AT74546B - Rübenschneidmaschine. - Google Patents

Rübenschneidmaschine.

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AT74546B
AT74546B AT74546DA AT74546B AT 74546 B AT74546 B AT 74546B AT 74546D A AT74546D A AT 74546DA AT 74546 B AT74546 B AT 74546B
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Austria
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knife
beets
cutting machine
knives
beet
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Franz Hampl
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Franz Hampl
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  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Riibenechneidmaschine.   



    Die Erfindung betrifft eine Rübenschneidmaschine, bei welcher die von einem Füllrumpf aus in einen mit Laitkanäleu versehenen Laufkörper abfallenden Rüben einer feststehenden Messertrommel zugeführt und unter dem Einfluss der Zentrifugalkraft gegen die Messer gedrückt werden. Bei diesen bekannten Maschinen ist die Zentrifugalkraft dazu bestimmt, den Rüben beim Schneiden eine feste Lage zu geben. Gemäss vorliegender Erfindung wird die Zentrifulgalkraft auch dazu benutzt, um einen sich stets gleichbleibenden Druck der Rüben an die Messer und damit ein gleichmässiges Schneiden zu erzielen.

   Zu diesem Zweck verlaufen die Führungskanäle gegen den Umfang des Laufkörpers zu wagerecht oder nahezu wagerecht und gehen von einem zentralen, unter dem Füllrumpf befindlichen und mit nach aussen abfallendem Boden versehenen Raum ab, so dass die in die Kanäle durch den schrägen Boden verteilten Rüben lediglich nur unter der Wirkung der Zentrifugalkraft stehen und daher im Gegensatz zu den bekannten Maschinen, bei welchen die Rüben mit einem von der jeweiligen Füllung des Rumpfes abhängigen Druck gegen die Messer gedrückt werden, mit einem durch die Zentrifugalkraft bestimmten und daher sich stets gleichbleibenden Druck an die Messer gedrückt und hiedurch gleichartig zu Schnitzeln verarbeitet werden.   
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 trieb   4   angetriebenen Welle   5     in Drehung vorsetzt wird,   sitzt ein Laufkörper B,

   der nach Art der
Laufräder von Turbinen ausgebildet : ist und dessen durch die Schaufeln 6 gebildeten, im wesentlichen wagerecht verlaufenden Leitkanäle C von einem zentralen, mit nach aussen abfallendem
Boden 7 versehenen Raum abgehen, der mit einem   feststehenden Einfülltrichtcr A   in Verbindung   Rteht.   Das Laufrad B ist von einem trommelartigen Gehäuse umschlossen, dessen Mantel D mit einer Anzahl   fensterartiger   Öffnungen 8 versehen ist, in die die Messer eingesetzt sind.

   Die dem   Einfülltrichter   zugeführten Rüben gelangen somit auf den kegelförmigen Boden 7 und werden ) von diesem in die   gekrümmten Leitkanäle   C gleichmässig verteilt, in welchen sie   beim   Gang der 
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   schneiden in gleichmässige Schnitzel geschnitten werden. i Die Leitkanäle C besitzen, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, einen nach aussen zu sich gleichbleibenden oder nahezu gleichbleibenden Querschnitt.

   Hiedurch wird erreicht, dass die unter dem Druck der Zentrifugalkraft gegen die Messertrommel geschobenen Rüben in den Kanälen ver-   staut und dadurch verhindert werden, ihre gegenseitige Lage zu   ändern,   so dass sie   gezwungen   werden, beim Schneiden standzuhalten und ihre Lage infolge der gegenseitigen Verklemmung   'auch nach dem Schnitt beizubehalten, was zur Erzielung   gleichartiger Schnitzel von wesentlichem
Belang ist. 



   Die Messer sind zwecks Regelung der   Schl1ittstärke   in bekannter Art von aussen   um   Zapfen   verschwenkbar eingerichtet. Die Einrichtung ist jedoch so getroffen, dass dedes der Messer für   

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 EMI2.1 
 die Kanten G und K gebildeten Spalt zu verhindern, kann der Messerkasten durch eine Blindplatte ersetzt werden, welche die Öffnung im Mantel derart verschliesst, dass das Mantelinnere 
 EMI2.2 
 die Platte und mit ihr der auf ihr   ruhende   Messerkasten gehoben werden kann. Hat die Platte ihre oberste Endstellung erreicht, so wird sie durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Sperrvorrichtung in dieser Lage erhalten. 



   Um für alle Messer eine einzige Hebevorrichtung verwenden zu können, ist diese um das den Laufkörper einschliessende Gehäuse D drehbar und mit den Blindplatten kuppelbar eingerichtet, so dass die Vorrichtung über die zu hebenden Messer nacheinander eingestellt werden kann und alle zu hebenden Messer mittels der einen Vorrichtung gehoben werden können. Zu diesem   Zwecke ist der Träger 17 mittels eines   Reifens 22 in einer Ringnut des   Gehäusedeckels   drehbar gelagert, während die lösbare Verbindung zwischen der Vorrichtung und den Blindplatten darin besteht, dass das untere Ende   der Stange 19 zu   einem Haken gebogen ist, mittels welchem sie in eine   Kerbe der Blindplatten   M eingehängt werden kann.

   Diese Einrichtung   ermöglicht es   auch, stumpf gewordene Messer, ohne dass die Maschine abgestellt zu werden braucht, auszuwechseln, indem   der Messerkasten   nach   erfolgtem Zurückdrehen   der Messer angehoben und aus der Maschine entfernt wird, um nach dem Auswechseln des Messers wieder in die Maschine ein- 
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Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRÜCHE : 1. Rübenschneidmaschine, bei welcher in einen mit Leitkanälen versehenen Laufkörper die von der Mitte eingeführten Rüben den Messern einer feststehenden Trommel zugeführt und gegen diese unter dem Einflusse der Zentrifugalkraft gedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die von einem zentralen, unter dem Füllrumpf (A) befindlichen Raum abgehenden, zweckmässig gekrümmten Leitkanäle (C) wagerecht oder nahezu wagerecht verlaufen und nach der EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> teilten Rüben, in diesen durch die Zentrifugalkraft fest verstaut, in einem kontinuierlichen Strom unter einem sich stets gleichbleibenden Druck gegen die Messer geschoben werden, zum Zwecke,
    die Lage der Rüben sowohl beim Schneiden als auch nach demselben zu sichern und hiedurch die Erzeugung gleichartiger Schnitzeln, insbesondere bei Anwendung von gekerbten Messern zu erzielen.
    2. Rübenschneidmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwecks R gelang der Schnittstärke von aussen verschwenkbaren Messer (E) bzw. Messerträger (F) um eine vertikale Achse (11) drehbar gelagert und mittels einer neben der Achse an den Trägern angreifenden, von aussen zugänglichen Stellschraube (13) verstellbar sind, so dass jedes Messer für sich leicht und bequem während des Ganges der Maschine eingestellt oder ganz ausgeschaltet werden kann.
    3. Rübenschneidmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer- träger (F) mit den eingespannten Messern (E) in dem Trommelmantel (D) heb-und senkbar angeordnet und an der Unterseite mit einer Blindplatte (M) verbunden sind. zum Zwecke, durch Heben der ausgeschalteten Messer und hiebei bewirktem Verschliessen der Mantelöffnung durch die Platte ein Durchdrücken der Rüben durch die Öffnung zu verhindern.
    4. Rübenschneidmaschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Messer- träger (F) mit dem Messer (E) in einem Rahmen (10) zwecks Verstellung drehbar angeordnet EMI3.1
AT74546D 1914-01-14 1914-01-14 Rübenschneidmaschine. AT74546B (de)

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AT74546B true AT74546B (de) 1918-08-26

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ID=3596199

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