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Halterteile fest gegeneinander liegen, so steht der Klotz 16 in leitender Berührung mit einem ähnlichen Klotz 17, so dass der Strom aus dem Hitzdraht 15 in einen Hitzdraht 18 und von hier in den Klotz 19 fliesst, der durch die Klemme 12 mit der Leitung 10 und dadurch mit dem Stromerzeuger verbunden ist. Der durch diesen geschlossenen Kreis fliessende Strom dient zur Erhitzung der Drähte 15 und 18 die so liegen, dass sie gerade über der Aussenseite des zu behandelnden Rohres durch die Klötze 13, 19, 16, 17 gehalten werden. Ferner liegen die Drähte so, dass sie mit den Büchsen 4 zu ihren beiden Seiten nicht in Berührung kommen.
Diese Verrichtung würde für viele Fälle allen Anforderungen genügen, um die Abtrennung der Gegenstände zu sichern. Es ist jedoch vorteilhaft, die Zone, in welcher eine Erwärmung des Rohres auftritt, möglichst eng zu halten. Dies wird dadurch ermöglicht, dass die Büchsen selbst
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Das Wasser fliesst durch die Röhre 22 von dieser Kammer in die Rückleitung 23. Der untere Halterteil 3 erhält Wasser durch den Schlauch 24, der gleichfalls von der Zuleitung 20 abzweigt und nach Durchfliessung dieser Kammer strömt das Wasser durch den Schlauch 25 ebenfalls in die Rückleitung 23 ein.
Bei röhrenförmigen Gegenständen kommen leicht Abweichungen von den festgelegten Dimensionen vor. Die Röhren sind manchmal nicht genau gerade und auch die Durchmesser sind Schwankungen unterworfen. Die Anordnung der nachgiebig unterstützten Büchsen 4 dient dazu, solche Ungenauigkeiten auszugleichen. Ein weiterer Ausgleich findet jedoch auch dadurch statt, dass die Scharnierô8en 26 der beiden Halterteile 9 und 3, welche die Stange J umschliessen. sich durch Federn 27 auf diese Stange stützen.
Die Anordnung der nachgiebigen Teile ist besonders von grossem Wert, wenn die zu zer- legenden Rohre in Drehung versetzt werden. Diese Drehung empfiehlt sich besonders dann, wenn ein zylindrisches Rohr durch einen in einer einzigen Ebene verlaufenden Schnitt geteilt werden soll. Diese Anordnungen tragen zur Erzielung eines geraden Schnittes in hohem Grade bei und verhindern eine Beschädigung des Glases oder anderen Materials an den der Schnittkante nächst- liegenden Teilen. Diese Schnittkanten können da. ni durch Erhitzung weiterbehandelt werden. um ihnen den Grat zu nehmen und sie abzurunden, ohne dass dabei Gefahr auftritt, dass das Material in der Nähe der Kanten selbst zerspringt oder dass durch diese Erhitzung eine weitere Formveränderung des Glases in der Nähe der abgetrennten Kanten stattfindet.
Die Drehung des Glases wird von der Riemenscheibe 28 abgeleitet, welche die Welle 29 trägt. Die Zahnräder 30 auf dieser Welle übertragen die Drehung auf die Zahnräder 31 auf den Wellen 3. 3. Letztere tragen auch die Rollen oder Scheiben < 33, die unmiielbar auf die Glaszylinder durch Reibung greifen ; das ganze Vorgelege, einschliesslich der Wellen 29 und 3 wird in emeni gemeinsamen Gestell 34 gehalten.
Das Gewicht des Vorgeleges zieht dieses Gestell derartig nach abwärts, dass die Reibungsrollen auf die Glaswalzen greifen ; um eine Einstellung zu ermöglichen, führt sich das obere Ende des Gestelles 34 in dem Schlitz 35 eines Hängeklotzes 36, welcher selbst wieder in den Balken 37 in seiner Höhenlage eingestellt werden kann In Gegenüberstellung mit den beiden Rollen 33 befindet sich eine Rolle 38, deren Ebene jedoch etwas gegen die Ebene der beiden Rollen 3J und damit auch gegen eine Querebene durch das zu behandelnde Rohr etwas geneigt ist.
Infolge der Drehung der Rohre und infolge der schrägen Anordnung der Scheibe 38 werden die Rohre etwas nach der einen Richtung hin gedrängt, beispielsweise gegen den Anschlag 39 (Fig. 2), so dass eine bestimmte Einstellung der Rohre in der ganzen Vorrichtung verbürgt wird, wenn dieselben einer Drehung darin unterworfen werden. Das Lager 40 für die Zapfen der Scheibe 38 ruht auf der Feder 41, durch welche (Fig. 5) die Rolle gegen die zu behandelnden Rohre angedrückt wird. Es dient also auch hier eine Feder zum Ausgleichen von
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vorrichtung zur Drehung der Rohre mit Bezug auf die Halter muss dann so angeordnet sein, dass das Rohr auf seiner ganzen Länge in Drehung bleibt, bis die Unterteilung vorgenommen ist.
Um diese abzutrennende Länge in verschiedener Weise einzustellen, sind Kragen 44 verschiebbar mit den Halterteilen vorgesehen und diese Kragen werden dann nach entsprechender Einstellung der Halter durch die Stellschrauben 45 auf der Stange 1 gesichert, um so eine weitere Verschiebung der Ösenteile für die Halter auf der Stange 1 unmöglich zu machen.
Die oberen Halterteile 2 werden gegen Ausschwingung in einer senkrechten Ebene beim dargestellt-en Ausführungsbeispiel durch die festen Röhren 22 gehalten, während die unteren Teile 3 in ihrer Stellung dadurch gesichert
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werden, dass eine Stange 46 an ihnen vermittelst des Gliedes 47 an einem Tritthebel 48 angeschlossen ist und letzterer wird für gewöhnlich nach oben gedrückt durch die in Fig. 5 angedeutete Feder 49.
Sollen die Rohre in die Halter eingebracht werden, so drückt der Arbeiter den Fusshebel 48 gegen die Feder 49 nach unten und zieht dabei die unteren Teile 3 von den oberen Teilen 2 weg. Die Entfernung der beiden Halterteile ist gross genug, um die Einführung einer Glasröhre, einer Glasstange oder dgl. zu gestatten, um diesen eingeführten Gegenstand auf dem schrägen Z'jführungsbrett 50 in den Raum zwischen den verschiedenen Rollen 33, 38 einzubringen. Er lässt dann den Fusstritt 48 los, worauf der untere Halterteil 3 zurückgeschwungen wird und die eingeführte Röhre oder dgl. in ihrer richtigen Stellung durch den Eingriff der Büchsen-Sichert. Die Rollen, 3. 3 versetzen dann den Gegenstand in Drehung, was gleichzeitig mit dem Schluss des
Stromkreises stattfinden kann.
Wenn der Arbeiter wieder auf den Fusshebel 48 tritt, werden die abgetrennten Teile auf dem Brett 50 nach unten rollen, so dass sofort eine Beschickung der Vorrichtung mit anderen Gegenständen und eine Wiederholung der Arbeitsvorgänge stattfinden kann.
Zwischen die beiden Klötze 1. 3 und jfss, welche zur Führung bzw. Abführung des Stromes für die Heizdrähte dienen, ist-wie aus Fig. 7 hervorgeht-eine isolierende Zwischenlage aus
Glimmer oder dgl. eingeschaltet, so dass bei Stromschluss ein Hitzmchanismus geschaffen wird, der dfn/u behandelnden Gegdistand umschliesst.
Die Vorrichtung eignet sich zum Gebrauche für die Zerlegung vun Glasgegenst-änden in verhältnismässig kurze Stücke oder auch zur Unterteilung auf verhältnismässig grosse Längen.
Es kann aher auch durch diesf Vorrichtung eine längere GlarÏhre in eine grosse Anzahl von'Ringen unterteilt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Vorrichtung zur Zerlegung von Glasrohren durch Sprengen mit einem herumgelegten elektrisch erhitzten Drahte, bei welcher das Glasrohr und der Halter nebst Hitzdraht während
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