboss c ist als Magnet ausgebildet, vorteilhaft in der Weise, dass der innere Kern c1 von einer Wicklung c2 umschlossen ist, und diese Wicklung wieder durch einen zum Amboss gehörenden Mantel c3 geschützt wird. 
 EMI1.1 
 Tisch a mit Formkasten b und unter Vermittlung der Bolzen den Anker g. 



   Wird nun ein elektrischer Strom durch die Wicklung c2 des Ambosses hindurchgeleitet, so wird der Anker g   angezogen une   somit der Tisch   a   von der Auflagefläche c4 des Ambosses   ab-   
 EMI1.2 
 geringen Teil nach abwärts gehen. Wird der Strom   aber unterbrochen,   so nehmen   der Amboss   und der Tisch die in Fig. 1 dargestellte Lage ein,   wobei der Tisch gegen   die   Sehlagfläche     c4 des   
 EMI1.3 
 mit der Hand, durch einen passenden Schalter und unabhängig von der Bewegung des Tisches geschehen. Vorteilhaft aber wird der Umschalter durch die relative Bewegung von Tisch und Amboss   selbsttätig gesteuert.

   Zu   diesem   Zw'ecke liegt   in einem mit dem Amboss verbundenen 
 EMI1.4 
 aus der st hematischen Darstellung nach Fig. 3 hervor. Dort ist   wieder die Wicklung   mit c2 be-   zeichnet : a Ist   der Tisch, während c1 der Magnetkern ist.   Bei der gezeichneten Lage ist   der Schalter 
 EMI1.5 
 blick kann der Tisch der Wirkung der Federn e folgend wieder nach oben gehen, wobei er den   Stromkreis schliesst, so   dass das Spiel sich von neuem wiederholt. 



   Die Ausführungsform nach Fig. 2 unterscheidet sich dadurch, dass   der Elektromagnetkem c   des Ambosses c mit seinem freien Pol nach oben gerichtet ist. Der Anker g kann somit entfallen, da   d''r Ttsch n selbst   als Anker ausgebildet ist, wie dies schon in der entsprechenden Schaltung (Fig. 3) schematisch   angedeutet war. Der Amboss ruht   auf der Grundplatte wie vorher unter Vermittlung von Federn e ; er trägt aber selbst den Tisch a unter Vermittlung anderer Federn m. Wird der   Magnetkern   cl der Ambosses erregt, so zieht der Amboss den Tisch a elektromagnetisch 

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 an, wobei die Federn m   entsprechend zuttammengedrückt werden.   Wird der Strom unterbrochen,   80   hört die elektromagnetische Anziehung zwischen Tisch und Amboss auf.

   Der Amboss fällt infolge 8einer Schwere nach unten, drückt dabei die Feder e etwas zusammen, während die Federn m den Tisch nach aufwärts schieben. Hiedurch erfolgt eine Trennung und durch das wie vorher beschriebene Ein-und Ausschalten des Elektromagneten wiederholt sich das Spiel fortwährend und bringt hiedurch die gewünschte   Rüttelwirkung   hervor. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 wird sowohl der Tisch als auch der Amboss elektrisch erregt. Die Bezeichnung der Teile ist die gleiche wie in Fig. 3, nur besitzt auch der Tisch a eine   Wicklung o,   welche vorteilhaft während der ganzen Dauer des   Rüttelvorganges   vom Strom gleichsinnig   durchflossen wird, während   die Wicklung Cl des Ambosses c intermittierend oder von Strom mit wechselnder Richtung durchflossen wird. Es erfolgt somit ein gegenseitiges Anziehen von Amboss und Tisch, sofern die Kerne al und   01   ungleichmässig polarisiert sind, ein Abstossen, sofern sie gleichmässig polarisiert sind.

   Der schnell aufeinanderfolgende Polwechsel kann entweder in der Weise hervorgebracht werden, dass die Wicklung a2 von Gleichstrom, die Wicklung cl aber von Wechselstrom oder Phasenstrom durchflossen wird, oder aber, dass, wie Fig. 5 zeigt, von dem Tisch a aus eine Schaltstange i bewegt wird, welche, sobald der Strom eingeschaltet ist, den Strom abwechselnd in dem einen und dann in dem anderen Sinne durch die Wicklung a2 hindurchleitet. Die von der Stange i abzuleitenden Schalterbewegungen ergeben sich hiebei ohneweiters. Man kann auch den durch die Wicklung a2 hindurchgehenden Strom ein-und ausschalten bzw. umkehren. 



   Während die vorliegende Erfindung an der Hand von Rüttelmaschinen beschrieben ist, bei denen der Stoss gedämpft ist und bei denen die Elektromagnete selbst entweder den Tisch oder den Amboss bilden, kann naturgemäss die Erfindung auch für jede andere Art von Maschinen verwendet werden, beispielsweise für solche, bei denen die Massen nicht ausgeglichen sind, oder bei solchen, bei denen der Stoss nicht gedämpft ist und bei denen   Amboss und   Tisch erst durch Hebel gegeneinander bewegt werden. Im letzteren Falle werden die Hebel durch hin-und hergehende Elektromagnete hin und her bewegt. 



   Während ferner die vorliegende Erfindung lediglich für solche Maschinen beschrieben ist, bel denen nur ein einziger Elektromagnet bei Tisch oder Amboss verwendet wird, so ist selbst-   verständlich,   dass auch eine grössere Anzahl von Elektromagneten, die gleichzeitig in der an-   gegebenen Weis"erregt werden, verwendet Werden kann. Diese letztere Verwendungsweise hat   noch den Vorteil, dass man eine   gleichmässige Einwirkung   der Kraft auf eine grosse Fläche und somit eine gute Verteilung der Kraft unter entsprechender Schonung des Tischmaterials gegen   Bfgungsbeanspruchungen erreichen kann.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrisch   angetriebene Rüttelformmaschine, dadurch   gekennzeichnet, dass sowohl der   Amboss ab   der Tisch selbst oder die Hin-und Herbewegung dieser bewirkende Teile durch den   elektrischen trom internuttierend magnetisch gemacht werden   und durch die hiedurch auf-   tretend'-n,   auf Anziehung und   Abstossung wirkenden Kräite   die Bewegung des Ambosses und des Tisches erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der auf Federn ruhende, als Elektromagnet ausgebildete Amboss auf einen unter ihm liegenden, mit dem über ihn liegenden Tisch verbundenen Anker intermittierend anziehend wirkt.
    3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als Elektromagnet ausgebildete und auf Federn ruhende Amboss den Tisch unter Vermittlung von Federn trägt und den Tisch entgegen der Spannung dieser Federn anzieht, während das Hochgehen des Tisches unter dem Einfluss der Feder erfolgt.
    4. Maschine nach Anspruch l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Tisch durch einen Elektromagneten gebildet wird oder einen solchen trägt, der auf den magnetischen Amboss und EMI2.1 Ströme durch Umschalter bewirkt wird, welche die Stromrichtung in wenigstens einem der Elemente intermittierend umkehren.
AT75004D 1914-01-09 1915-01-09 Elektrisch angetriebene Rüttelformmaschine. AT75004B (de)

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